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Kehrseite der Attraktivität: Zu schön für den Job

Weibliche Attraktivität als Handicap: Gutes Aussehen ist für Frauen bei der Jobsuche nicht immer von Vorteil - für Männer dagegen schon. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Schöne Frauen werden demnach bei der Stellenvergabe in traditionellen Männerberufen benachteiligt.

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mundi 16.08.2010, 12:55
1. Wahrscheinlich aus Erfahrung

Zitat von sysop
Weibliche Attraktivität als Handicap: Gutes Aussehen ist für Frauen bei der Jobsuche nicht immer von Vorteil - für Männer dagegen schon. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Schöne Frauen werden demnach bei der Stellenvergabe in traditionellen Männerberufen benachteiligt.
Wahrscheinlich aus Erfahrung. Sie zeigt, dass die Natur nicht sehr verschwenderisch mit dem Verteilen der Talente umgeht.
Hat sie einem weiblichen Wesen die Schönheit geschenkt, fehlt es dann oft an anderen Merkmalen, die für den Nutzen im Beruf wichtig sind.

Auch schöne Reitpferde eignen sich weniger für die Arbeit.

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brainforce 16.08.2010, 13:32
2. Doppelt bestraft!

Zitat von mundi
Wahrscheinlich aus Erfahrung. Sie zeigt, dass die Natur nicht sehr verschwenderisch mit dem Verteilen der Talente umgeht. Hat sie einem weiblichen Wesen die Schönheit geschenkt, fehlt es dann oft an anderen Merkmalen, die für den Nutzen im Beruf wichtig sind. Auch schöne Reitpferde eignen sich weniger für die Arbeit.
Bei Ihnen war die Natur offenbar in keiner Hinsicht verschwenderisch, sonst könnte Ihnen im 2. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts kein solcher Blödsinn aus der Feder fließen. Sie Ackergaul!

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Osis 16.08.2010, 13:40
3.

Hmm, ich dachte im öffentlichen Dienst muss man weiblich oder behindert sein um noch einen Job zu bekommen...
Wer Sarkasmus findet darf ihne behalten.
Und Klischees sind solange welche, bis jemand sie widerlegt oder bestätigt.

Der Artikel ist witzig, zeigt aber eben auch das es meistens mehr als nur eine "Qualifikation" braucht.

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manten75 16.08.2010, 13:46
4. Zweifelhafte Datenbasis

Wenn es um so ein reißerisches Thema wie Gesclecht/Schönheit/Diskriminierung geht, reicht eine Studie mit 60 Teilnehmern um es in die News zu schaffen. Das halte ich nicht für seriös...

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DK81 16.08.2010, 14:03
5. Erklärungsversuche?

Zitat von sysop
Weibliche Attraktivität als Handicap: Gutes Aussehen ist für Frauen bei der Jobsuche nicht immer von Vorteil - für Männer dagegen schon. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Schöne Frauen werden demnach bei der Stellenvergabe in traditionellen Männerberufen benachteiligt.
Interessant wäre nun die Frage, weshalb dies so ist?

Vielleicht fürchten die Personaler, dass bisherige Vorgesetzte und Ausbilder aufgrund der Attraktivität der Dame ein wenig zu gut benotet haben.

Männer könnten aus Angst vor der Behauptung, dass sie sich von der Attraktivität der Bewerberin haben blenden lassen, diese direkt ablehnen. Möglicherweise wird damit auch eine gewisse Ohnmacht kompensiert, welche im Gespräch mit einer solche Attraktiven Dame möglicherweise auch einen (sonst vermutlich eher machtbewußten) Personaler übermannt.

Weibliche Personalerinnen könnten auch einfach ein wenig Neid verspühren und der Versuchung erliegen die potente Konkurrenz gleich ganz aus dem Unternehmen zu halten.

Interessant wäre in diesem Punkt die Frage, wie männliche Peronaler mit 1,0-Bewerbern umgehen. Wäre ja nach gängigen Klichees das Analogon.

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MCF 16.08.2010, 14:29
6. Schade...

...dass es nicht ausführlicher ist.
Mich hätte interessiert, inwiefern die Personal-Entscheider und Entscheiderinnen eine Rolle spielen.
Es wäre interessant gewesen, inwieweit die attraktive Frau sowohl bei einer (weniger hübschen) Vorgesetzten schlechte Karten hat, aufgrund von Konkurrenz-Stutenbiss-Effekten, als auch bei einem Mann, der eben auf die optischen Reize reagiert und der damit verbundenen, ggf. mehr oder weniger unbewussten "Einordnung" als pot. Sexual-/Beziehungspartnerin und daher die hübsche Aspirantin benachteiligt, um die tradierten Machtverhältnisse mit einer für ihne potenziellen Partnerin beizubehalten.

