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Herbstgutachten: Wirtschaftsforscher kappen Wachstumsprognose
REUTERS

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für 2013 und das kommende Jahr gesenkt. Für dieses Jahr rechnen die Experten einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge nur noch mit einem Mini-Wachstum.

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marinero7 16.10.2013, 12:36
1.

Zitat von sysop
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für 2013 und das kommende Jahr gesenkt. Für dieses Jahr rechnen die Experten einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge nur noch mit einem Mini-Wachstum.
Ich hätte noch bis Januar gewartet, dann wird die Prognose für 2013 genauer!

*Ironie aus*

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krenz57 16.10.2013, 12:42
2. das liegt

alles an den grünen und linken - ironie aus , aber wetten das kommt hier alles

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Walther Kempinski 16.10.2013, 12:52
3. iwo

Zitat von krenz57
alles an den grünen und linken - ironie aus , aber wetten das kommt hier alles
Ach das ist doch Quatsch. Was haben Grüne und Linke mit der Regierung zu tun? Die sitzen ja nur im Parlament rum und blockieren+maulen und werden dafür auch noch fürstlich bezahlt.

Nein! Es liegt schlichtweg daran, dass die FDP nicht mehr dabei ist. Eine liberale wirtschaftsfreundliche Partei (was soviel bedeutet wie arbeitnehmerfreundlich, denn die Wirtschaft stellt die Arbeitsplätze ja zur Verfügung) fehlt nunmal im Parlament. Außerdem ist die FDP die einzige Partei, die Steuererhöhungen ablehnt, unzwar aus tiefer Überzeugung. Ein Staat wie Deutschland aktuell, wo die Steuerquellen sprudeln und die Wirtschaft trotz Finanzkrise einigermaßen läuft, benötigt keine grünen oder linken Ideen. Das Fehlen der FDP lässt bei der Wirtschaft natürlich die Alarmglocken läuten. Große Koalition bedeutet automatisch hohe Steuererhöhungen, das hemmt den Konsum auf Arbeitnehmerseite und die Investitionen auf Arbeitgeberseite.

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Progressor 16.10.2013, 12:57
4. Wirtschaftswachstum und Beschäftigung

Das Wachstum einer Volkswirtschaft ist einer der wichtigsten makroökonomischen Indikatoren. Das ist kein Fetisch oder Selbstzweck, sondern läßt Rückschlüsse zu, ob Produktivitätsfortschritte (die ständig und überall stattfinden) in mehr oder weniger Beschäftigung münden werden.

Normalerweise schielt man dazu auf einen negativen Wert, also negatives Wachstum. Ist dies bei zwei aufeinander folgenden Quartalen der Fall spricht man von einer Rezession. Dies bedeutet dann auf jeden Fall einen Beschäftigungsabbau.

Der Clou an dem jetzigen Minderwachstum ist, dass dies zu gering ist um die Beschäftigung zu halten. Ich sage dazu rezessiv wirkend, d.h. mit Beschäftigungsabau verbunden.

Generell kann man so sagen:

Wirtschaftswachstum ab/um 2 % = Beschäftigungsaufbau
1 - 2 % = Beschäftigung wird gehalten
unter 1 % = Beschäftigung verringert sich

Da beisst die Maus keinen Faden ab. Dieses unser Wirtschaftswachstum bewirkt eine Abwärtsspirale. Konjukturmaßnahmen sind daher sofort einzuleiten. Der Ausblick dies könne sich ceteris paribus nächstes Jahr mal einfach so ändern, ist blanker Unsinn.

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bristolbay 16.10.2013, 13:00
5. Geschwafel

Zitat von sysop
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für 2013 und das kommende Jahr gesenkt. Für dieses Jahr rechnen die Experten einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge nur noch mit einem Mini-Wachstum.
Hat nicht vor kurzem der Lautsprecher der CDU, Herr Altmeier, in einer Talkrunde geschwafelt, im nächsten Jahr werden wir sogar ein Wachstum von 1,5% bekommen.

Schon aus diesem Grunde wäre eine Diskussion über Steuererhöhungen barer Unsinn.

Gibt es eigentlich Berechnungen, wie hoch der Haushalt belastet wird, wenn die Zinsen nur mal so um 1% steigen?

Diese CDU - Politik ist einfach zum k.... Wie lange wollen die noch die Menschen für dumm verkaufen?

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wvollmer 16.10.2013, 13:07
6. Abwarten

in einigen Wochen wird ein anderes Institut wieder neue und bessere Wachstumsprognosen abgeben. Das geht nun schon seit Jahren so. In 2013 allerdings verschärft. Das ist doch alles keine Nachricht mehr wert.

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Progressor 16.10.2013, 13:15
7. Empirische Wirtschaftsdaten

Zu den wichtigsten makroönomischen Wirtschaftsdaten zählen das BIP (Bruttoinlandsprodukt, allgemein als reales BIP angegeben), Wirtschaftswachstum, Inflationsrate und Arbeitslosenquote. Empirisch heisst aus der Realität gewonnen.

Diese Daten hängen alle miteinander zusammen und sind deswegen Gegenstand umfangreicher makroökonomischer Modelle und Vorstellungen.

Das Problem ist die Messungenauigkeit auch und vor allem bezüglich der Inflationsrate. Ich, und damit stehe ich nicht allein, was aber strittig ist, glaube, dass die Inflationsrate (hier: BIP-Deflator) nicht nur nicht hinreichend genau ermittelt werden kann, sondern sogar eine Abweichung von +- 1,5 Prozendpunkte haben kann. D.h. ob die Inflation 1, 2, 3 oder gar 4% beträgt, weiss der Teufel. Dies wäre aber wichtig genau zu wissen, da nur mit der Inflationsrate das richtige Wirtschaftswachstum errechnet werden kann.

Daher ist eine Angabe des Wirtschaftswachstums auf ein zehntel Prozent genau, nur noch mit Humor zu sehen. Ich empfehle diesen Quatsch zu lassen und nur noch die sehr viel wichtigere Änderung der Beschäftigung zu betrachten. Dies kann sehr viel genauer ermittelt werden ... wenn die Bundesagentur für Arbeit dies nur wollte. ;-)

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nic 16.10.2013, 13:16
8. optional

Woher soll denn das Geld kommen um den Binnenmarkt anzutreiben. Löhne und Gehälter gehen Europaweit nach unten, aber der Reichtum bei wenigen steigt unaufhörlich. Solange dieser Prozess andauert, wird es auch mit dem Wachstum nichts mehr.

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solomong. 16.10.2013, 13:21
9. Die doch nicht,

Zitat von krenz57
alles an den grünen und linken - ironie aus , aber wetten das kommt hier alles
Wachstum sinkt, Beschäftigung sinkt, Steuern steigen, Abgaben steigen, Schulden ebenso...und wahrscheinlich wird es einen strengen Winter geben - alles wegen des Koaltitionspartners SPD.
Einfach schade, daß nicht ein paar Tausend mehr die CDU gewählt haben, dann wäre uns das alles mit Sicherheit erspart geblieben.

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