Forum: Wirtschaft Ex-Bahn-Boss: Hartmut Mehdorn soll Air-Berlin-Chef werden
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Er war jahrelang Chef der Deutschen Bahn, nun soll Hartmut Mehdorn Vorstandsvorsitzender der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin werden. Der bisherige Amtsinhaber Joachim Hunold ist zurückgetreten - Grund sind offenbar die schlechten Geschäftszahlen des Unternehmens. zum Artikel Antworten
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#171 18.08.2011, 19:08 von vHayekFan

nun ja

Zitat von profdoc
Mehdorn hat noch nie ein Unternehmen vernünfig hinterlassen. Bitte nicht vergessen, vor der DB hat er schon Heidelberger Druckmaschinen hingerichtet mit seinen schrägen Plänen. Die Wettbewerbe freuen sich heute noch... Mehrdorn ist wohl einer der größten Blender der deutschen Industrie.
Mehdorn ist ein anerkannter Bilanzkosmetiker.
Das dumme ist eben nur, dass er inzwischen als solcher bekannt ist, was es schwer machen dürfte, mit seinen Bilanzen bei irgendwelchen Käufern zu punkten (was der Plan bei AirBerlin sein dürfte).

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#172 18.08.2011, 19:17 von Wattläufer

Mehdorn

Zitat von Tarja13
... verzögert sich voraussichtlich um weitere 90 Minuten. ...
..."wegen Verzögerungen im Betriebsablauf", vergaßen Sie hinzuzufügen. Ich flog eigentlich immer ganz gern mit AB aber nun geht diese Fluggesellschaft den gleichen Bach runter wie die Berliner S-Bahn. Vermutlich holt er noch ein paar seiner alten Kumpels aus dem Potsdam-Tower : Den Grafen z.B.
Andere Low-Budget Carrier werden dagegen weiter überleben : Man muß eben nur seine Nische finden.

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#173 18.08.2011, 19:39 von mk84

Luftfahrt

Aus Überzeugung und mit Rückgrat scheint von den Luftnummern-Managern sowieso keiner zu agieren - ansonsten würde ein ehemaliger Bahnvorstand (ich habe ihm die Rolle als großer Anhänger des Systems "Schiene" sogar manchmal abgenommen) wohl kaum zu einer Airline wechseln. Abgesehen davon, wäre eine Air Berlin und Co. im Jahre 2011 völlig überflüssig, der gesamte innereuropäische Luftverkehr ließe sich durch ein schienenbasiertes Hochgeschwindigkeitsnetz ersetzen...

Ich frage mich immer, ob ich solche und andere wirklich zukunftsweisenden Dinge in einem System von Angepasstheit, Wachstums- und Renditedenken, Karrieregeilheit, Verweigerung und Egomanie noch erleben werde. Von den vielen Unzulänglichkeiten und dem zwangsläufigen Zusammenbruch dieses Wirtschaftssytems ganz zu schweigen. Und ich bin "erst" 26.

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#174 18.08.2011, 23:23 von Gehalt Endlich

Herrlich

Ein seltenes Phänomen:
Unendliche Varianten und nur eine Aussage (mit Ausnahme der gesponserten Beiträge selbstverständlich):

Der Mehdorn kann nix, ist ein unsympathische, unangenehme, selbstverliebte typische Manager-Heuschrecke.
Sein Lebenswerk ist objektiv betrachtet ein großer Haufen Dreck.

Toll dass sich mal alle einig sind!
Schade aber, dass er es nicht lesen wird!
Vielleicht brächte es ihn ja zu jäher Selbsterkenntnis.

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#175 19.08.2011, 12:10 von mgaul

Einigkeit

Zitat von Gehalt Endlich
Ein seltenes Phänomen: Unendliche Varianten und nur eine Aussage
Das ist tatsächlich sehr selten. Normalerweise gibt es hier entweder unterschiedliche Meinungen, oder (wenn alle dasselbe denken) das Thema ist nach wenigen Seiten erledigt. Mehdorn kann für sich in Anspruch nehmen, die Leute dermaßen gegen sich aufgebracht zu haben, dass wir uns nicht nur einig sind in unserer schlechten Meinung über ihn, sondern dass wir sogar entrüstet genug sind, um uns das auch dann noch von der Seele schreiben zu müssen, wenn hundert Leute vor uns bereits dasselbe gesagt haben. Das ist in der Tat sehr selten.

Inzwischen vermute ich allerdings, dass genau das auch der Grund für Mehdorns geplante Berufung ist. Wenn es dem Unternehmen tatsächlich so dreckig gehen sollte, dass jeder Manager, der es übernimmt, seinen Ruf riskiert, dann nimmt man eben jemanden, dessen Ruf ohnehin schon unwiederbringlich im Eimer ist. Falls die Sache fehlschlägt, steht er auch nicht schlechter da als vorher. Wenn die Rettung aber gelingt, kann er als erfolgreicher "bad boy", der die ganzen schmerzhaften Entscheidungen getroffen hat, abtreten; der nächste Chef hat dann einen leichteren Start.

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