Forum: Wirtschaft
Hambacher Forst: RWE-Chef und Umweltschützer treffen sich zum Krisengespräch
DPA

Der Energiekonzern RWE und die Umweltverbände BUND, NABU und Greenpeace fürchten eine Eskalation der Gewalt im Hambacher Forst. Nach SPIEGEL-Informationen wurde ein Spitzentreffen am Mittwoch anberaumt.

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tinnytim 11.09.2018, 20:08
40.

Zitat von formatierer
Und wie hoch sind die Kosten, die für den Transport des angeblich so billigen Zappelstromes zusätzlich erforderlich sind. Wie hoch sind die Kosten der immer zur Verfügung stehenden Reserve für die Zeit wo kein Wind weht?
Haben Sie jetzt die zitierte Studie gelesen oder nicht? Die "Reservekraftwerke" in Form von Gaskraftwerken brauchen nur 500- 4000 Jahresvolllaststunden je nach Bautyp für den genannten Strompreis.
Ja der Transport, wieviele 1000km wurden denn gebaut in den letzten 10 Jahren?
Die Antwort könnte Sie beunruhigen, es sind nämlich nicht mal 1000. Die tatsächlichen Baukosten betragen unter 0,5Ct/kWh und Jahr. Das was die Netzentgelte in die Höhe treibt sind Abregelungen von EE, Redispatchkosten und Ausgleichsabgaben für systemrelevante Kraftwerke, die nicht mehr kostendeckend arbeiten können aber auch nicht abgeschaltet werden dürfen.
Zum letzten Punkt: Wie kann das sein, wenn diese Kraftwerke zu Zeiten gebaut wurden und rentabel liefen als sowohl die Gaspreise, als auch die Kohlepreise auf dem gleichen Niveau waren, wie heute?
Die Antwort: Braunkohlekraftwerke liefern viel zu viel und nicht bedarfsgerecht Strom, das unterschreibt Ihnen so auch die Bundesnetzagentur.

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H.Schulz 12.09.2018, 15:03
41. Kündigung RWE statt Chaostage

Wem einer der letzten alten Wälder in Deutschland mit über 200jährigen Bäumen am Herzen liegt, sollte einfach mal googeln "Kündigung RWE". Strom kann man auch von anderen Anbietern beziehen. Wenn die Ummeldungen in die Tausende gehen, wird man bei REW in Essen sicherlich mal aufwachen.
Wir Verbraucher haben es in der Hand, nicht die Umweltaktivisten in den Baumhäusern und erst recht nicht die Chaoten, die Radau suchen.

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squill 13.09.2018, 11:28
42. Nur ein Gedanke

Zitat von noalk
Wie will RWE den "Umweltverbrauch" im Hambacher Forst ausgleichen? Wo sollen Bäume gepflanzt werden oder ähnliche Maßnahmen erfolgen? @#1: Eine weitere Verzögerung kann .....
Das wäre wirklich spannend zu wissen.
Ich bin leider kein Experte, aber so wie es aussieht, ist durch den Tagebau bereits eine riesige Brachfläche entstanden. Da weht bestimmt ein kräftiger Wind... Ich habe gelesen, dass der Aufbau von Windkraftwerken weniger als 2 Tage braucht. https://www.windparkwaldhausen.de/content-79-der_aufbau.html
Wäre es nicht langfristig billiger, diese Fläche zum Windpark umzustrukturieren? Das könnte man ja sicher relativ schnell bewerkstelligen, verglichen mit der Geschwindigkeit, wie die Rodungsmaßnahmen momentan in Angriff genommen werden. Wahrscheinlich helfen die Aktivisten (scheinen ja doch mechanisch bewandert zu sein) gratis beim Aufbauen oder Vorbereiten des Geländes.
Damit könnten auch die Klimaziele erreicht werden.. Und 15 Prozent der fehlenden Energie relativ schnell ausgeglichen werden.
RWE müsste eben eine Summe zugebilligt bekommen, um den Konzern umzubauen. Oder bin ich da zu idealistisch?
Achja, die Bauvorschriften. Könnte man da nicht auch langfristig eine Lösung finden, indem man einen Zeitraum angibt, in dem die Baumhäuser befestigt werden sollen?

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