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"Forbes"-Liste: Zuckerberg stürmt die Top Ten der Superreichen

11,2 Milliarden Dollar reicher als vor einem Jahr: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört laut "Forbes" nun zu den zehn vermögendsten Menschen der Welt. Der Reichste aber ist ein alter Bekannter.

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h.hass 01.03.2016, 19:40
30.

Zuckerberg ist schlau. Erst wird die unersättliche Datenkrake Facebook etabliert, und zwar so clever, dass die User der Werbewirtschaft und der NSA freiwillig ihre Daten in den Rachen werfen. Dann betreibt man positive Selbstpropaganda, reist als Dauergrinser mit schluffigem Dauerstudentenimage um die Welt, kündigt Milliardenspenden an (passiert da eigentlich noch was?) und beteuert ständig, man wolle für die Menschheit die paradiesische Digitalzukunft schaffen.

Letzten Endes geht es aber nur darum, soviel Kohle und so viele Daten wie möglich einzusammeln. Die Mär, alles sei zum besten der User, kann doch keiner ernsthaft glauben.

Allerdings ist man selbst schuld, wenn man zum Facebooker wird und sein Privat- oder gar Intimleben eifrig ins Netz einspeist.

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participe 01.03.2016, 19:46
31.

Zitat von happy_user1
Durch eigene Hände Arbeit ist noch nie jemand reich geworden!
Mag sein, Saggerbörg arbeitet ja nicht im Tiefbau.

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colja_kosel 01.03.2016, 19:52
32. Die Forbes-Liste

bezeugt lediglich die Perversion unserer Gesellschaft, es kommt einmal die Zeit wo man sich für enthemmten Reichtum schämen wird!

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kzs.games 01.03.2016, 19:57
33. neid ist die größte Anerkennung

wenn ich die Kommentare hier so lese kann ich mir nur an das Sprichwort erinnern. was wäre die welt ohne Amazon, Facebook und Microsoft? und ich rede nicht von likes, ich rede über die Möglichkeit mit Freunden aus anderen Zeitzonen und Ländern in Kontakt zu bleiben, Internationale Kontakte zu knüpfen, up-to-date mit Sportlern und Firmen/Mannschaften zu bleiben. und das erachte ich sehr wohl als einen Mehrwert.
und selbst wenn man die firma geerbt hat (Koch industies, platz 9/10) gehört trotzdem enorm viel dazu diese Firma so zu führen dass sie einem 40 Milliarden einbringt.
all diese leute haben etwas geschafft dass sie von der Menge abhebt weil die menge sowas nie geschafft hätte. jeder davon hat meinen Größten Respekt!

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clausbremen 01.03.2016, 20:08
34. Wer ...

... hier schreibt "... mit seiner eigenen Hände Arbeit ist noch niemand reich geworden", dert hat die falsche Vorstellung von Arbeit und/oder traut sich (und wohl auch allen anderen) nichts zu. Schade eigentlich, sagt der deutsche Volksmund doch seit Jahrhunderten so treffend, " ein jeder ist seines Glückes Schmied".
Und ausserdem, Reichtum ist etwas sehr relatives. Ich z.B. betrachte mich als reich, mit einer Frau und drei wohl geratenen, intelligenten und gesunden Kindern.

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HaioForler 01.03.2016, 20:31
35.

Zitat von wilmhenneke
Superreich, supersuperreich, megareich, Sackerbörch ist alles in einem. Aber was hat er mit seinen unsozialen Netzen alles angerichtet? Will wirklich jemand behaupten, dies sei ein Fortschritt? Technisch ist vieles machbar und möglich, aber nutzt es den Menschen? Das darf man bei Facebook bezweifeln, betrachtet man sich die geistige Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten. Facebook macht keine Freunde und Tausend Likes sind völlig wertlos. Man verliert seine lebendigen Freunde, wenn man nicht ganz gewaltig aufpasst.
Muß es immer nutzen? Sie nutzen mir doch auch nicht. Eher umgekehrt.

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Moewi 01.03.2016, 20:41
36.

Zitat von walter_e._kurtz
im Falle Zuckerbergs mit einem sozialen Projekt, das die User nichts kostet! Der Mann ist sooo gütig!
Bitte, es ist die freie Entscheidung der Nutzer bei diesem Striptease mitzuspielen. Niemand wird gezwungen.

