Forum: Wirtschaft
G20-Treffen in Baden-Baden: Gruppentherapie mit Amerikanern
REUTERS

Der US-Finanzminister verhindert eine Absage an Protektionismus, afrikanische Amtskollegen hoffen auf mehr Handel: Das G20-Treffen zeigt, dass die Welt unter Donald Trump auch wirtschaftlich nicht mehr dieselbe ist.

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mediendienst 18.03.2017, 18:13
0. Und warum setzten sich am ende die Amerikaner durch?

Weil sie die Wirtschaftsnation Nummer 1 sind. Da gelten andere Gesetzmäßigkeiten, als für den Senegal. Außerdem findet ja Welthandel schon statt. Und so viel davon, dass die ganzen Schiffe, die mit Waren um den halben Globus fahren, einen hohen Anteil an der Erderwärmung haben.

Der US-Finanzminister, der ja lieber in Washington bei trump und Merkel gewesen wäre, vertritt den Kurs seines Präsidenten. Und darauf haben sich die deutschen Politiker einzustellen. Denn für genau so eine Arbeit wurden sie gewält. Merkel wie Schäuble. Denn auch wenn der Bundestag gewählt wurde, die Wähler wusste, welche Leute in der Regierung man mit seiner Stimme bekommt.

Dabei gab es schon vor dem Treffen von Merkel und Trump gute Nachrichten für Deutschland. Und um das geht es ja. Denn Immer wenn Trump über Merkel gelästert hatte, kam von ihm der Zusatz "was sie Deutschland angetan hat" (oder so ähnlich).

Trump hat also weniger Deutschland angegriffen, sondern mehr Merkels Politik. In diesem Sinne: hoffentlich schafft sie es nach gestern in den kommenden Monaten, eine persönliche Gesprächsebene aufzubauen. Denn dann klappt es mit den Handelsverhandlungen auch gleich um einiges besser.

Der Japanische Staatschef hat es jetzt schon hinbekommen. War mit ihm sogar auf Wochenende in Florida.
Und der Kanadische, Irische und die Britische Regierungschefin haben den Vorteil der gemeinsamen Sprache. So etwas verbindet. Jetzt wartet viel Arbeit für Merkel. Weniger für Schäuble. Denn Trump lässt seine Leute arbeiten. Innerhalb seiner Vorgaben. Und deshalb muss Merkel liefern. In zukünftigen telefonaten und Treffen mit Trump. Für Deutschland. Denn das ist ihre Aufgabe als unsere Kanzlerin.

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birdie 18.03.2017, 18:24
1. Das t-Rumpelstielzchen hat also seinen Knechten die Marschorder gegeben, ...

ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten seinen Kurs in Sachen isolatorischer Handelsbeziehungen durchzupauken. Und die kleinmütigen Europäer kuschen lieber als auf die Pauke zu hauen und die Trumpknechte mit einem saftigen Fusstritt in den Allerwertesten auf vorzeitige Heimreise zu schicken. Wer sind wir eigentlich, uns von ein einem präsidialen Dilletanten herumkommandieren zu lassen. Wenn er also Zoff will, dann sollten wir ihm soviel Zoff bescheren, dass sogar die Amerikaner wach werden und anfangen über ein impeachment nachzudenken.

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einwerfer 18.03.2017, 18:27
2. Schönes Gruppenbild

Es zeigt sehr typisch die Haltung welcher der holländische Finanzminister und Vorsitzende der Eurogruppe gegenüber Schäuble einnimmt. Die Holländer haben dies ihm und seiner Partei (PvdA) bei der letzten Wahl überzeugend gedankt.

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Jimbofeider 1 18.03.2017, 18:45
3. Credo

Amerikas neues Credo , nur soviel Kaufen wie es selbst Verkauft. Also ich kann darin nichts schlechtes entdecken, denn mit einem Hyper verschuldeten Staatzu leben das kann auf Dauer nicht gut gehen.

