Forum: Wirtschaft
Fünf-Punkte-Plan: Schulz für E-Auto-Quote
Getty Images

In der Dieselkrise legt SPD-Kanzlerkandidat Schulz einen Fünf-Punkte-Plan vor. Kernanliegen: eine verpflichtende Quote für Elektroautos. Dabei birgt die durchaus Risiken.

Seite 1 von 32
ronald1952 11.08.2017, 07:03
1. Dieses Geschwätz unserer

politiker/innen wird auch immer toller. Was für eine wichtig tuerei, glauben diese Leute doch gerade diese Themen wären den Wählern so wichtig.Leider ist es doch so, für die Themen die uns Wählern wichtig sind intressieren sich unsere Politiker/innen doch gar nicht.
Merkwürdigerweise höre ich aus dem Ausland auch nichts über Verbote von Dieselfahrzeugen und dem ganzen Blödsinn der hier bei uns so abgezogen wird.Wer hat denn der Industrie die Betrügereinen auf großer Basis durch zu ziehen?
schönen Tag noch,

Beitrag melden
K:F 11.08.2017, 07:03
2. Stückwerk

Aber kein Konzept! Die Straßen sind übervoll. Unsere Politiker setzen auch weiterhin auf "Auto" als Konzept. Dabei hat das Auto als Mobilitätskonzept ausgedient. Es sind Politiker gefragt, die das begriffen haben. Die Menschen gerade in Großstätten und deren Großräüme wollen andere Konzepte, in denen das auto auch eine Rolle spielt. Der öffndlich Nahverkahr muss ausgebaut werden, Transport und Verkehr gehören von der Straße. Just in Time ist so ein irres und schwachsinniges Konzept, dass die Allgemeinheit belastet, die Unternhemen entlastet.

Beitrag melden
Spiegelleserin57 11.08.2017, 07:10
3. Viel hinterher!

Solange die Autos so teuer sind und der fahrbare Kilomterradius sie gering kann man diese Autos nicht kaufen!
Warum macht dieser Politiker so unrealistische Vorschläge?
Die Renten erhöhen wäre sinnvoller!!

Beitrag melden
soron 11.08.2017, 07:20
4. Schulz sollte sich mal bei Franz-Josef Strauss bedienen

"Dem Volk auf's Maul schauen, aber nicht nach dem Mund reden". Bei der Dieseldiskussion schwirrt zu viel Unfug durch die Gegend. Da wird aus der Enttäuschung eine Generalabrechnung mit allen Autoherstellern und in Folge ein Verteufeln des immer noch sparsamsten und effizientesten Verbrennungsmotors, des Diesels.
Mittelfristig sollten wir auf Dieselelktrische Hybride setzen, die auch mal 80 bis 100 km rein elektrisch fahren können. Das würde die notwendige Größe (und damit die Kosten) für Batterien erheblich reduzieren. Da die Batterien über den Motor geladen werden können wären nicht schlagartig Zig neue Kraftwerke erforderlich. Das Reichweitenproblem würde sich auch nicht stellen. Innerstädtisch könnte Elektrobetrieb vorgeschrieben werden.
Und langfristig sollten wir dann auf vollständig erneuerbare Antriebskraft umschwenken, und das heisst Wasserstoff. Der reine Elektroantrieb hat es aus gutem Grund in 100 Jahren seiner Existenz nicht geschafft, sich durchzusetzen. Und auch jetzt würde er - abgesehen von ein paar Spezialnischen - nicht für den allgemeinen Individualverkehr taugen.
Eine Quote für etwas einzuführen was absehbar nur eine Nischentechnologie sein kann - das wäre Unsinn. Aber eventuell ist Schulz inzwischen auch ein bisschen verzweifelt auf der Suche nach "seinem" Wahlkampfthema.

Beitrag melden
geradsteller 11.08.2017, 07:21
5. Endlich etwas regulieren

Endlich Vorschriften und Quoten, auch wenn sie alltagsfremd sind. Man dachte schon, er habe in Brüssel garnichts gelernt.

Beitrag melden
triqua 11.08.2017, 07:23
6.

Liebe SPD ... Höre auf, das Volk mit Quoten zu nerven ... Immer wenn Du keine Idee hast, keine Lösung, kommst Du mit Quoten ...

Beitrag melden
warkeinnickmehrfrei 11.08.2017, 07:23
7. Ja, nee, is klar....

Und die Kern- und Kohlekraftwerke die für die schöne neue Elektromobilität notwendig sind, die entstehen dann im europäischen Ausland ? Jeder Verfechter des E-Autos sollte einfach mal den Begriff der Grundlastfähigkeit googlen. Aber auch hier siegt die Ideologie über die Vernunft. Das Problem ist das die Politik sich nicht traut den Wählern zu sagen, dass die Zeiten des Individualverkehrs langsam zuende gehen (müssen).

Beitrag melden
laotse8 11.08.2017, 07:24
8. Die deutsche Autoindustrie

wird samt ihren hochqualifizierten Motorenbauern nach der deutschen Kraftwerksindustrie gewiss auch politisch abbaubar und entsorgbar sein. Aber wo nun der ganze Strom für Millionen von Großakkuladungen herkommen und Millionen hochgiftiger, chinesischer Großakkus nach ihrem Nutzungsende dann hin sollen? Das bleibt ein wohlgehütetes politisches Geheimnis, während die Herkunft der vergleichsweise primitiven Elektromotoren, für die kein Mensch Ingenieure braucht, für verständige Spiegelleser bereits geklärt sein dürfte.

Beitrag melden
elCaputo 11.08.2017, 07:27
9. Meine Güte

Es sind noch sechs Wochen bis zu den Wahlen und der große Heilsbringer der Sozialdemokratie beschäftigt sich mit der "Dieselkrise". Es scheint mit dem hohlen Schlagwort von "mehr Gerechtigkeit" meint Herr Schulz das Kerngeschäft der SPD abgefrühstückt zu haben und nun könne er sich mit den Nebenkriegsschauplätzen befassen. Noch unfähiger und noch regierungsunwilliger kann man doch gar nicht agieren. Das Wahlprogramm der SPD kann doch nicht ernsthaft nur aus den Wörtern "Europapolitiker, Würselen, Beinaheprofifußballer" und nun eben noch "Dieselkrisenbezwinger" bestehen.
Dieselabgase und Feinstaub, ts... als ob das die drängendsten Probleme dieses Landes wären. Eine strikte Trennung von Wirtschaftsinteressen und Politik, ein Verbot des gängigen Lobbyismus, das Verbot von Parteispenden durch Konzerne, eine verbindliche fünfjährige Karenz für ausscheidende Politiker, die in Wirtschaftsunternehmen wechseln, oder ein Nebenbeschäftigungsverbot für Abgeordnete, das wären doch mal Forderungen, die sich logisch aus dem Skandal ergeben und die auch ganz problemlos in die Traditionen der SPD passen. Und darüber habe ich jetzt gerade mal 2 Minuten nachgedacht und bin weder Politiker, noch Politikerberater.

Beitrag melden
Seite 1 von 32
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!