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derpif 01.03.2016, 20:57
37.

Zitat von kzs.games
wenn ich die Kommentare hier so lese kann ich mir nur an das Sprichwort erinnern. was wäre die welt ohne Amazon, Facebook und Microsoft? und ich rede nicht von likes, ich rede über die Möglichkeit mit Freunden aus anderen Zeitzonen und Ländern in Kontakt zu bleiben, Internationale Kontakte zu knüpfen, up-to-date mit Sportlern und Firmen/Mannschaften zu bleiben. und das erachte ich sehr wohl als einen Mehrwert. und selbst wenn man die firma geerbt hat (Koch industies, platz 9/10) gehört trotzdem enorm viel dazu diese Firma so zu führen dass sie einem 40 Milliarden einbringt.
Das soll ein Sprichwort sein? Hut ab, selbst ausgedacht?
Die Antwort ist ernüchternd, die Welt wäre da wo sie jetzt auch ist. Vielleicht wären uns Selfies und Likes erspart geblieben. Ich habe zwei der drei, FB und Amazon, noch nie genutzt, Microsoft Produkte seit 10-12 Jahren auch nicht mehr, insbesondere die haben einem das Leben ja wohl alles andere als leichter gemacht. Und, ich lebe in der gleichen Zeit wie Sie, und der Verzicht auf die drei Produkte bringt mir keinerlei Nachteile, und im Fall vom Betriebssystem einen Riesenvorteil.
Es macht ja wohl einen immensen Unterschied ob man eine intakte Firma erbt, oder bei null anfängt. Aber mich stört nicht das die Leute reich geworden sind. Allerdings kommt mit soviel Geld ob man will oder nicht eine ungeheure Macht einher. Was mich in diesem Sinne stört ist was die Herrschaften mit ihrem Geld machen. Das geht einen schon was an, denn es hat ja unter Umständen auch Auswirkungen auf jeden. War es Zuckerberg der so viel Geld in die Entwicklung von AI steckt?
Was schlimmeres hätte gar nicht passieren können. Es wird vielleicht erst Auswirkungen in ein paar hundert Jahren haben, aber die könnten durchaus grausam sein. Selbst Kaliber wie Hawking warnen sehr eindringlich davor.

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Newspeak 01.03.2016, 21:04
38. ...

Zitat von kayakclc
[...] Daher wird in absehbarer Zeit keine Firma wie Google aus Deutschland kommen können, weil wir als Gesellschaft das nötige Wertesystem nicht mitbringen: Leistungsgerechtigkeit.
Ja, sehr gut beschrieben.

In Deutschland werden nebenbei Posten auch zuwenig nach Leistung und Qualifikation besetzt oder beim offenkundigen Mangel daran freigeräumt. Diese Gesellschaft fordert vordergründig zwar Leistung, tatsächlich aber macht man nur deshalb eben keine Karriere, was die Leute, die wirklich am Sein und nicht am Schein interessiert sind, von vornherein abstösst.

In Amerika geht es bei Start-Ups in erster Linie um die Idee an sich, in Deutschland geht es in den meisten Fällen bald eher um das Drumherum, die Kosmetik, die hübschen Fassaden und Potemkinschen Dörfer. Keine Firma der Samwer Brüder z.B. wird jemals 10 oder 20 oder 50 Jahre überdauern. Selbst Microsoft ist da anders.

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bkachler 01.03.2016, 21:10
39. Darum geht es ja gar nicht,

Zitat von fischblase
In Relation zu der Putzfrau kann man dann aber nicht mehr von "Leistungsgerechtigkeit" sprechen; nur weil man ein Produkt erschaffen hat, was sich mit quasi Null-Mehrkosten beliebig oft verkaufen lässt, hat man eben nicht millionenfach mehr geleistet.
sondern es geht um Angebot und Nachfrage. Ein Steve Jobs oder Mark Zuckerberg kann eben nicht mit 10000 Friseusen oder Pfoertnern aufgewogen werden.

Denn von 10000 Leuten können eben 10000 Pfoertner oder Friseuse, aber einer bis keiner kann einen Steve Jobs oder Mark Zuckerberg.

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