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nofreemen 18.03.2017, 19:07
4. zurück zu alten Schulbüchern

Gut das Schäuble weiß wie internationale Handelszusammenarbeit funktioniert. Der deutsche Aussenhandels Überschuss scheinr das aber nicht zu bestätigen. Was jahrzehnte lang usanz war wird nun von einem Mann (Trump) über den Haufen geworfen und alle reiben sich die Augen. Es ist eben nie zu spät mit Korrekturen zu beginnen. Und Trump ist ein Macher wie es seit dem Mittelalter keinen mrhr gegeben hat (ausser einem der aber grandios scheiterte). Letzterer wurde von den Deutschen bejubelt, Trump wird es nicht. Tatsache ist, Trump wird das Rad nicht neu erfinden, aber die grösse des Umfangs bestimmen. Deutschland hat "fairness" zu lernen. Nicht die Masse der Arbeitsplätze macht es aus, sondern die Balancen. Deutschland hat das noch nicht kappiert.

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theanalyzer 18.03.2017, 19:23
5. Die den Freihandel zu Grabe tragen

Die den Freihandel zu Grabe tragen, die tragen auch den Frieden zu Grabe. Globale wirschaftliche Verflechtungen sichern unseren Frieden. Protektionismus schürt Kriege. Die Letzten, die autark sein wollten, waren Deutschland 1933 - 1945, China zu Maos Zeiten, der Warschauer Pakt und Nordkorea. Und nun kommen die Attac-Typen mit Trump im Gepäck daher uind verbreiten diese ökonomische Bankrotterklärung. Das finde ich schlimm.

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postmaterialist2011 18.03.2017, 19:27
6. Macht doch nichts !

Dann gibt es halt eine Welt der zwei Geschwindigkeiten. Die USA auf der einen die eine Mauer zu Mexiko baut, Strafzölle verhängt und Industriejobs (lach!) in den USA schafft und der Rest der Welt der sich vernetzt, zusammen arbeitet, Umwelt und Industrie vereinbart und voran geht. Die USA wird sehr schnell sehen wohin dies führt und Trump wird schneller noch unpopulärer werden als er jetzt schon ist. Er wird den USA schaden und die "deploarbles" welche ihn wählten werden dies als erstes spüren. Wer sich nicht bilden will muss fühlen, oder so ähnlich.

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rloose 18.03.2017, 19:43
7.

Zitat von nofreemen
Gut das Schäuble weiß wie internationale Handelszusammenarbeit funktioniert. Der deutsche Aussenhandels Überschuss scheinr das aber nicht zu bestätigen. Was jahrzehnte lang usanz war wird nun von einem Mann (Trump) über den Haufen geworfen und alle reiben sich die Augen. Es ist eben nie zu spät mit Korrekturen zu beginnen. Und Trump ist ein Macher wie es seit dem Mittelalter keinen mrhr gegeben hat (ausser einem der aber grandios scheiterte). Letzterer wurde von den Deutschen bejubelt, Trump wird es nicht. Tatsache ist, Trump wird das Rad nicht neu erfinden, aber die grösse des Umfangs bestimmen. Deutschland hat "fairness" zu lernen. Nicht die Masse der Arbeitsplätze macht es aus, sondern die Balancen. Deutschland hat das noch nicht kappiert.
Was hat Ihr Macher denn bisher gemacht, ausser verfassungswidrige Gesetze in mehreren Ausführungen. Oder kommen Sie aus Bayern, da werden solche Leute ja für Macher gehalten. Was den Handelsüberschuß angeht, da wäre eine ausgeglichene Balance sicherlich von Vorteil. Ob man sich nun aber gerade Trump als Lehrmeister für Ausgeglichenheit in internationalen Beziehungen wählen sollte, halte ich doch für mehr als zweifelhaft. Wenn man auf sowas Steht, dann sollte man gleich Erdogan nehmen.

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svizzero 18.03.2017, 19:50
8. Ich begreife es immer noch nicht

In den letzten 50 Jahren sind Miliarden und Abermilliarden nach Afrika geflossen. Und was passierte mit all diesem Geld? Nichts. Es versickerte in der afrikanischen Elite. Warum rauft sich ein Kontinent wie Afrika nicht zusammen, oder wenigstens einige Länder davon, und beginnen ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen? Mit dem Geld der Rohstoffe ist genügend Geld vorhanden. Die Machthaber sitzen am längeren Hebel. Sie können bestimmen wieviel des Geldes im Lande bleibt und für was es verwendet wird. Ich war in den 70er Jahren im Tschad. Was ist der Unterschied zu heute? Dass ein paar Erdölquellen sprudeln. Sonst ist nichts passiert.

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