Forum: Wirtschaft
Industrie: Brexit gefährdet Lieferketten deutscher Unternehmen
DPA

Die britische Wirtschaft ist eng in den internationalen Produktionsprozess eingebunden. Der Brexit könnte deshalb auch für deutsche Unternehmen teurer werden, wenn die Einigung auf ein Freihandelsabkommen scheitert.

Seite 1 von 8
willibaldus 25.07.2017, 13:06
1.

Das war von vorneherein klar. Auch den Autokonzernen, die Berlin und Brüssel zu einer klaren Linie geraten haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dreamrohr2 25.07.2017, 13:09
2.

die deutsche Wirtschaft ist eh gefährdet, bedenkt man welche Anstrengungen das Kartell und die lasche, blinde und mitwissende Politik, anstellen.
Einerseits ist die deutsche Wirtschaft schön in ein Steuersystem von Selbstversorgung gebettet, brüstet sich dann auf eigenes Können, welches, weltweit betrachtet, eigentlich lächerlich ist. Dann sägen eigene Politiker durch weggucken und nicht Einschreiten weiter an der eh schon dünnen Pflanze. Anderseits verknüpfen sie unlösbare Verträge, wohlwissend, dass wenn diese gelöst werden müssen, eh der Steuerzahler dafür haften wird. Also, was hat letztendlich der Verbraucher/Bürger, wenn er sowieso für alles einstehen muss? Nur KONSUM! also geht deren Plan auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cybermano 25.07.2017, 13:10
3. Wow eine ganz neue Erkenntniss!

Ich bin erstaunt! Das hatte doch so gar niemand erwartet dass auch die deutsche Wirtschaft beim Austritt schaden erleiden könnte! Also wirklich?..... nein da hat Spon bestimmt falsch recherchiert, und das ganze belastet nur die Insel :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter-k 25.07.2017, 13:11
4.

Jetzt sollen wir also darauf vorbereitet werden, dass Zugeständnisse auf uns zukommen werden.

Das ist falsch. Die wollen EU nicht, lasst sie ziehen. Der Markt wird das schon hinbekommen. Die Hersteller werden schon andere Lieferanten finden. Einige werden die schon in der Schublade liegen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
socketuning 25.07.2017, 13:13
5. Panikmache!

Die haben selbstverständlich mehr als einen Zulieferer (so weit es die Kartellabsprachen zulassen) und werden das schnell auszugleichen wissen. Auch was den Flugzeugbau angeht, stehen die verschiedenen Standorte sicher schon bereit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scratchpatch 25.07.2017, 13:13
6. EU oder Chlorhühnchen

Irgendwie beschleicht mich immer mehr das Gefühl, dass ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten auch ein Eckchen für die Briten bereit halten könnte und dass der Brexit nicht so stattfinden wird, wie er angekündigt wurde. Nun ist ja sogar das Chlorhühnchen wieder auferstanden, als sich in britischen Medien die Erkenntnis breit machte, dass ein bilaterales Freihandelsabkommen mit den USA womöglich nicht zu Gunsten der Briten ausfallen könnte. Womöglich verbreiten sich noch mehr Erkenntnisse dieser Art und dann kommt vielleicht so ein neues Konzept der EU, das Mitgliedern viele neue Freiheiten bietet, ganz gelegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
selsen 25.07.2017, 13:15
7. Automobilindustrie

Die Engländer haben schon früher versucht der deutschen Industrie zu schaden. Siehe "Made in Germany". Also, haben die Engländer mit dem Brexit für sich alles richtig gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mr.megabyte 25.07.2017, 13:16
8. Nicht wirklich zu Ende gedacht

Das muss so nicht kommen! Einfach mal zu Ende Denken.

Ja, es können höhere Preise durch den Zoll entstehen, dass würde aber auch dazu führen, dass es ggfs Sinn macht andere Zulieferer zu nutzen oder die Produktion in die EU bspw Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Polen, Ungarn etc zu verlagern, wo ggfs günstiger als in GB produziert werden kann...

Denke es werden schon einige die Chancen der Situation erkennen und Ihren Nutzen daraus ziehen. Klar es muss investiert werden.

Btw und das ist genau der Grund warum die EU so konzipiert ist, dass es neben Zollfreizügigkeit auch Personenfreizügigkeit gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupus2000 25.07.2017, 13:19
9. naja

...ob BMW nun in UK produziert oder die Produktion fix woanders hin verlagert - kaum eine Produktion ist so flexibel wie die in der Automobilbranche... Würde mal auf 6 Monate Vorlaufzeit schätzen, dann ist UK aus der Wertschöpfungskette auch schon draußen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8