Forum: Wirtschaft
Gute Arbeitsmarktlage: Rentenbeitrag soll auf 18,6 Prozent sinken
DPA

Lohnplus und hohe Beschäftigung: Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt entlastet nun auch die Rentenzahler. Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung wird 2018 leicht sinken.

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einwerfer 14.11.2017, 12:32
1. Wunderbar

und die FDP wird in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen, dass künftige Steigerungen nur von den Arbeitnehmern zu tragen sind, wie schon bei den Krankenkassenbeiträgen. Und weil's ja erst 2023 eintreten wird, regt sich wahrscheinlich keiner drüber auf.

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bestflow 14.11.2017, 12:33
2. seltsame Entwicklung ...

mich würde hier nun die Einschätzung von Personen interessieren, die mehr volkswirtschaftliche Kompetenz aufbringen als ich Sie habe .... ich vertrete auf jeden Fall die Meinung, dass die genannte Entwicklung nicht wirklich fair ist .. auf der einen Seite wird ständig gepredigt, dass die gesetzliche Altersvorsorge nicht ausreicht und man weiß auch schon, dass in der Konsequenz die Beiträge in Zukunft sowieso steigen müssen. Wieso nun also eine leichte Reduzierung und in Bälde ein stärker Anstieg? Ist das "Opium fürs Volk"? Zweiter Zweifel, auch wenn ich mir nun einige Feinde im Rentneralter mache: Wieso erhalten die jetzigen Rentner weiter steigende Renten? Das macht doch das eigentliche Problem noch schlimmer. Ich finde es ja respektabel und verständlich, dass man im Rentenalter von seinen Beiträgen aus langer harter Arbeit etwas haben möchte, aber das Rentenproblem ist meines Erachtens immer noch ein gesamtgesellschaftliches Problem und sollte so von allen getragen werden, auch von den Rentnern, Daher würde ich dafür plädieren, die Rentenbeiträge nicht weiter steigen zu lassen. Freue mich über konstruktive Sichtweisen und Kommentare

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unixv 14.11.2017, 12:34
3. Meine Hoffnung liegt bei der FDP!

das die jetzt ihre soziale Ader finden, hebt die unteren Renten " unter 1200 Euro !" an, so das die Leute nicht mehr Flaschen sammeln und betteln müssen. Vielleicht eine Reichen-Abgabe? Die SPD hat gefühlt 20 Jahre in der Regierung eigentlich alles nur verschlimmbessert, die Rente mit 63 ist der blanke Hohn, fördert die sowieso schon gut dastehende Rentner, was für ein " Nahles!" Quatsch! In den 80ern ging es doch mit unserem Arbeitsmarkt drastisch bergab, ca, 6 Millionen Arbeitslose, wer da noch eine zusammen hängende Arbeitsbiographie aufweisen kann, war wohl in einem großen Konzern beschäftigt, die meisten aber eben nicht und haben jetzt ehr große Lücken, macht was, meine Hoffnung liegt bei der FDP, da die SPD ihr S schon lange abgelegt hat!

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bisi1 14.11.2017, 12:37
4.

Warum muss jeder Überschuss gleich rausgehauen werden? Was bringen dem Rentenzahler diese sagenhaften 0,1%?
Und im nächsten Jahr heißt es dann wieder, es ist doch zu wenig Geld im Topf.

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valmel 14.11.2017, 12:39
5. Unfassbar

Jeder Experte sagt, in spätestens 20 Jahren kollabiert unser Rentensystem komplett, wenn heute nicht massiv gegengesteuert wird. Und dann liest man so etwas.

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diorder 14.11.2017, 12:58
6. FDP - Profit jetzt - für private Versicherer

nach uns die Sintflut. Dieses kurzfristige, betriebswirtschaftliche Denken speist seine Kraft aus den Schreckensszenarien : Zahlt jetzt mehr bei den privaten Unternehmungen ein. Dann ist auch die Zukunft der Aktionäre dieser Unternehmen gesichert. Auszahlungsrendite für Kunden marktabhängig . Im Insolvenzfall gleich Null oder vom Staat zu tragen.

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bisi1 14.11.2017, 13:02
7.

Zitat von unixv
das die jetzt ihre soziale Ader finden, hebt die unteren Renten " unter 1200 Euro !" an, so das die Leute nicht mehr Flaschen sammeln und betteln müssen. Vielleicht eine Reichen-Abgabe? Die SPD hat gefühlt 20 Jahre in der Regierung.....
Die FDP als Partei des kleinen Mannes? Ihnen ist nun wirklich nicht mehr zu helfen.

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purple 14.11.2017, 13:15
8. Umlagesystem

Die Rente ist und bleibt ein UMLAGESYSTEM. Alle kapitalgebundenen Renten scheitern immer wieder, wie z.Z. durch die O-Zinspolitik.

Das bedeutet: Ich zahle die Rente meiner Eltern und meine Kinder zahlen meine!. Nur so kann man inflationsgeschützt eine Rentensystem führen. Aus dieser Solidaritätsgemeinschaft verabschieden sich die, die nicht mindestens 2 Kinder haben. Das sollte sich deutlich auf die Rente auswirken!

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Bananenschale 14.11.2017, 13:17
9. Zum einen daß, ...

Zitat von bisi1
Warum muss jeder Überschuss gleich rausgehauen werden? Was bringen dem Rentenzahler diese sagenhaften 0,1%? Und im nächsten Jahr heißt es dann wieder, es ist doch zu wenig Geld im Topf.
... und zum anderen wird das Geld den Beitragszahlern an anderer Stelle wieder weggenommen.

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