Forum: Wirtschaft
Frankreich: Macrons riskante Reformwette
AFP

Frankreichs neuer Heilsbringer setzt alles darauf, den stabilitätspolitischen Göttern mit dem Einhalten von Defiziten und Reformen am Arbeitsmarkt zu gefallen. Das ist nett, wird nur zum Wunder nicht reichen.

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spaceagency 14.07.2017, 12:57
1. Deutschland kann helfen

ganz einfach....endlich investieren. Investieren in die marode Bahn, Strassen, Schulen, Bildung. Und vorallem endlich die Löhne anheben.

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shopper34 14.07.2017, 13:03
2. Zyniker

"Frankreichs neuer Heilsbringer setzt alles darauf, den stabilitätspolitischen Göttern mit dem Einhalten von Defiziten und Reformen am Arbeitsmarkt zu gefallen. Das ist nett, wird nur zum Wunder nicht reichen "
"Die Wette läuft. Frankreichs neuer Staatschef ist angetreten, missgestimmten deutschen Bedenkenträgern zu zeigen, dass auch ein französischer Präsident dafür sorgen kann, Fehlbeträge im Staatshaushalt unter die Amtsmarke von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken - und dazu noch den Arbeitsmarkt zu reformieren "
Ihr triefender Zynismus und Spott ist unerträglich, Herr Autor.
Das ist schlechter Stil . Sie sollten zur "Sun" gehen.

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joG 14.07.2017, 13:04
3. Es ist schon merkwürdig.....

....was man da über fremde Länder verbreitet. Aber eine Nachricht wie "anglo-amerikanische, bei denen es wenige Regeln " führt den unerfahrenen Leser schon in die Irre. Ohne nun gezählt zu haben, kann ich ohne Frage sagen, dass ich in meinem Bereich des Bankwesens die Regulierungen sowohl dichter als auch effizienter. Auch wurden sie zu Geldwäsche, Insider Trading, Kundenschutz, Transparenz nicht nur mehr als zehn Jahre früher eingeführt, sie werden auch rigoros durchgesetzt. Der hier erweckte Eindruck is vollständig irre.

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Jeanne E. Maar 14.07.2017, 13:07
4. Cher monsieur Fricke,

Cher monsieur Fricke, Ihre Schlussfolgerungen zwischen Arbeitsmarktreform, Arbeitslosenzahlen und Wundern lässt das Wichtigste ausser acht: Den Menschen. Den Menschen in Frankreich.

Denn Macron hat eines sehr wohl und sehr gut verstanden: Am Anfang aller Änderungen muss die Kommunikation stehen! Nicht nur reden oder nicht nur machen, aber sagen, erklären, begeistern, motivieren! Und das, nur das ist im Moment der Faktor, der in Frankreich die Maschine wieder anschiebt: die Leute fassen wieder Vertrauen.

Ohne Vertrauen investiert kein Unternehmer. Niemand stellt Leute ein, wenn er kein Vertrauen in Morgen hat. Dieses Vertrauen hat Marcon verstanden zu wecken. Klar muss er jetzt auch liefern. Aber das ist ja das faszinierende mit Vertrauen: das wird dann ein Selbstläufer, sie werden sehen ;-)
...und das ist gut so, auch wenn Sie dann vielleicht später an Wunder glauben.

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unixv 14.07.2017, 13:12
5. es kommt, was kommen muss!

War Gestern im TV gut zu hören = Eurobonds, EU-Finanzamt!

Aber zuerst bitte, die Löhne in der EU anpassen = H4 für alle!

Damit keiner mehr mit dem Finger auf uns " Blödmänner/Frauen/Kinder/Es!" zeigen kann!

Schade, gerade Macron hielt ich wirklich endlich mal für einen Visionär und Gestalter, was die Zukunft der EU betrifft, war wohl doch nichts! Auch für die Franzosen geht es bald in die geliebte " bei uns SPDFDPCDUGRüne!" Neoliberale Richtung : von Unten nach Oben!

Macron wird wie bei uns Schulz, das Land weiterhin kaputt machen, nur die Franzosen sind da nicht so träge, die lassen Frankreich, wen H4 auch dort kommt, brennen!

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giespel 14.07.2017, 13:12
6. Arbeitsrecht?

Wenn man sich auf dem Terrain des Arbeitsrechts bewegt (oder darüber schreibt), sollte man ein paar Grundlagen schon kennen. Das Günstigkeitsprinzip in deutschen Arbeitsrecht hat immer nur auf individaulrechtlicher Ebene Bedeutung, der hier im Artikel dargestellte Zusammenhang mit brachenweiten Tarifverträgen ist irreführend und nur bedingt richtig. Ansonsten werden sehr viele Vermutungen in dem Artikel geäußert, so dass der tatsächliche Informationsgehalt eher dürftig ausfällt.

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lynx2 14.07.2017, 13:14
7. Deutschland? Löhne anheben?

Deutschland kann das nicht. Die dt. Unternehmen müßten es tun. Die haben aber kein Interesse daran, weil das ihre Profite schmälert.
So einfach ist das. Die zetern dann gleich bzw. drohen, daß das Arbeitsplätze kostet und dann ist schon wieder Ende der Diskussion.
Und unsere Gewerkschaften sind viel zu schwach und zu brav so etwas durchzusetzen.

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Tante_Frieda 14.07.2017, 13:16
8. Falsches Organ

"Die meisten internationalen Schätzungen ergeben,dass es nur geringe Jobeffekte hat,den Schutz für Beschäftigte abzubauen".Dieser Satz mag ja stimmen.Nur steht er im falschen publizistischen Organ - bei SPONLINE statt in der Unternehmerpostille "FAZ",wo er die richtigen Adressaten erreichen würde.

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coyote38 14.07.2017, 13:17
9. #1: Endlich investieren ...

Sie haben vollkommen recht. Nur dann würde die deutsche Bundesregierung tatsächlich etwas für die in Deutschland lebenden Deutschen tun und nicht für ... naja, lassen wir das Thema ... es ist müßig.

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