Forum: Wirtschaft Energiewende: E.on droht mit Baustopp bei Offshore-Windkraft
Beitrag melden

Begründen Sie knapp, warum es mit diesem Beitrag ein Problem gibt.

DDP / DOTI / Matthias Ibeler Der Energieriese E.on macht Druck auf die Bundesregierung. Probleme beim Anschluss der Hochsee-Windparks könnten die Energiewende gefährden, sagt ein Manager des Konzerns. Seine Drohung: Wenn die Lage sich nicht bessere, werde niemand mehr neue Anlagen bauen. zum Artikel Antworten
Seite 1/30
#1 14.02.2012, 09:07 von ditor

Es geht nur übers Geld

Zitat von sysop
Der Energieriese E.on macht Druck auf die Bundesregierung. Probleme beim Anschluss der Hochsee-Windparks könnten die Energiewende gefährden, sagt ein Manager des Konzerns.
Wenn die Netzbetreiber ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, dan muss man ihnen die garantierte Rendite kürzen und das gesparte Geld dort einsetzen wo es hakt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#2 14.02.2012, 09:09 von karlgutknecht

Chroniken einer Bananenrepublik.

Zitat von sysop
Der Energieriese E.on macht Druck auf die Bundesregierung. Probleme beim Anschluss der Hochsee-Windparks könnten die Energiewende gefährden, sagt ein Manager des Konzerns. Seine Drohung: Wenn die Lage sich nicht bessere, werde niemand mehr neue Anlagen bauen.
Erst der Kosten-Gau bei der Solarenergie und nun weitere Problemstellungen im Offshore-Geschäft.
Jetzt muss auch Mutti einsehen, dass die hinlänglich so einfache angekündigte Energiewende doch mehr Fragen und technische Probleme aufwirft, als die treuen, aber unbedarften Mitarbeiter und verdienten Parteigenossen in den Ministerien u. a. des Umweltministeriums des Sonnenkönigs Dr. Röttgen, erklären können.

Aber Hauptsache die Umfrageergebnisse stimmen, den Rest kann man dann den Deppen in den Ministerien aufbürden, die dann - dank ihrer überbordenden Kenntnisse in der Sache, wiederum es den Lobbisten überlassen, die Gesetzte und Verordnungen, sowie die Subventionen selbst festzuschreiben.
Was macht man nicht alles für den weiteren Machterhalt verspricht, blühende Landschaften, eine sichere Rente und nun die Energiewende.
Hurra Deutschland!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#3 14.02.2012, 09:17 von yggdra

Überflüssig

sind RWEon und Offshore-Windkraft. An Binnenlandstandorten in Deutschland kann fünfmal soviel Windstrom geerntet werden wie im deutschen Offshore-Bereich, und das zum halben Preis pro kWh.
RWEon und Stadtwerke werden von den Altparteien SPD, CDU und Die Grünen mit Geld zugeschüttet, damit sie doch bitte bitte sich selbst ins Knie schießen und Windanlagen bauen. Und auf jeden Fall sollen sie systemrelevant bleiben, also unser Gemeinwesen erpressen können.
Liebe Piraten, bitte kümmert Euch um die Energiepolitik!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#4 14.02.2012, 09:24 von FreieWelt

Energiewende abwracken!

Dieser Winter hat deutlich gezeigt, welche miserable Arbeit die erneuerbaren Energien leisten. Ökowatch protokollierte vor ein paar Tagen auf ihrer Web Seite: “Stromproduktion in Deutschland, 6. Februar 2012, 18 Uhr: Stromproduktion insgesamt: 65 Gigawatt (GW) Davon Wind: 2 GW aus 28 GW installierter Kapazität. Nichtverfügbar: 26 GW Davon Solar: 0 GW aus 25 GW installierter Kapazität. Nichtverfügbar: 25 GW.”

Erneuerbare Energien sind wirtschaftlicher Irrsinn und helfen nicht, die Energieprobleme dieses Landes zu lösen. Je schneller wir die erneuerbaren Energien bzw. deren Sonderstatus ohne Wettbewerb wieder los sind, desto schneller geht es mit Deutschland wieder bergauf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#5 14.02.2012, 09:48 von ash26e

Wie bitte!

