Forum: Wirtschaft
Kampf um Wirecard: Löst die Kanzlei aus Singapur den Fall?
AFP

Wirecard-Mitarbeiter könnten Bilanzen manipuliert haben, über diesen Verdacht schrieb die "Financial Times". Man sei Opfer von Marktmanipulation, sagt Konzernchef Markus Braun. Schon bald könnte sich zeigen, wer Recht hat.

spon-4dp-0s99 14.03.2019, 21:35
1. Krieg ist gut fürs Geschäft

... und das ganze ist halbseiden. Meiner Meinung nach wird da viel Rummel um wenig bis gar nichts gemacht. Ein Konzern mit 1.5 Milliarden Umsatz und 419 Mio. Gewinn - und dann geht es in den Vorwürfen um ein paar Millionen Euro die 100 Mio Börsenwert vernichten. Klar steckt da Absicht dahinter. Die Aktie fällt, man kauf sich billig ein, die Aktie geht in die Rallye, man verkauft, die Aktie fällt... etc.

oder anders gefragt: diese Vorwürfe sind ja nun nicht neu, wieso investieren denn dann "ach so besorgte Investoren" direkt als die Aktie am Boden liegt im dreistelligen Millionenbereich in die Aktie - nur um dann wieder in gleicher Größe wieder direkt auszusteigen. Reine Gewinnmitnahmen sind das nicht.

Das einzige wirkliche Problem ist die mangelhafte Kommunikation durch Wirecard selbst. Ein Tweet des CEO aus letzter Woche lies die Kurse um 10% nach oben schnellen. Davon ein paar mehr wäre gut.

Ich tippe auf: Die Vorwürfe werden entkräftet bzw. der Verlust ist marginal - am 04. April 19, wenn die Zahlen für 2018 veröffentlicht werden und die Prognose für 2019 schießt das ganze wieder nach oben (und zwar mit den Investoren die vorher ausgestiegen sind und die Aktien gerade wieder billig zurück kaufen).

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In Vino Veritas 15.03.2019, 04:59
2. Börsenwissen?

Zitat von spon-4dp-0s99
... und das ganze ist halbseiden. Meiner Meinung nach wird da viel Rummel um wenig bis gar nichts gemacht. Ein Konzern mit 1.5 Milliarden Umsatz und 419 Mio. Gewinn - und dann geht es in den Vorwürfen um ein paar Millionen Euro die 100 Mio Börsenwert vernichten. Klar steckt da Absicht dahinter. Die Aktie fällt, man kauf sich billig ein, die Aktie geht in die Rallye, man verkauft, die Aktie fällt... etc. oder anders gefragt: diese Vorwürfe sind ja nun nicht neu, wieso investieren denn dann "ach so besorgte Investoren" direkt als die Aktie am Boden liegt im dreistelligen Millionenbereich in die Aktie - nur um dann wieder in gleicher Größe wieder direkt auszusteigen. Reine Gewinnmitnahmen sind das nicht. Das einzige wirkliche Problem ist die mangelhafte Kommunikation durch Wirecard selbst. Ein Tweet des CEO aus letzter Woche lies die Kurse um 10% nach oben schnellen. Davon ein paar mehr wäre gut. Ich tippe auf: Die Vorwürfe werden entkräftet bzw. der Verlust ist marginal - am 04. April 19, wenn die Zahlen für 2018 veröffentlicht werden und die Prognose für 2019 schießt das ganze wieder nach oben (und zwar mit den Investoren die vorher ausgestiegen sind und die Aktien gerade wieder billig zurück kaufen).
Es geht hier schon darum, welche Integrität Wirecard als Untenrehmen hat. Die Gewinnmargen von Wirecard waren und sind verdächtig, gerade im Vergleich mit Konkurrenzunternehmen in diesem Fintech-Sektor. Hier kann schon mehr im Busch sein, als sie glauben. In dubiose Unternehmen investiert niemand - Stichwort: Risk for Total Capital Loss.

Warum die Kursevolumen so stark schwanken, liegt allein in der heutigen Börsenzockerei auf Volalität.Solche Bewegungen in einem Schwergewicht an der Börse generieren immer hohe Umsätze an der Börse allein wegen des Optionshandels.

"Ein Tweet lässt Kurse nach oben schnellen". Und diese Art von Kursmanipulation ohne Substanz ist anchhaltig,, okay? Der Aberverkauft dieser Nachricht ist ja schon wieder voll im Gange.

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lupulsas 15.03.2019, 09:09
3. Der Aufstieg diese wenig bekannten Unternehmens,

verbunden mit dem Verdrängen der Commerzbank war recht ungewöhnlich. Für so einen Fall würde ich erwarten, dass zuständige Kontrollorgane z.B. Börsenaufsicht, Bafin, schon genau prüfen, wen man auf die Menschen losläßt. Offensichtlich wurde leichtfertig gehandelt. Dann muss man sich nicht wundern, dass der normale Mensch nicht in Aktien investieren mag, obwohl das ggf. sinnvoll wäre.

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till_wollheim 15.03.2019, 14:26
4. Es ist ganz klar, daß da nichts nachkommt!

Der CEO Braun wäre ja mit dem Klammerbeutel blau und grün gepudert, wenn er angesichts der Vorwürfe Lügen verbreiten würde - zumal es nur um Peanuts geht. Selbst wenn - was sicherlich nicht! - Mitarbeiter auf eigene Rechnung manipuliert hätten, könnte man nicht einmal der Wirecard mangelhafte Kontrolle vorwerfen, denn sie war es selbst, die R&T mandatiert hatten - vor über einem Jahr! - diese Vorgänge auf zu klären!!

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