Will sagen: Ein Mann, der eine attraktive Frau sieht, nimmt eben die Frau war, und nicht nur die Qualifikation. (Traurig, ist aber wohl so, deshalb lohnt es sich ja auch darüber eine Studie zu machen). In Kombination mit "Ein Mann heiratet nach unten, eine Frau nach oben oder auf gleicher Ebene" sorgt das ggf. dafür, dass ein männlicher Vorgesetzter die Aspirantin deshalb "unten" hält, um sie eben weiterhin als potenzielle Partnerin sehen zu können.

Das dies nicht rationell, noch bewusst abläuft, nach dem Motto "Geiles Weib, die will ich mal vernaschen oder heiraten", sollte klar sein.

Insofern weiß ich garnicht, ob die ihre Studie richtig deuten, da wird einfach der Schluß gemacht: Attraktiver Mann wird bevorzugt, attraktive Frau nicht/benachteiligt istgleich das alte Vorurteil "Frauen für bestimmte Jobs nicht geeignet."
Wenn es dieser Mechanismus alleine wäre, würden ja alle Frauen benachteiligt(was bestimmt auch noch so ist), aber hier geht es ja augenscheinlich um eine optisch-sexuelle Komponente.
Es wäre interessant etwas darüber zu erfahren, weshalb ein attraktiver Mann, von einem weniger attraktiven männlichem Vorgesetzten dennoch vorgezogen wird, als ein weniger attraktiver Mann.
Und ob es sich so, wie von mir gemutmaßt, bei den Frauen andersrum verhält, nämlich, dass eine weniger attraktive Frau bei einer weniger attraktiven (aber ggf. sogar bei einer attraktiven) Vorgesetzten den Vorzug vor der attrakiven erhält?!....
Das Ganze noch variiert mit einem schwulen und einer lesbischen Vorgesetzte...

Kann sich jemand vorstellen, dass die Silvana Koch-Mehrin neben der Merkel als Außenministerin agieren würde?

Darüber hinaus sollte aber mal festgestellt werden, dass eine Frau schöner sein kann, als ein schöner Mann!
Was das heißt? Schönheit ist weiblich.
Schönheit wird über Frauen definiert und hier stärker wahrgenommen, und zwar von beiden Geschlechtern.
Kurzum, ein "gleich" schöner Mann wird weniger stark als "schön" wahrgenommen, als eine genauso "schöne" Frau.
Brad Pitt, als schönster Mann der Welt, hat die schönste Frau der Welt geheiratet. Dennoch steht ihre Schönheit vielmehr im Vordergrund, sowohl bei Männern als auch Frauen.
Oder betrachtet man die Geschichte, wird man keinen Mann finden, um dessen Aussehen solch ein Zirkus veranstaltet wird, als um den von MM, BB, USW.

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etheReal 16.08.2010, 14:46
7. schöne Baustellenchefin?

... ganz ehrlich gesagt hätte ich bei gewissen Berufen, wie z.B. bei der erwähnten Stelle als Baustellenchefin (Bauleiterin?), auch große Bedenken, eine junge, äußerst attraktive Frau einzustellen.
Nicht, weil ich der Frau das nicht zutraue, sondern, weil ich den Männern auf der Baustelle nicht zutraue, damit umgehen zu können!

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Ilja 16.08.2010, 14:48
8. Schön oder aufgemotzt?

Zitat von sysop
Weibliche Attraktivität als Handicap: Gutes Aussehen ist für Frauen bei der Jobsuche nicht immer von Vorteil - für Männer dagegen schon. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Schöne Frauen werden demnach bei der Stellenvergabe in traditionellen Männerberufen benachteiligt.
"Schön" ist ein sehr weiter Begriff. Ich denke in dem Fall steht schön für "aufgemotzt". Eine Frau, die von Natur aus schön ist und dies nicht durch Kosmetik, Kleidung, Schminke, Frisur etc. extra betont, dürfte keine Nachteile haben. Sie hat das gar nicht nötig.

Die Erfahrung lehrt aber, dass "aufgemotzte" Frauen, die oft von Natur aus gar nicht so attraktiv sind, sondern nur so erscheinen, oft sehr eitel und damit egozentrisch und wenig teamfähig sind, was halt ein Nachteil im Berufsleben ist. Außerdem braucht ein aufgemotzte Frau sehr viel Zeit für ihr Äußeres, auch unter Tag, was dann bei der Arbeitszeit fehlt.

Eine aufgemotzte Frau würde ich auch nicht einstellen, nicht mal als Putzfrau....

Ilja

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frank_lloyd_right 16.08.2010, 14:53
9. Vermutlich eine gerechte Art, sowas zu handeln -

einfach, weil man als Mann eine wirklich sehr attraktive fraugar nicht anders als besonders gut behandeln (to handle) kann.Wenn sie nicht deutlich kraß bescheuert ist,
was aber gar nicht mal so oft vorkommt - reines Vorurteil.
Mann muß einfach... darum haben solche Frauen einen unfairen Vorteil.Den haben sie sowieso in der Partnerwahl, aber beruflich auch noch -
das wäre wohl tatsächlich zuviel.

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