Forum: Wirtschaft
EU-Vergleich: Deutschland rückt bei Arbeitskosten auf Platz sechs vor
AP

Wie viel müssen Firmen im Schnitt für eine Stunde Arbeitseinsatz berappen? Deutschland liegt bei diesen Kosten im EU-Schnitt nur im Mittelfeld. Doch es gibt eine Ausnahme: Besonders viel Geld kosten deutsche Industriearbeiter.

Seite 1 von 5
tomo1 16.05.2018, 11:40
1. Leistungsbilanzueberschuss

Soviel zum Thema unser Leistungsbilanzueberschuss sei auf Billigloehne zurueckzufuehren. Bei den relevanten Lohnkosten in der Industrie (und das ist ja, wo der deutsche Ueberschuss herkommt) sind wir in der europaeischen Spitzengruppe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerecht89 16.05.2018, 11:51
2. So ist es auch gerecht

Wie kann man die EU mit Deutschland überhaupt vergleichen Bulgarien.... klar kostet in Deutschland 1Arbeitsstunde mehr so muss es auch sein da erstens hier die Arbeitsmoral viel höher ist und die Leben Erhaltung kosten um das doppelte bis fünffache So hoch sind wie in anderen EU Ländern und was alle Firmen und Politiker gerne bei ihrem sparwahnsinn vergessen ohne eine gut verdienende Mittelschicht kann es keine Reiche,Rentner,Arbeitslose in Deutschland geben da die Mittelschicht alles am Leben hält!!!
Klar ist es schön das ein BMW Werk in Indien nur 20% der Personalkosten hat wie ein Werk in Deutschland aber kann sich ein BMW Mitarbeiter in Indien auch den Neuen BMW kaufen? Aber so machen sich früher oder später alle Firmen selbst kaputt....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ayberger 16.05.2018, 11:54
3. Wenn wir dann auf Platz 1 stehen,

der Export einbricht, die Zahlungsbilanz endlich ausgeglichen ist und Millionen Arbeitslose auf derStraße stehen, dann haben wir endlich das ersehnte Ziel erreicht, HerrTrump und alle europäischen Staaten werden nur noch jubeln, Deutschland am Boden und voll mit Flucht und Asyl und noch mehr Zahlungen an den Moloch EU , das ist die Lösung aller Probleme ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joG 16.05.2018, 11:54
4. Interessant und....

...erwartet, weil wir die Zins- Währungspolitik nicht mehr für die deutschen Verhältnisse kalibriert wird und die Wirtschaften in Griechenland oder Slowakien halt andere Zinsen brauchen als Stuttgart. Wir laufen schon zu lange heiß. Das wird auch so sein und war es in der letzten Rezession, als sich die schlechte Wirtschaft und Arbeitslosigkeit viel länger hielten krasser waren als mit flexibler Währung notwendig. Sie war auch nur daher nicht viel schlimmer wrgen 2010, was der SPD noch immer nachhängt und den Platz als Volkspartei kostete.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knippi2006 16.05.2018, 11:55
5. Alles Super?

Es mag ja zutreffen, dass ein großer Teil der tarifvertraglich abgesicherten Industriearbeiter zu den Spitzenverdienern in diesem Bereich in Europa gehören. Den schlanken Fuß machen sich die Unternehmen aber woanders, bei den eingekauften Dienstleistungen. Von den Billiglöhnen dort werden Teile der Gewinne unserer Vorzeigeindustrie gespeist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hans_von_hier 16.05.2018, 11:56
6. Nur produzierendes u. F&E Gewerbe wichtig.

Es macht keinen Sinn auf Durchschnittswerte zu schauen. Dienstleistungen und Einzelhandel werden schwerlich aufgrund von Lohnkosten in ein anderes Land verlagert. Dazu sind die Lohnkosten dort sowieso eher gering.
Die hohen Lohnkosten in der Industrie erhöhen den Druck abzuwandern und zu automatisieren.
Das schlimme ist, dass von den guten Löhnen nichts bei den Arbeitnehmern bleibt, wo sich der Staat immer mehr einverleibt (kalte Progression) und die Mittel nicht effektiv einsetzt sondern vieles durch politisches Rumeiern einfach versickert. Beim Etat für Arbeit und Soziales wird einem auch schwindlig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
martina_guggenmos 16.05.2018, 11:59
7. Ist dieser Artikel Information oder soll er eine Botschaft tragen

Der Artikel legt mal wieder nahe das man den Gürtel enger schnallen müsse.
Erstens kommt beim Arbeitnehmer nur ca. 50% dieser Arbeitskosten an. Wenn man also einen Nettolohnvergleich machen würde wäre Deutschland nicht mal im Mittelfeld. Zweitens sind die Lebenshaltungskosten (Miete) um einiges höher als in Bulgarien. Und last but definetly not least werden hierzulande High Tech Produkte gefertigt. Dazu braucht es engagierte und loyale Mitarbeiter. So wie ich unsere Industrie kenne, wären die längst in Bulgarien gäbe es dort diese Qualität an Mitarbeitern.
Auch von Volkswirtschaftlicher Seite haben wir laut Goldmann Sachs (Ausführungen des Herrn Sinn) circa. 30% Spielraum für Lohnerhöhungen. Schluss mit solchen irreführenden Betrachtungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hanscm 16.05.2018, 11:59
8.

Entscheidend sind immer noch die Lohnstückkosten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
p-touch 16.05.2018, 12:01
9. Um es mit Kohl zusagen

Wichtig ist was hinten rauskommt. Wobei nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zählt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5