Forum: Wirtschaft
Kartell der deutschen Autobauer: Einmal Schrottpresse
DPA

Bislang waren Daimler, Volkswagen, Porsche, Audi und BMW der Stolz der deutschen Industrie. Dann kamen der Dieselskandal und nun der Kartellskandal. Die Branche riskiert nicht nur Milliardenstrafen - sie zerstört die Basis ihrer Geschäfte.

Seite 1 von 75
B!ld 22.07.2017, 14:02
1. Schöne Überschrift

Das Problem ist ja, dass man auch den etablierten Politikern nichts mehr glauben darf. Berliner Reichstag bitte auch mit in die Schrottpresse, komplett. Kann ich jetzt bitte mein Atemluft zurück haben? Mit dem Fahrrad durch Hamburg geht für einige inzwischen nur noch Nachts.

Beitrag melden
Der_zu_spät_geborene 22.07.2017, 14:02
2. Tschjaja...

....sowas kommt von sowas her.

Die Frage die kein Journalist stellt, bewegt mich aber doch: sind die Grenzwerte der EU überhaupt zu schaffen ?

Nach Jahrzehnten (etwas mehr als 3 um genau zu sein) wird mein derzeitiger Benz das letzte Auto aus Deutscher Produktion gewesen sein.
Bin mal gespannt, was die Damen und Herren Minister sich einfallen lassen werden, wie wir Steuerzahler jetzt dann demnächst auch noch diese Firmen retten können

Beitrag melden
hans.wurstxxl 22.07.2017, 14:03
3. Tatbestand

Bildung einer kriminellen Vereinigung zum vorsätzlichen fortgesetzten hunderttausendfachen Betrug.

Allesamt in Untersuchungshaft wegen Verdunklungsgefahr.

Aber auch hier wird Merkel ihre schützende Hand darüber halten. Deshalb grinsen die auch so selbstsicher.

Was ist aus Deutschland unter Merkel geworden. Danke, Frau Merkel. Ich hoffe, Sie bleiben noch eine Legislaturperiode, damit man Sie noch verantwortlich machen kann.

Beitrag melden
grommeck 22.07.2017, 14:03
4. So ist das mit der Überheblichkeit und Wachstum ohne Ende....

Wir wollen die größten sein, wir sind die führende Automobilnation, wir...wir...wirrrr.
Kunden besch.... ? Machen doch andere auch, der Mensch will belogen werden. Und so sieht es dann aus in einer Gesellschaft ohne Moral und ethische Grenzen, das betrifft nicht nur diese Wirtschaftssparte. Bei den Energieerzeugern, Lebensmittelherstellern, der Agrarindustrie, Banken .... überall die gleiche Denke. Profite für die Aktionäre sind systemrelevant, der Rest zweitrangig. Die Politik ist willig und - leider - oft auch dumm genug, diese "Spielchen" mitzutragen, denn Rücktritt wegen Fehlverhaltens, Fehlentscheidungen, versteckter Korruption muß heute niemand mehr befürchten, da. Haralter nicht mehr erwartet wird. Unsere leuchtenden Vorbilder Kohl und Schröder haben den Weg geebnet für eine andere Art der Demokratie, die dankend als marktkonforme angenommen und propagiert- das Wort mag der Herr Seibert überhaupt nicht- wurde. Also ist diese Entwicklung voraussehbar.

Beitrag melden
adolfo1 22.07.2017, 14:03
5. Made in Germany - für immer beschädigt

Die für die Trickserei genannten Firmen mit den dafür verantwortlichen Führungskräften haben Made in Germany
immens und für immer geschädigt. Dies betrifft natürlich auch
die nachgewiesenen Zinsmanipulationen der Deutschen Bank.
Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und nicht irgendwelche Manager aus der 3. Reihe
als Bauernopfer dran glauben müssen.
PS: wäre man in Frankreich, hätte man sie vermutlich schon des Landes verjagt. Dies ist meine persönliche Meinung.

Beitrag melden
MattKirby 22.07.2017, 14:04
6. Kartell?

Was ist daran schlimm, wenn sich deutsche Automobilhersteller über Technik oder Zulieferer austauschen? Ein vollkommen normaler Vorgang, nennt sich Kooperation. Zudem ist für mich als Kunde entscheidend, ob die Autos qualitativ gut sind und auch gut aussehen. Das können die genannten Hersteller allesamt.
Das wird mich persönlich sicher nicht dazu bewegen mir einen hässlichen Franzosen, einen unzuverlässigen Italiener oder gar einen amerikanischen Akku auf Rädern zu kaufen.

Beitrag melden
Neandiausdemtal 22.07.2017, 14:05
7. Freie Wirtschaft

Ich habe mich schon immer über den Begriff "Freie Wirtschaft" lustig gemacht.
Die sogenannte freie Wirtschaft zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie frei von Moral und frei von Verantwortung gegenüber Natur, Menschen und Volkswirtschaft agiert. Nur wenn sie vertraglich oder gesetzlich gebunden ist, kann man hoffen, dass etwas mehr als Gier Grundlage des Handelns ist. Aber was beklage ich mich, das gehört auch zum mehrheitlich gewollten und real existierenden Kapitalismus.

Beitrag melden
user2100 22.07.2017, 14:05
8. hatten wir alles schon mal und dann

Hatten wir alles schon mal und am Ende gab es dann eine Branche nicht mehr. Die Unterhaltungselektronik starb in den 80er Jahren aus, weil auch diese Branche überheblich so sicher war, sie sind die besten. Zudem kamen massive Fehlentscheidungen und Qualität und Einfallslosigkeit. Und nun? Das letzte große Zugpferd dieser Republick hat sich selber kaputt gemacht nur aus Profit und Geldgeilheit. Meiner Meinung geschiet der deutschen Autobranche es recht. Sie hat über Jahre durch hiesige Autoverkäufe den Export zu Lasten deutschen Kunden subventioniert und gingen diesen frechen, umweltschädlichen Weg. Auch die deutschen Autobauer hatten wie damals, die Japaner belächelt und es mit Hybrid so unnötig empfunden.

Beitrag melden
prof.toni 22.07.2017, 14:08
9. Unfassbare...

Selbstzertsörungwut dieser Industrie.
Wer nicht schon vor Jahren erkannt hat, dass die dt. Autoindustrie mafiose Strukturen hat, muss von Torheit geschlagen sein oder Dobrindt heissen.

Mein nächstes Auto wird ein Tesla werden. Das war allerdings schon vorher entschieden, bestärkt mich jedoch in meiner Entscheidung.

Beitrag melden
Seite 1 von 75
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!