Forum: Wirtschaft
Gerichtsentscheidung: Jobcenter darf Hartz-IV-Rebellin rauswerfen
Johannes Arlt

Eine Jobcenter-Mitarbeiterin weigerte sich, gegen Langzeitarbeitlose hart vorzugehen und wurde suspendiert. Der Einspruch der Hamburgerin half nichts: Die sogenannte Hartz-IV-Rebellin unterlag jetzt vor Gericht.

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heinz4444 30.07.2013, 19:53
1. Auch

für die Schutzpatronin der Hartz IV Empfänger gilt das ganz normale Arbeitsrecht.
Wer seinem Arbeitgeber öffentlich ans Bein pinkelt,der muß eben die Konsequenzen tragen,ganz gleich wie der Arbeitgeber heißt.

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hatem1 30.07.2013, 19:56
2. Absurder Anspruch

Wenn ich bei der Arbeitsagentur arbeite, dann habe ich deren Richtlininen zu folgen. Wenn es mir nicht gefällt oder ich das nicht vertreten kann und will, dann muss ich kündigen. Auf Kosten des Amtes gegen das amt arbeiten zu wollen ist absurd.

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henrywotton 30.07.2013, 20:02
3. Tolle Frau

Danke für Ihr mutiges Engagement! Leider wird Zivilcourage, Anstand und Menschlichkeit immer wieder bestraft. Egal, um welches Unternehmen es geht: Nie darf man Missstände anprangern, ohne als Querulant rausgemobbt zu werden. Als ob Menschen, die so etwas bemerken, nicht loyal wären. Dabei liegt gerade solchen das Image und das Arbeitsklima besonders am herzens, sonst wären sie nicht um Verbesserung der Zustände bemüht. Illoyal sind jene, die innerlich kündigen und nur noch DNP schieben, aber nie das Maul aufmachen. Solche schaden dem Unternehmen. Aber die sieht niemand.

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AndyDaWiz 30.07.2013, 20:09
4. also ich...

.......Stelle ganz gerne aeltere Ingenieure ein. Als was die vorher von der Agenur vermittelt wurden, geht auf keine Kuhhaut. Die brauchen bei uns tw. Monate, um sich wieder als Ingenieure zu fuehlen.

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sammelmut 30.07.2013, 20:10
5. Danke Frau Hannemann!

Für Ihren Mut und das Engagement die Mißstände in der Arbeitslosenverwaltungsbehörde offen zu formulieren. Danke dafür das Sie weitermachen und sich niemals einschüchtern lassen. Sie hätten ein Bundeverdienstkreuz verdient, leider wird das von den falschen Leuten vergeben.

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jubelbube 30.07.2013, 20:10
6. Leider...

Zitat von sysop
Eine Jobcenter-Mitarbeiterin weigerte sich, gegen Langzeitarbeitlose hart vorzugehen und wurde suspendiert. Der Einspruch der Hamburgerin half nichts: Die sogenannte Hartz-IV-Rebellin unterlag jetzt vor Gericht.
Menschlichkeit zu zeigen ist eben schwierig, wenn der Arbeitgeber Unmenschlichkeit fordert, um seine Ziele zu erreichen.
Da besteht ein Interessenkonflikt. Das Urteil des Gerichts ist traurige - aber formal richtige - Konsequenz.

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ismus 30.07.2013, 20:12
7. die selbstgerechtigkeit hier

ist ja mal wieder ekelhaft. gut, wenn menschen aufstehen, um missstände anzuprangern. schlecht, wenn an diesen menschen ein exempel statuiert wird, um mögliche nachahmer abzuschrecken. ich denke, an hartz 4 ist vieles mist.

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G-Kid 30.07.2013, 20:12
8. Eine

Zitat von henrywotton
Danke für Ihr mutiges Engagement! Leider wird Zivilcourage, Anstand und Menschlichkeit immer wieder bestraft. Egal, um welches Unternehmen es geht: Nie darf man Missstände anprangern, ohne als Querulant rausgemobbt zu werden. Als ob Menschen, die so etwas bemerken, nicht loyal wären. Dabei liegt gerade solchen das Image und das Arbeitsklima besonders am herzens, sonst wären sie nicht um Verbesserung der Zustände bemüht. Illoyal sind jene, die innerlich kündigen und nur noch DNP schieben, aber nie das Maul aufmachen. Solche schaden dem Unternehmen. Aber die sieht niemand.
mutige Frau! Sie verdient unser aller Hochachtung. Harz IV muß abgeschafft werden und ein Bedingungsloses Grundeinkommen wie in Norwegen oder Schweden eingeführt werden!

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owl-pete62 30.07.2013, 20:13
9. Alles dem Arbeitgeber?

Zitat von hatem1
Wenn ich bei der Arbeitsagentur arbeite, dann habe ich deren Richtlininen zu folgen. Wenn es mir nicht gefällt oder ich das nicht vertreten kann und will, dann muss ich kündigen. Auf Kosten des Amtes gegen das amt arbeiten zu wollen ist absurd.
Eine "Arbeitsagentur" unterliegt genrell dem Grundgesetz der BR Deutschland. Darin hat der Artikel 1 zentrale Bedeutung. Wenn diese Rechtsvorschrift per Erlaß und Arbeitsanweisungen umgangen wird, MitarbeiterInnen, die genau dieses Recht einfordern, sanktioniert werden: Was ist dann unser Grundgestz noch wert? Verwaltungsvorschriften hin oder her: Die Verwaltungs-"Manager" haben sich an das GG zu halten!

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