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Industrie: Brexit gefährdet Lieferketten deutscher Unternehmen
DPA

Die britische Wirtschaft ist eng in den internationalen Produktionsprozess eingebunden. Der Brexit könnte deshalb auch für deutsche Unternehmen teurer werden, wenn die Einigung auf ein Freihandelsabkommen scheitert.

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piddyUK 25.07.2017, 19:02
60. SarahMue und iribot

Die Briten haben fuer den Brexit gestimmt,weil sie die Richtung der EU,in die sie gehen wollte, nicht fuer sich als richtig ansahen.Sie sehen eine EU die immer engere und zentralistischere Wege gehen will,und das unter deutscher Vorherschaft (Hegemon D). Merkel lieferte nur zeitgleich den besten Beweis,indem sie einseitig,ohne ihre EU-Partner zu fragen, die EU Grenzen oeffnete und dann Solidaritaet im Nachhinein einforderte.So eine europaeische Gemeinschaft lehnen die Briten ab.

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jowitt 25.07.2017, 19:40
61. @SarahMue

Zitat von SarahMue
Der Brexit ist für alle eine Katastrophe. Wer ist schuld? Die Flüchtlingsfrage war ein entscheidender Faktor bei dieser knappen Wahl. Hätte Merkel nicht die Grenzen geöffnet, gäbe es keinen Brexit. Jetzt müssen wir alle mit den Konsequenzen leben ohne darüber entschieden zu haben.
"Hätte Merkel nicht die Grenzen geöffnet, gäbe es keinen Brexit."

Das ist nun wirklich hahnebüchen. In GB leben sehr wenig Flüchtlinge. Die meisten Ausländer kommen aus den ehemaligen Commonwealth- Ländern, gefolgt von EU-Ausländern (hier vor allem Polen).

Schuld am Brexit ist nicht Merkel, sondern eher die Labour-Partei, die ohne Not dieses Referendum abhielt und nicht in der Lage war, gegen die Populisten anzukommen, die den Leuten Sand in die Augen gestreut haben.

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jowitt 25.07.2017, 19:53
62. @Mathesar

Zitat von Mathesar
...die EU ein Gebilde wäre, dass man nicht mit Zwang zusammenhalten muss, sondern weil es ein gutes Gefühl wäre, freiwilliges Mitglied einer starken Gemeinschaft zu sein, die nicht ständig versucht einem allerlei schwachsinnige Gesetze und Vorgaben aufzudrücken, sondern den Völkern ihren Handlungsspielraum lässt, dann würde das alles gar keinem wehtun. Ist aber nicht so. Die EU muss offensichtlich mit "unauflößlichen" Verträgen, Zwang und Drohungen zusammengehalten werden. Wer will es da den Engländern verübeln, die schließlich "niemals Sklaven" sein wollten?
Was schreiben Sie denn da? "Sklaventum", "Gesetze aufdrücken"

Das soll die EU machen? Das ist Unsinn. Wer ist denn die EU? Wie wird denn dort entschieden? Hatten die Briten da keine Stimme?

Es wird hier mit der doppelten Mehrheit entschieden. Dieses Prozedere hat man EINSTIMMIG (also mit den Stimmen von GB) so entschieden.

Über Gesetze in der EU beschließt nicht "die EU", das macht der "Rat der Europäischen Union", in dem alle EU-Länder vertreten sind. Hier muss die Mehrheit der Länder dann dafür sein. Zusätzlich müssen 55% der Stimmen des Rates zusammenkommen, die wiederum mindestens 65% der EU-Bürger repräsentieren.

Sowas nennt man nicht "Sklaventum", sondern Demokratie.

BTW: GB hat im Rat ebensoviele Stimmen wie Frankreich, Deutschland und auch Italien, nämlich 29 Stimmen von 345.

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jowitt 25.07.2017, 20:01
63. @piddyUK

Zitat von piddyUK
Die Briten haben fuer den Brexit gestimmt,weil sie die Richtung der EU,in die sie gehen wollte, nicht fuer sich als richtig ansahen.Sie sehen eine EU die immer engere und zentralistischere Wege gehen will,und das unter deutscher Vorherschaft (Hegemon D). Merkel lieferte nur zeitgleich den besten Beweis,indem sie einseitig,ohne ihre EU-Partner zu fragen, die EU Grenzen oeffnete und dann Solidaritaet im Nachhinein einforderte.So eine europaeische Gemeinschaft lehnen die Briten ab.
"Sie sehen eine EU die immer engere und zentralistischere Wege gehen will,und das unter deutscher Vorherschaft ..."

Das ist doch faktenfrei. Die Gesetze der EU beschließt der Rat der Europäischen Union. Hier hat Deutschland 29 von 345 Stimmen, also ca. 8,4%. Wo da die "Deutsche Vorherrschaft" herkommen soll, ist mir schleierhaft. Übrigens: GB hat exakt die gleiche Anzahl von Stimmen im Rat, wie Deutschland: 29.

