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Griechischer Euro-Austritt: Fünf Gründe für den Grexit - und fünf dagegen
AP/dpa

Soll Griechenland die Eurozone verlassen? Die Frage steht im Raum - und tatsächlich gibt es gute Argumente dafür. Aber auch dagegen. Der Thesencheck.

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ollux 17.06.2015, 14:19
0. Ich verstehe

die politischen Gründe, die für einen Verbleib des todkranken Europatienten in der Währungszone sprechen. Dem Euro aber, der Währung von zig Millionen Bürgern wird in übler Weise geschadet. Jeder halbwegs Einsichtige/Bebildete/ Wissende muss dies ehrlicherweise bestätigen. Der Kern des Problems liegt in der Euro Einführung und dies bezieht sich nicht nur auf die Griechen. Deshalb ist es völlig zweckfrei , einen komatösen Patienten am Leben zu erhalten , zumal ethische Fragen nicht berührt werden.

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robin-masters 17.06.2015, 14:22
1. Schrecken ohne Ende

wie von mir schon mehrmals erwähnt (auch schon vor 2 Jahren).
Entweder ein Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende.

Wir erleben grade das letztere und auch das ist nicht gut für die EU. Es gibt zwei schlechte Lösung man muss sich für die bessere entscheiden - momentan sieht es aus als möchte man den Grexit verhindern und so eine dauerhafte Griechenlandkrise haben, die wiederum zeigt das man niemanden so einfach aus dem Euroraum ausscheiden lässt und damit Spekulanten abwehrt. Das alles hilft Griechenland und der EU jedoch nicht.

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my_2_cents 17.06.2015, 14:23
2. Häh? Europa ohne Griechenland ist wie eine Party ohne Drogen?

Dem Spruch auf diesem Plakat nach sehen sich einige Griechen als die lebensfrohen, stets gut gelaunten Menschen, die Partys dadurch bereichern, dass sie Drogen mitbringen.

Liebe Griechen, ihr könnt gern wilde Partys feiern und euch nach Belieben besaufen und bekiffen. Aber hört endlich auf, die beleidigte Leberwurst zu spielen, wenn wir keine Lust mehr haben, eure Party weiterhin zu bezahlen!

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spiegelleserxy 17.06.2015, 14:26
3. @Olux #1

Genau das ist der Grund warum Griechenland zugrunde ging. Weil Menschen wie sie meinen Ethik habe im Finanzwesen nix verloren. Korruption über Korruption auf beiden Seiten. Der Gewinner sind allein die Banken.

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gewgaw 17.06.2015, 14:27
4. Was für eine Logik..

Trotz Widerständen gehörte Griechenland laut einer OECD-Studie in den vergangenen Jahren zu den reformfreudigsten Industrieländern:

Sagen Sie mal einem Einser-Schüler er solle sich endlich mal reformieren und besser werden.

Aber wenn sich ein Sechser-Schüler auf Vierminus verbessert, ist das im Vergleich zum Einserschüler ein Quantensprung.

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Art. 5 17.06.2015, 14:28
5. Never ending story

Solange Griechenland im Euroraum ist, werden die bekannten Probleme mit diesem Mitglied immer so weiter bestehen. Das sollte allen Entscheidungsträgern bewusst sein. Ein Hilfspaket nach dem anderen wird erforderlich sein, auf unbegrenzte Zeit. Irgendwann wird es doch ausscheiden müssen, nur bis dann sind die Kosten bis ins Astronomische gestiegen. Es wächst nichts zusammen, was nicht zusammen gehört.

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rdexter 17.06.2015, 14:28
6.

"Doch über ein mögliches Euro-Aus für Griechenland wird seit Jahren debattiert, ohne dass sich die Kontrahenten einig geworden wären."

Nein, weder in den Medien noch im Bundestag wurde eine solche Möglichkeit diskutiert. Kritische Stimmen wurden systematisch als antieuropäisch und rechtspopulistisch diffamiert.

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Atheist_Crusader 17.06.2015, 14:28
7.

Unter der gegenwärtigen griechischen Regierung ist ein Grexit leider notwendig.

Hätten sie eine Regierung, die echte Reformen durchführt, sich auch nicht fürchtet die Reichsten zu schröpfen und sich nicht mit 70 Jahre alten Kriegsgeschichten als moralischer Erpresser versucht, dann wären sie es wohl wert, gerettet zu werden. Aber so sehe ich da leider keinen Sinn dabei.
Es liegt an den Griechen, Resteuropa davon zu überzeugen, dass wir sie noch haben wollen. Und dafür haben sie sich erwiesenermaßen die falschen Volksvertreter gesucht.

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brutwürger 17.06.2015, 14:30
8.

Da die vielen Euro-Milliarden sowieso nie bei den Griechen angekommensind, sondern nur den Banken und Gläubigern dienen, sollte endlich Schluss damit sein. Bei dieser Gier nach Geld kann Europa nur scheitern. Warum also erst morgen, wenn nicht heute?

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