Forum: Wirtschaft
Export: Deutscher Handelsüberschuss mit USA sinkt kaum
DPA

Das wird Donald Trump nicht gefallen: Deutschland führt immer noch deutlich mehr Waren in die USA aus als von dort ein. Der Handelsüberschuss beträgt 24,4 Milliarden Euro - gesunken ist er bisher nur sehr gering.

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FrankH 10.08.2018, 12:54
1. Der Einfluß von Zöllen...

...ist halt nur begrenzt. Es gibt schlicht kaum was zu kaufen in den USA, was qualitativ in Deutschland und in vielen anderen Ländern konkurrenzfähig ist. Das ändern auch keine Zölle oder Drohungen. Einen Chevy könnte man hier verschenken und käme nur auf bescheidene Stückzahlen. Maschinenbau, Elektronik - bis auf ganz wenige Ausnahmen liegen die Amis Welten hinter den Europäern oder den Asiaten. Ganz einfach.

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uponrth 10.08.2018, 13:18
2. Vielleicht könnte man ja die Amerikanischen Wochen...

Vielleicht könnte man ja die Amerikanischen Wochen bei Lidl oder Aldi mit echten US-Importen durchführen, anstatt mit Eigenmarken wie "Mitch Mitchell" oder "McEnnedy", die dann doch wieder in Europa hergestellt werden. Das könnte für die Handelsbilanz sicher was bringen...

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carahyba 10.08.2018, 13:23
3. Liegt nicht am Chevy ...

Liegt nicht am Chevy, der ist nicht mal schlecht, gibt zu viele gleichwertige Angebote in der gleichen Preisklasse.

Viele Produkte in den USA hängen von Zulieferungen ab, das kann man nicht so schnall abstellen.

Viele eingeführte Konsumgüter werden weiter nachgefragt auch bei höheren Preisen, da mag die Qualität eine Rolle spielen, aber die Werbung und der Bekanntheitsgrad spielen eine wesentliche Rolle.

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muellerthomas 10.08.2018, 13:32
4.

Zitat von FrankH
...ist halt nur begrenzt. Es gibt schlicht kaum was zu kaufen in den USA, was qualitativ in Deutschland und in vielen anderen Ländern konkurrenzfähig ist.
Und wie erklären Sie sich dann, dass die USA in Summer mehr exportieren als Deutschland und pro Kopf weit mehr als China?

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jla.owl 10.08.2018, 13:34
5. Technik ist nicht so sei Ding

Kenne viele Techniker, die auch in den USA gearbeitet haben. Alle haben bestätigt, dass dortige Technik völlig daneben ist. Da fehlt das Wissen, um überhaupt brauchbare Maschinen zu bauen. Die, die Programmieren können, gehen lieber zu Internet-Konzernen. Auch Musk hat einen deutschen Maschinenbauer gekauft, um überhaupt produzieren zu können... Dann zahlen die Amis eben auch noch die Zölle, egal ob aus EU oder Japan oder sonstwoher...

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Fred the Frog 10.08.2018, 13:37
6. Altbewährtes Mittel

Früher war es ganz einfach und fast automatisch, wenn die Handelsbilanz ins Wanken geriet. Die Währung der Exporteure wurde teurer - entweder gleitend oder als Aufwertung.
Die EU-Notenbank müsste heutzutage nur die Zinsen auf ca. 3 Prozent erhöhen, der Euro würde heftig nachgefragt und teurer und damit auch der Export gebremst. Und wenn die Inländer wieder Zinsen kassieren dürfen, könnte auch was für den Konsum übrig beliben.

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alles.auf.horst 10.08.2018, 13:47
7. Wertlose Rechnung

So sind die Zahlen sind wertlos. Erst durch die korrekte Verrechnung von Primär- und Sekundäreinkommen entsteht ein Bild, welches die wahren Begebenheiten widerspiegelt. Und genau genommen auch erst dann, wenn innereuropäisch (Irland, Niederlande, Malta) richtig verbucht wird.

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sossossos 10.08.2018, 13:50
8. Warum

wird nicht schon in der Überschrift darauf hingewiesen, dass Güter nur ein Teilaspekt in der Geschäftsbeziehung zwischen Ländern ist. Wenn die Dienstleistungen berücksichtigt werden zeigt sich ein vollkommen anderes Bild. Dann dreht sich die Bilanz nämlich gewaltig zu gunsten von Trumps Amerika.

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s.wuest 10.08.2018, 13:53
9. Über den "Exportüberschuß" an digitalen Waren redet keiner

Wie sieht es mit dem Exportüberschuß an digitalen Waren der USA nach Europa aus? Dieser gigantische Posten
wird nirgends erwähnt. Hier wären Zölle wirklich angebracht um der europäischen Software/Medienindustrie eine Chance zu geben.

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