Forum: Wirtschaft
Kakaoanbau im Regenwald: Schmutzige Schokolade
REUTERS

Für den Kakaoanbau wird in der Elfenbeinküste Regenwald im großen Stil gerodet. Ein Report zeigt das Ausmaß der Zerstörung - und belegt, wie wenig Regierung und Konzerne wie Nestlé, Mars oder Lindt dagegen tun.

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schnapporatz 13.09.2017, 11:55
10. Die EU macht nichts dagegen

Wir sollten knallharte nationale Importregelungen und staatliche Trans-Fair Siegel einführen. Und wenn die Tafel dann 3 Euro kostet, kostet sie eben 3 Euro. Früher gabs Schokolade auch nur drei Mal im Jahr, hat niemanden geschadet.

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moonstruckannalist 13.09.2017, 12:02
11. Nestlé und andere Konzerne gibt es doch nur

weil Teile der Industrielaender geschickt die Massen manipulieren duerfen, und wir sie lassen.
Der Drogenkonsum (Genussmittel hoert sich halt besser an) mit dem diese unsere Welt versucht sich die Realitaet schoen zu reden ist da nur ein Fingerzeig, die Probleme liegen tiefer.

Um im Rahmen zu bleiben, serviere ich einen mehr oder weniger ernstgemeinten Filmtipp 39,90 von 2007 mit Jean Dujardin,
https://www.youtube.com/watch?v=vMgjjiXG8CA
dazu empfehle ich einen Stellenbosch und eine dunkle Schokolade.

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jotha58 13.09.2017, 12:04
12. grundlegend Ja

Es steht nur in den Regalen, was auch gekauft wird.
Nur haben die Hersteller auch eine Verantwortung.

Dafür gibt es SQA und genauso wie in Bangladesh, da könnten durch die Konzerne sehr leicht und einfach bessere Standards durchsetzen, wenn es denn nötig ware.

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Lische 13.09.2017, 12:08
13. Warum Regierung und Konzerne?

Wir haben es selbst in der Hand - bzw. im Mund. Wenn wir viel billige Schokolade haben wollen und auch kaufen, dann wird das wohl so weiter gehen. Wenn wir mehr fair gehandelte (und teurere) Produkte nachfragen, dann wird die Lage vor Ort vermutlich besser. Noch besser wäre es, wenn wir grundsätzlich unseren Konsum einschränken. Dann muss weniger Kakao produziert werden. Das ist ganz einfach und funktioniert ohne Beteiligung der Regierung und der Konzerne.
Ansonsten funktioniert unsere Kritik immer nach dem "wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass" Grundsatz.

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wunsiedel 13.09.2017, 12:10
14. Ist ja total neu

Sommerloch ?
Diesen Artikel können Sie in regelmäßigen Abständen wieder aufnehmen. Sie müssen auch nichts daran ändern, denn die Situation war vor 25 Jahren schon genau die gleiche und in Zukunft wird sich auch nichts daran ändern.

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eskir 13.09.2017, 12:10
15. Erinnert sich eigentlich noch irgendwer...

... an die Zeit, in der Schokolade ein Luxusgut, dass auch nicht immer verfügbar war? Sind wir auch nicht dran zu Grunde gegangen.

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grommeck 13.09.2017, 12:12
16. Müssen ist das falsche Wort, wollen....

Zitat von Paspill
Wer das verzinste Geldsystem verstanden hat, weiß warum Firmen so handeln müssen. Und das betrifft letztendlich alle Firmen, von denen man Aktien kaufen kann. Sei es Automobilkonzerne, Banken oder wie diesem Fall halt die bösen Nahrungsmittelkonzerne.
Jeder Aktionär, auch der kleinste Arbeitnehmer der sich daran beteiligt, ist verantwortlich. Jeder! Habgier, Machtgier sind die Antriebsfedern der Menschen. Daran ändert sich nichts, bis es zu Ende geht. Das war schon immer so, wie die Geschichte zeigt. Die Menschen in den Produktionsländern werden daran zugrundegehen und die Verbraucher hier auch, nur später. Übrigens ist der Kakaoanteil in vielen Billigschokoladen gering. Palmöl und die Chemie helfen auch dort Profite zu maximieren, DAS Grundübel dieses Systems.

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pascht 13.09.2017, 12:15
17. Der Wald wird gerodet?

Nicht, dass dies nicht schlimm wäre, aber bei uns in Deutschland wird schon seit Jahrzehnten unsere Gesellschaft "gerodet", gerodet von allem was an sozialen Errungenschaften und Demokratie in Jahrzehnten und Jahrhunderten "gepflanzt" worden ist und es gibt keine "Soziale Umweltorganisation", keine "Soziales Greenpace", das dagegen zu Felde ziehen würde, mit der gleichen Nichtakzeptanz wie für die Natur. Es verwundert daher nicht, wenn der Natur, den Tieren und Pflanzen, die gleiche gierige Rücksichtslosigkeit entgegen schlägt, wenn dies gegenüber den Menschen zu Gang und Gebe geworden ist, als alternativloses Übel das zu akzeptieren ist. Es ist die gleiche menschenverachtende Attitüde blos in anderem Gewand.

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rene.macon 13.09.2017, 12:15
18. Das Hauptproblem ist nicht Kakaoanbau sondern der Biosprit, der für

das Biokraftstoffquotengesetz gebraucht wird. Dazu verschwinden ganz legal Regenwälder und selbst in Europa hat sich der Ausbau der landwirtschaftlichen Nutzfläche erheblich verstärkt ("Vermaisung der Landschaft"...).

Das Biokraftstoffquotengesetz bringt Null CO2-Ersparnis, nur reiche Großbauern profitieren davon. Diese Kakaogeschichte fällt im Vergleich dazu mengenmäßig nicht ins Gewicht!

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wasistlosnix 13.09.2017, 12:16
19. Immer das Gleiche

Die Produktion ist immer das billigste. Die Vermarktung kostet das Geld. Die 35% bzw. 44% sind ja nicht nur der Gewinn damit werden die Vermarktungskosten bestritten. Das Produkt ist heute nichts mehr Wert.

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