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Europäische Stahlindustrie: Gabriel fordert Schutz vor chinesischen Billigimporten
DPA

Die europäische Stahlindustrie bekommt Hilfe gegen chinesischen Billigstahl: Sechs Länder, darunter Deutschland, haben die EU aufgefordert, die heimische Industrie gegen "unfaire Handelspraktiken" zu schützen.

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yvowald@freenet.de 08.02.2016, 12:44
1. Schutzzölle sind out

Und ich glaubte immer, Schutzzölle seien out. Die "Märkte" geben doch das Preis-Leistungs-Verhältnis vor, oder?

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marthaimschnee 08.02.2016, 12:47
2.

sprach der Mann, der Zölle für vollkommen nutzlos hält

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spon-facebook-1327031298 08.02.2016, 13:02
3. Ricardo-Modell

wenn wir Stahl nicht zu den Kosten der Chinesen produzieren können, sollten wir eben den Stahl dort kaufen und etwas produzieren, was wir besser (billiger) können als die Chinesen. Das ist optimal für alle Beteiligten.

Neue Einfuhrzölle schaden letztlich allen. Unser Wohlstand stammt aus der Globalisierung, wann kapiert auch die SPD das??

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hartmut-brandt1 08.02.2016, 13:10
4.

Zitat von spon-facebook-1327031298
wenn wir Stahl nicht zu den Kosten der Chinesen produzieren können, sollten wir eben den Stahl dort kaufen und etwas produzieren, was wir besser (billiger) können als die Chinesen. Das ist optimal für alle Beteiligten. Neue Einfuhrzölle schaden letztlich allen. Unser Wohlstand stammt aus der Globalisierung, wann kapiert auch die SPD das??
Naja, schauen wir mal, was mit unserem Wohlstand passiert, wenn unsere Vorturner weiterhin die globalen Probleme nicht lösen.

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genugistgenug 08.02.2016, 13:23
5. Hat Gabriel wenigstens hier alles gelesen? (running gag)

Nach TTIP, usw. scheint Gabriel ein neues Thema entdeckt zu haben mit dem er in der Pressse landen kann.
Letzte Woche kam die Nachricht, das Bilfinger seine Wassersparte für rund 200 Mio. (nach Abzug) an die Chinesen verkauft - auch anderswo wurde bereits kräftig verkauft und da kommt Gabriel hinterm Ofen vorgekrochen und trötet von Schutzzöllen. Schon vor Jahren brachten wir (den Scherz) dass die deustche Industrie überflüssig ist, denn die Chinesen müssen nur eine Mittagspause durchmachen um D. zu versorgen.

Irgendwie riecht das alles nach großen Weltverwaltung (Wusnchtraum) - unter der Ägide der Sozen - oder eben nur 'Hauptsache in der Presse'.

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wind_stopper 08.02.2016, 13:25
6. Wird auch Zeit

Endlich!
Jetzt bitte auch noch Strafzoelle auf Solaranlagen, Maschinen, Chemikalien und den ganzen anderen minderwertigen verbilligten Kram der sonst noch so aus China kommt!
Nur so kann man die EU wirtschaftlich retten!

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jumbing 08.02.2016, 13:33
7.

Sollte wirklich langsam auch unseren Politikern auffallen, daß wir den Ast, auf dem wir sitzen selbst (mit einer chinesischen Säge) absägen ?

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brasshead 08.02.2016, 13:50
8.

Soso. Unfaire Handelspraktiken wie zB Lohndumping. Das kostet Arbeitsplätze. Ahja. Und da möchte Deutschland geschützt werden. Na sowas. Die betroffenen Deutschen können sich gerne in Resteuropa erkundigen wie man sich in dieser Lage fühlt, da kennt man das seit gut 15 Jahren zur Genüge. Das hat aber nix mit China zu tun.

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tusche22 08.02.2016, 13:50
9. Wirtschaft

Wenn man Wirtschaft als Wettbewerb und Kapitalakkumulationsprozess betrachtet, schließen wir Stahlwerke, weil es anderswo günstiger ist.
Wenn wir Wirtschaft als Versorgungsauftrag betrachten, würden wir alles laufen lassen, was nötig ist und vielleicht Geld abschaffen.
Es ist eine Sache der Betrachtungsweise, welchen Zweck ich zuordne.

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