Forum: Wirtschaft
Extrem-Streik der Lokführer: Deutschland rüstet sich für tagelangen Stillstand
DPA

Zehntausenden Bahnreisenden droht eine neue Chaoswoche, die Lokführer planen einen Extrem-Streik. Wieso eskalierte der Tarifstreit zwischen Bahn und GDL? Ist eine Lösung in Sicht? Der Überblick.

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Thorkh@n 04.05.2015, 09:33
1. Was die GDL ...

... jetzt treibt, ist ein Angriff auf die Funktionsfähigkeit unseres Staates. Wer es nach so langem Arbeitskampf nicht hingekriegt hat, seine Ziele durchzusetzen, sollte sich so langsam mal für den bestmöglichen angebotenen Kompromiss entscheiden. Aber Herr Weselsky sieht nur sich und die Seinen, ohne zu erkennen, was für eine armseelige Minderheit sie in diesem Land darstellen.

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studibaas 04.05.2015, 09:36
2. Nur eine Gewerkschaft pro Firma...

Das ist lustig. Mal sehen, welche Gewerkschaft wo größer ist,- innerhalb der Bahn.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#safe=off&q=DB+Konzerne+Wiki

Wenn die GDL auch nur in einer dieser Gesellschaften die Mehrheit hat, bringt es der Bahn nichts... .

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salomonh71d 04.05.2015, 09:37
3. Streik ist notwendig

Wenn die Führungsetage zu viel Boni und Gehalt sich selbst bewilligt, soll es der Mitarbeiter durch Lohnzurückhaltung und Überstunden erwirtschaften? Nach langer Zeit ist der Knoten geplatzt: Ausbeutung und Totarbeiten sind out. Familie ernähren und Zeit für sie haben ist in.
Daumen hoch und macht weiter so!

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salomonh71d 04.05.2015, 09:38
4. Streik ist notwendig

Wenn die Führungsetage zu viel Boni und Gehalt sich selbst bewilligt, soll es der Mitarbeiter durch Lohnzurückhaltung und Überstunden erwirtschaften? Nach langer Zeit ist der Knoten geplatzt: Ausbeutung und Totarbeiten sind out. Familie ernähren und Zeit für sie haben ist in.
Daumen hoch und macht weiter so!

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nomadas 04.05.2015, 09:40
5. Freiheit des Marktes

Was waren das noch Zeiten, als die Bahn in der Hand des Staates war, mit Bahnbeamten, ohne Streikrecht. Da fuhren alle Züge, immer! Doch, das war out, die Privatisierung musste her. Der Markt und seine Freiheit hatten das Sagen. So ist es denn gekommen, bis heute. Der freie Markt macht auch Streik möglich, ich bin so frei! Und so wachsen die Kosten in die Milliarden. Tja, da waren die guten alten Bahnbeamten nicht nur stets bei der Arbeit, nein, sie waren sogar billiger. Der freie Markt, für freie Bürger und freie Streiks, er lebe hoch! Diese Freiheit hatten sich ihre Erfinder aber nicht vorgestellt. Und diese BWL-Kosten sicher auch nicht, Herr Gabriel. Diese Freiheit schadet Deutschland. Auweia, das sind ja ganze neue Töne!

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xenon555 04.05.2015, 09:42
6. Jaja...

Mehr Lohn und weniger arbeiten. Das ist genau das Erfolgsrezept unseres und Eures (!) Wohlstands. 4,7 % ist den Herrschaften zu wenig. Hört hört. Leistung ist die Grundlage für Lohn. Leistung ist bei GDLern aber kaum zusehen. Immerhin trifft es mich nicht, ich fahre mich selbst. Herrlich!

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Luna-lucia 04.05.2015, 09:43
7. die Politik muss einen

Steuerfreibetrag für solch gravierende Zusatzkosten, die vielen Menschen durch den Streik entstehen, einführen! Schleißlich hat die Politik die letzte Oberaufsicht - auch, und besonders über die Bahn.

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Kampfdenker 04.05.2015, 09:44
8. Ein Vorschlag für ein neues Streikrecht:

Dies könnte grob skizziert so aussehen:

Ruft eine Gruppe den Streik aus,muss das so bestreikte Unternehmen die doppelte Lohnmehrforderung in einen staatlichen Fonds zahlen.-

Die Arbeitnehmer ihrerseits erhalten so viel weniger,wie ihre Lohnerhöhungsforderung beträgt.

Hier erhebt sich erfahrungsgemäß sofort Geschrei seitens der Gewerkschaften.
Was-die sollen arbeiten-und noch weniger bekommen?

Es geht hier nur darum,nachzuweisen,dass ein System MÖGLICH WÄRE,das Arbeitnehmer schädigt- das tut der bisherige Streik ja wohl auch-und das das Unternehmen schädigt.Auch das leistet der normale Streik.-

Allerdings profitiert beim konstruktiven Streik die Gesellschaft-denn die Strafzahlungen der Unternehmen und die nicht ausgezahlten Lohnanteile der Arbeitnehmer werden in einen Fonds eingezahlt :Dieser kann dann für Forschung und Entwicklung in genau dieser Branche eingesetzt werden -oder sonst etwas.Auch darüber wird man heftig streiten.-

Um noch einmal auf die Arbeitnehmer zurückzukommen,die ebensoviel arbeiten wie bisher - aber 10 % weniger Lohn bekommen sollen . Man könnte das auch so regeln,dass sie eben auch 10 % weniger arbeiten bspw.

Hier geht es zunächst nur um das Prinzip.Hier soll nachgewiesen werden: Es sind Regelungen denkbar,die gesamtgesellschaftliche Schäden vermeiden-und die auch vermeiden,dass ein Unternehmen unwiederbringlich Marktanteile verliert.

Deswegen möchte ich anregen,dass man diese neue Art des Streikens VOR DEM KLASSISCHEN STREIK - als einen weiteren Schritt einführen könnte-er würde also das Waffenarsenal der Gewerkschaft erweitern.-

Nach erfolgloser Schlichtung,könnte also die Gewerkschaft den konstruktiven Streik ausrufen.-

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Square Grouper 04.05.2015, 09:44
9. Warum....

... sind eigentlich 1/3 der Zugbegleiter bei der GDL? Wenn ich in eine Gewerkschaft eintrete, dann doch in eine die auch meine Interessen vertreten kann? Ich frage mich das schon seit letztem Jahr und niemand kann es mir erklären. Als Maurer, beispielsweise, gehe ich doch auch nicht zur Gewerkschaft der Maler und Lackierer. Komisches Volk die Leute im Zug.....

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