Zitat von yggdra
sind RWEon und Offshore-Windkraft. An Binnenlandstandorten in Deutschland kann fünfmal soviel Windstrom geerntet werden wie im deutschen Offshore-Bereich, und das zum halben Preis pro kWh. !
Auslastung einer WKA an Land beträgt nur 16% der installierten Leistung. Diesen Wert " hoffen" die Betreiber von off-shore WKA´s zu verdoppeln. Auf dieser Verdopplung beruht deren Kalkulation. Nicht auf Ihrer Milchmädchenrechnung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#6 14.02.2012, 09:55 von eskimo47

Sehr kurzfristig gesehen

Zitat von FreieWelt
Je schneller wir die erneuerbaren Energien bzw. deren Sonderstatus ohne Wettbewerb wieder los sind, desto schneller geht es mit Deutschland wieder bergauf.
Kurzfristig vielleicht. Aber nicht nur dieser Winter hat auch gezeigt, dass man sich jeden dritten Tag um die Gaszufuhr aus Russland Sorgen machen sollte. Und wie es mit unserer Ölzufuhr aussieht, wenn es wirklich an der Strasse von Hormus knallt... Einmal raten dürfte reichen, oder?

Politische Lösungen sind nicht immer die wirtschaftlich günstigsten - leider.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#7 14.02.2012, 09:56 von herr_kowalski

Verstaatlichen.

Zitat von sysop
Der Energieriese E.on macht Druck auf die Bundesregierung. Probleme beim Anschluss der Hochsee-Windparks könnten die Energiewende gefährden, sagt ein Manager des Konzerns. Seine Drohung: Wenn die Lage sich nicht bessere, werde niemand mehr neue Anlagen bauen.
Wer nicht will der hat schon.
No Risk no fun.
Nur absahnen geht nun mal nicht.
Irgendwann gibt die Kuh keine Milch mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#8 14.02.2012, 09:57 von Promethium

So ist das wenn das Geld fehlt. Rechnet einfach zusammen was uns das Erdgas aus Russland kostet und wie viel Geld wir gespart hätten wenn wir es wie Frankreich mit Kernenergie gemacht hätten. Das ist genau der Betrag der jetzt NICHT für Windkraft zur Verfügung steht.

Man muss immer wenigstens ein bisschen voraus denken. Nicht zuerst Atomausstieg "koste es was es wolle" und danach "sehen wir dann schon".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
#9 14.02.2012, 09:58 von kmgeo

Netze...

Zitat von ditor
Wenn die Netzbetreiber ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, dan muss man ihnen die garantierte Rendite kürzen und das gesparte Geld dort einsetzen wo es hakt.
gehören in öffentliche Hand (außer Fischernetze)!!
Die ganze Privatisierungshype kommt dort an eine Grenze, wo der Gesamtzweck von (Energie/Rohstoff/Straßen)Netzen den beteiligten Akteuren aus dem Blick gerät. Die Beispiele für eine derartiges Marktversagen sind lang: Schienen in England und Deutschland, Stromnetze in den USA und Deutschland.
Warum soll die öffentliche Hand das nicht schaffen, diese Netze zu unterhalten und den geänderten politischen Anforderungen anzupassen: Wenn wir keinen Atomstrom mehr haben wollen, müssen eben Netze durchgesetzt werden (was übrigens gar nicht so schwer ist, wenn man bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen und langfristrig zu denken - HGÜ in Deutschlands/Europas Flüssen vergraben und über Leitungsgebühren finanzieren. Geht schnell, ist sicher, zerstört keine Landschaften und kann technologisch exportiert werden).
Vielleicht sollten die Techniker in diesem Forum mal sehen, dass es eine eindeutige und schwer rückgängige irreversible Entscheidung der Politik (von uns gewählt) gegeben hat.
Außerdem - und das regt mich am meisten auf - möchte ich mal wissen, wie man bei Atomkraft und Kohlekraftwerke die Erzeugungspreise von kwh errechnet - angesichts von Endlagerkosten und wegen Bergschäden gesperrten Autobahnen scheint mir das unmöglich. Oder gibt eine Formel für Ewigkeitskosten (NEIN - NICHT VON FINANZJONGLEURER ERRECHNET!!!).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1/30