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jowitt 25.07.2017, 20:07
64. @piddyUK

Zitat von piddyUK
Die Briten haben fuer den Brexit gestimmt,weil sie die Richtung der EU,in die sie gehen wollte, nicht fuer sich als richtig ansahen.Sie sehen eine EU die immer engere und zentralistischere Wege gehen will,und das unter deutscher Vorherschaft (Hegemon D). Merkel lieferte nur zeitgleich den besten Beweis,indem sie einseitig,ohne ihre EU-Partner zu fragen, die EU Grenzen oeffnete und dann Solidaritaet im Nachhinein einforderte.So eine europaeische Gemeinschaft lehnen die Briten ab.
Nicht nur Ihre Äußerung vom "deutschen Hegomon" ist faktenfrei, sondern auch Ihre Aussage, Merkel habe die EU-Grenzen geöffnet. Merkel hat die Deutsche Grenze geöffnet, um Flüchtlinge, die bereits in der EU waren (Ungarn) reinzulassen. Merkel ist gar nicht in der Lage, die "EU-Grenze" zu öffnen.

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piddyUK 25.07.2017, 20:37
65. Jowitt

Wenn Merkel diese Entscheidung nur fuer D gemacht hat,warum fordert sie dann Solidaritaet in Form von Verteilung,selbst unter Drohungen seitens der EU gegenueber diesen unwillingen Laendern? Wohin fuhr Herr Macron noch bevor er sein Kabinett zusammenhatte?Nach Berlin!!!!nicht zu Herrn Juncker.Fragen Sie mal Griechen,Italiener,Polen etc. wo EU Politik gemacht wird.In BERLIN

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emporda 25.07.2017, 21:16
66. längst bekannt

Die britische Autoindustrie fertigt etwa 2 Millionen Pkws im Jahr, davon werden 1,75 Millionen exportiert. Gefertigt wird außer bei Exoten wie Morgan und Rollce in Werken, die zu großen Konzernen wie BMW, Ford, PGA-Opel, Hyundai usw gehören. Diese Firmen werden ihren britischen Standort auf den UK Bedarf runterfahren, etwa 500.000 Arbeiter entlassen und den Bedarf aus Werken in der EU decken

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nomac 26.07.2017, 05:31
67. Wirklich? Ganz im Ernst?

Und es soll in der EU niemanden geben, der in die Lücke einspringen kann? Es liegt an fehlenden Fachkräften mit ihrem unersetzlichen Know-how?
Einfach mal ins Silicon Valley gucken, um zu sehen, wie es geht, sich Experten abzujagen. Oder in die Fußballliegen Europas.
Ansonsten sind die Chinesen auch oft schneller als europäische Unternehmen EU-Spezifikationen umzusetzen. Vielleicht lernen die Britten es ja so – und ziehen noch die Notbremse. Denn ich hätte sie eigentlich schon gerne dabei, im EU-Club.

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wolly21 26.07.2017, 07:35
68. Warum

Zitat von emporda
Die britische Autoindustrie fertigt etwa 2 Millionen Pkws im Jahr, davon werden 1,75 Millionen exportiert. Gefertigt wird außer bei Exoten wie Morgan und Rollce in Werken, die zu großen Konzernen wie BMW, Ford, PGA-Opel, Hyundai usw gehören. Diese Firmen werden ihren britischen Standort auf den UK Bedarf runterfahren, etwa 500.000 Arbeiter entlassen und den Bedarf aus Werken in der EU decken
sollten sie ?
Die Importe aus D und F fallen doch weg? Die müssen doch ersetzt werden.

Die deutsche Automobilindustrie ist durch den Brexit wesentlich härter getroffen als die britische.
Gilt übrigens führ die gesamte Wirtschaft.
Schließlich hat D ja den Handelsbilanzüberschuß mit GB.

Und GB hat mit China und den anderen Ost-/Südostasienstaaten mindstens ebeno gute Verbindungen wie D und die EU.
Und zu Nordamerika sowieso.

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hektor2 26.07.2017, 08:03
69. KS mag niemand

Zitat von marialeidenberg
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit / der Beauftragte beide gehören 'rausgeschmissen. Offene lange Haare in der Nähe von schnell drehenden Maschinen, das ist allerbeste Negativwerbung.
Sie haben keine Ahnung, warum und wieso dieses Bild entstand, darüber hinaus sehe ich keine schnelldrehende Maschine.

Grundsätzlich gilt m. E. nach auch für Sie:

Falsches Forum: Das Forum Arbeitssicherheit finden Sie hier:

http://forum-arbeitssicherheit.de/content/72/44/experteneintrag

Da dürfen Sie Ihre "Expertenmeinung" kund tun.

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