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Griechenland-Wahl: Notenbanken der Welt wappnen sich gegen Marktschock
REUTERS

Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen. Großbritannien will 100 Milliarden Pfund in sein Bankensystem pumpen.

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findetnemo 15.06.2012, 08:41
1.

Zitat von sysop
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen.
Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, wie labil unser Geldsystem inzwischen ist: Da wählen 10 Millionen Bürger und die Weltwirtschaft zittert vor dem Finanzkollaps?

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

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Sordi 15.06.2012, 08:43
2. Ich bin verwirrt...

Kann mir mal jemand schlüssig erklären, warum das fluten der Märkte mit Geld sinnvoll ist, ausser für die Banken? Ich muss zugeben, dass mein volkswirtschaftliches Verständnis offenbar eng begrenzt ist, aber ich lese immer wieder für mich völlig gegensätzliche Aussagen von "Top-Experten", "Gurus" und "Spezialisten" dazu, ohne auch nur annähernd rauskiregen zu können, wer dabei nicht lügt.

Die einen sagen, man müsse die EZB wie die Fed einsetzen: unlimitiert Geld in den Markt pumpen, die Liquidität hoch halten und die Währung konsequent abwerten. Nur so könne man aus der Krise kommen. Wie funktioniert diese Theorie in der Praxis?

Die anderen behaupten das Gegenteil: Genau diese Art der "Entwertung des Geldes" sei die grundlegende Ursache der Krise. Notenbanken gehörten abgeschafft (sehr extrem z.B. Ron Paul). Man müsse aufhören, aus Geld Geld zu machen (oder dies zu behaupten) und endlich wieder realwirtschaftliches Wachstum anstreben statt "Bankenwachtum".

Mein eigenes, bescheidenes Verständnis sagt mir, dass letzteres eher wahr ist und das ersteres vor allem einer kleinen, aber offenbar sehr einflussreichen "Finanzelite" etwas bringt, den Rest von uns aber im (immer stärker werdenen) Regen stehen lässt. Sind die jetzigen Handlungen rund ums "Krisenmanagement" nicht einfach noch das letzte, möglichst kräftige Abgreifen von Reichtum, bevor alles untergeht?

So kommts mir zumindest vor :-(

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mannilli 15.06.2012, 08:50
3. Nicht mehr alle Tassen im Schrank!

Zitat von sysop
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen. Großbritannien will 100 Milliarden Pfund in sein Bankensystem pumpen.
Die (Zentralbanken/Politiker/Zocker/Banker) haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Vollkommen ungesund und irre diese Leute.
Der Steuerzahler sollte rebellieren!!!

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jetzt:hördochauf 15.06.2012, 08:50
4. soso

Zitat von sysop
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen. Großbritannien will 100 Milliarden Pfund in sein Bankensystem pumpen.
100 Milliarden Pfund - Da hat dann mal fix jeder Brite gut 2000€ locker gemacht, weil in Griechenland Wahl ist?

(Hab ich was nicht mibekommen? Irgendwo noch eine Kolonie gefunden, oder am Ende schon wieder Weihnachten?)

Man mag garnicht mehr Lotto spielen - puh ein paar lumpige Millionen...

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Schweijk 15.06.2012, 08:53
5. Was

Zitat von sysop
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen. Großbritannien will 100 Milliarden Pfund in sein Bankensystem pumpen.
will Tsipras denn da kippen? GR hält seine Auflagen doch eh schon nicht ein, was auch absehbar war.
Auflagen die die Gewinner der Krise natürlich schützen.
Und die Leute die eh schon nichts haben noch mehr belastet.
Macht weiter so Liebe EURO Fanatiker der dank wird euch sicher sein.
Ich möchte auch ein Europa aber nicht ein undemokratisches und nur für Eliten gemachtes.
Dann können wir das ganze Projekt gleich in die Tonne treten.

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Sackaboner 15.06.2012, 08:55
6.

Erstaunlich, dass so eine Winzwirtschaft wie die Griechenlands bei allen Casinospielern an den Börsen so ein Hosenflattern auslöst. Die Typen schieben Milliarden hin und her, das Risiko trägt der einfache Bürger, und trotzdem steht den Herren Brokern die Angst ins Gesicht geschrieben, weil sie vielleicht am Monatsende statt 10 Millionen nur 9 Millionen gutes Money gemakt haben.

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Ylex 15.06.2012, 08:56
7. Ein Tollhaus

Zitat: „Die Hauptsorge sei das Risiko von größeren Kapitalabflüssen, sollte sich radikale Linkspartei Syriza eindeutig durchsetzen, sagte ein Vertreter der Euro-Zone. Syriza lehnt die Auflagen der internationalen Geldgeber ab, will das Land aber dennoch im Euro halten.“

Weil also die Linkspartei des kleinen Griechenland bei dem Verarmungsdiktat für die Bevölkerung nicht mitziehen will, könnte das gesamte internationale Finanzsystem in sich zusammenstürzen – was aber ist das für ein Finanzsystem, das an einem so dünnen seidenen Faden hängt? Es ist ein einziges Desaster, ein moderner Turmbau zu Babel mit Kapital-Hohlblocksteinen, die nun von dem bis aufs äußerste angestiegenen Eigendruck auseinanderzubrechen drohen.

Spanien krankt, Italien wankt, die Engländer erfinden mal schnell 100 Milliarden Pfund – mehr Geld, immer noch mehr Liquidität, immer noch mehr verrückt große Kapitalspritzen: für die Banken, für die Banken, für die Banken... das ist ein Tollhaus, fern von jeglicher Vernunft und ohne jeden Verstand.

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civiszeus 15.06.2012, 08:56
8. gr Boerse

Zitat von sysop
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen. Großbritannien will 100 Milliarden Pfund in sein Bankensystem pumpen.
Die gr Boerse erzielte Gestern ein Plus von 10,12%. Der Bankensektor insbesondere hatte Gewinne von 23,39%. Wahrscheinlich hat der g. Markt ganz andere Prioritaeten. Irgendwie verwirrend die Nachricht der gr Boerse.
http://www.naftemporiki.gr/finance/story?id=2194029

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lichtderaufrechten 15.06.2012, 08:58
9. Eine kleine Volkswirtschaft

Zitat von sysop
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf den Ernstfall vor: Sollten bei der Wahl in Griechenland die Reformgegner gewinnen, wollen die Zentralbanken der G20-Länder gemeinsam gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten vorgehen. Großbritannien will 100 Milliarden Pfund in sein Bankensystem pumpen.
wie Griechenland kann die Märkte schocken ?
Nein , es ist der alternative Gedanke sich von den
Märkten abzukoppeln und der Sklaverei zu entkommen!
All die künstlich geschaffenen Gelder , die nichts
wie Luft , nein weniger Vakuum repräsentieren,
dienen nur dazu Volkswirtschaften zu korumpieren
um dann per Dekret alle Völker in die Sklaverrei
zu führen : [g]"Ein Zins sie zu knechten sie alle zu
finden , ins dunkle zu treiben und ewig zu binden !"[/g]

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