Forum: Wirtschaft
Hohe Neuverschuldung: Brüssel schweigt zu Dijsselbloems Defizitsünden
AFP

Die Niederlande könnten die Regeln der Euro-Zone brechen und sich 2014 stärker neu verschulden als erlaubt. Pikant: Finanzchef Dijsselbloem führt gerade die Gruppe der Euro-Finanzminister an. Die EU-Kommission schweigt lieber zu dem Thema.

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rentier75 18.09.2013, 15:17
1. So erreicht

die globale Finanzkrise nun doch noch Mitteleuropa und die "stabilen Nord- EURO- Zonenstaaten". Einige haben das ja vorausgesagt.

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mps58 18.09.2013, 15:27
2. Der Europäer Dijsselbloem

Gleichzeitig beschliesst die niederländische Regierung den Kauf von 37 amerikanischen Kampfflugzeugen vom Typ F-35. Vielleicht spekulieren die schon auf Eurobonds unter Steinbrück/Trittin.

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neu_ab 18.09.2013, 15:28
3.

Zitat von
Nach den Vorgaben des laufenden Defizit-Strafverfahrens muss Den Haag aber im kommenden Jahr bereits die Maastrichter Defizitmarke von 3 Prozent einhalten.
Ach wie schön, daß die Maastrichtregeln wenigstens noch selektiv gelten!

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tromsø 18.09.2013, 15:30
4. Warum auch Holland ermahnen

Die erreichen ihr Defizitziel sowieso nicht. Auch wenn sie noch viel stärker sparen würden! Unverschuldet, naja teilweise. Schuldenschnitt in Hellas und alle Bilanzen werden verhagelt

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Am_Rande 18.09.2013, 15:30
5. In letzter Konsequenz…

…hackt eine Krähe der anderen das Auge aus…

Ja, ja, ja…

Wer glaubt Politiker würden sich in EURO-pa noch an Verträge gebunden fühlen,
der mag lesen was der Kanzlerkandidat der SPD zum

Artikel 125 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union :

Zitat von
"(1) […] […] sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen ; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens."
sagt:

Zitat von
" Und seit Frau Merkel auf einer Sitzung des Europäischen Rates im Herbst 2011 zugestimmt hat, dass auch der ESFS Staatsanleihen auf den Sekundärmärkten kaufen kann, "
(SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück am 16.05.12 auf „merkur-online.de“)

Gesetzesvorgaben(!) sind für unsere Politiker also „Propagandaformeln“…

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Aber wer keinem der verantwortlichen Politiker, der heute im Bundestag vertretenen Parteien, also zu recht noch ein einziges Wort glaubt, hat am 22. September die freie Wahl:

Er kann die AfD – die Alternative für Deutschland wählen.

Und den Euro-Betrug beenden helfen!

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mwroer 18.09.2013, 15:31
6. Na und ?

Zitat von sysop
Die Niederlande könnten die Regeln der Euro-Zone brechen und sich 2014 stärker neu verschulden als erlaubt. Pikant: Finanzchef Dijsselbloem führt gerade die Gruppe der Euro-Finanzminister an. Die EU-Kommission schweigt lieber zu dem Thema.
Die Maastrichter Verträge sind doch sowieso nicht mehr das Papier wert auf dem sie mal gedruckt wurden und werden täglich gebrochen ohne dass es einen interessiert. Im Gegenteil - einige dieser eklatanten Vertragsbrüche werden uns sogar als 'alternativlos' verkauft.

Griechenland braucht sich an keine Auflagen halten und kriegt Geld wie es gerade will (ich weiss, das landet bei den deutschen und französischen Banken).
Wir haben halt ein höheres Defizit als erlaubt. Verwundert nicht - unsere Kohle geht gen Süden. Schmeisst uns aus dem Euro :) Macht doch, macht doch! Strafen zahlen wir eh nicht.
Werft uns raus, hup hup :P

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j.cotton 18.09.2013, 15:35
7. Schwarzer Mann

Zitat von rentier75
die globale Finanzkrise nun doch noch Mitteleuropa und die "stabilen Nord- EURO- Zonenstaaten". Einige haben das ja vorausgesagt.
Sie erreicht uns alle, die Einen früher, die anderen etwas später.
Denn sie ist - besonders ohne ein Trennbankensystem, und, wie sagt unsere (Bundes)"Mitti" so schön - alternativlos und systemisch.
Sie wird sogar einen etwas thumben C-Wähler erreichen, der meint, er könne (mit Muttis Hilfe) dem schwarzen Inkassoeintreiber der Bankeninteressenvertreter davon laufen, wenn er einmal kommt.
Kleinkinderglaube eben.

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tyr-7 18.09.2013, 15:36
8. Brüssel...

DER Ort für Gesetzes- und Regelbrüche !

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spreepirat 18.09.2013, 15:40
9. Einnahmen als Steuerparadies reichen nicht aus!

Zitat:
"Mit äußerst großzügigen Regeln, etwa bei der Besteuerung von Lizenzgewinnen und Zinsen, verstehen es die Holländer, Firmen - oder zumindest deren Briefkästen - anzuziehen. 12.000 mitarbeiterlose Finanzfirmen hat die Zentralbank registriert, Tausende Offshore-Unternehmen, deren „einziger Zweck es ist, die Steuerlast zu drücken“, wie Gerhard Schick, Finanzpolitiker der Grünen, moniert." (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/steueroase-und-ewig-lockt-holland-12554976.html ).

Als Steueroase sind die Niederlande an der Schweizund an Polen, beides ebenfalls EU-Länder, vorbeigezogen.

Was da wohl schiefgelaufen ist, dass man trotzdem ins Defizit rutschte? Und das, obwohl ein nicht geringer Teil der eigentlich in Deutschland fälligen Steuern auf Konten des niederländischen Fiskus landet?

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