Forum: Wirtschaft
Konflikt zwischen USA und China: Dax fällt unter 11.000 Punkte
DPA

Die jüngsten Spannungen zwischen den USA und China haben an den Börsen für einen Ausverkauf gesorgt. Der Dax rutschte um drei Prozent ab. Auch an der Wall Street setzt sich die Talfahrt fort.

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dirkcoe 06.12.2018, 16:35
1. Was solls?

Seien wir doch froh, dass wir unsere Altersversorgung nicht auf Aktien gestützt haben. Wer zockt kann halt auch verlieren.

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j.vantast 06.12.2018, 16:56
2. Mehr Fragen als Antworten

Welche Staatsangehörigkeit hat denn die Finanzchefin von Huawei?
Muss ich jetzt als in Deutschland lebender Deutscher auch befürchten verhaftet zu werden weil ich gegen ein US-Gesetz verstosse, welches für mich als Deutscher aber nicht relevant ist?
Trumps Verhalten ähnelt da mittlerweile sehr dem Verhalten von Erdogan, der ja auch versucht der ganzen Welt seine kuriose Rechtsauffassung aufzuzwingen.

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naive is beautiful 06.12.2018, 17:17
3. so what

Die Deutsche Börse hat ebenso wie alle Weltbörsen lediglich die Verluste der US Börsen vom Vortag nachvollzogen. Wenn der Laut-Sprecher aus dem Oval Office am Montag erklären sollte, dass er wie immer falsch zitiert wurde, kehrt sich die wilde Fahrt umgehend in die Gegenrichtung. Wenn er dagegen einen Haftbefehl gegen Herr Putin ausstellen lässt, bricht an den Börsen Panik aus - zumindest bis zur nächsten 'Relativierung'.

Heftigere Kursausschläge hat es in diesem Jahr ja wiederholt gegeben, diese sind fast ausnahmslos kurzfristig angst- bzw. giergetrieben und durch limitgesteuerte automatische Trades kräftig verstärkt. Die auslösenden Meldungen können für sich solche ruckartigen Bewegungen meist nicht rechtfertigen.

Eine hausgemachte DAX-Jahresendrally wird nicht in Frankfurt, sondern an der Wall Street gestrickt. Dort kratzt man sich in letzter Zeit allerdings immer öfter etwas ratlos am Kopf angesichts der erratischen Signale aus dem nicht immer weisen Haus.

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RenegadeOtis 06.12.2018, 17:18
4.

Zitat von dirkcoe
Seien wir doch froh, dass wir unsere Altersversorgung nicht auf Aktien gestützt haben. Wer zockt kann halt auch verlieren.
Manchmal frage ich mich, wie wenig man von Aktien überhaupt wissen kann. Was für ein Altersvorsorge-Konzept soll denn bitte von individuellen Tagesgewinnen und -verlusten abhängig sein?

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BartS 06.12.2018, 17:21
5. Begründung ist Quatsch

Hauptverantwortlich für den Abverkauf sind Ängste vor einer US-Rezession (Stichwort inverse Zinskurve).

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sven2016 06.12.2018, 17:22
6. Der wirkliche gute Kontakt

zwischen Trump und Xi zeitigt ja schnell gutes Verhandlungsklima.

Im Ernst: Die amerikanische Regierung mit ihren weltweiten Sanktionsmaßnahmen versucht gerade, alle Staaten in die neokoloniale Abhängigkeit zu zwingen.

Es wird Zeit, die amerikanischen Regierungsmitglieder (auch weltweit) zu ächten und deren Produkte auf Sicherheitsbedenken hin ausführlich zu prüfen.

Anders wird es nicht gehen.

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z1mz1m 06.12.2018, 17:33
7. #1 und #4

4: Korrekt.
1: Einfach mal nen LANGfristigen Chart anschauen. Selbst wer jeweils einen Tag VOR den Crashs 1987, 2001, 2007 etc gekauft hatte, liegt heute immer noch fett vorne. Und wer regelmäßig gekauft hat (wie es bei einer Altersvorsorge ja nunmal wäre), also auch während und nach den Crashs, liegt MEGA vorne.
Dieses ewige "seht ihr, mit Aktie-Altersvorsorge wäre jetzt alles hin" ist sowas von albern und sachlich einfach falsch ! LANGFRISTIG ist das Zauberwort.

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Chris CNX 06.12.2018, 17:37
8. @dirkcoe

Wenn man keine Ahnung hat... Aktien haben nichts mit Zockerei zu tun, sie sind ein Investment in ein Unternehmen. Nachdem die Flugzeuge am 9/11 ins World Trade Center krachten fiel der DAX von 7.300 Punkten auf 5.600 Punkte. Heute steht er bei knapp unter 11.000 Punkten. Und Altersvorsorge bedeutet ja nicht, dass sie das Geld heute einzahlen und nächstes Jahr brauchen.

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cycokan 06.12.2018, 17:49
9.

Esist doch klar, dass es immer ein Frage von Glück oder Pech ist, an welchem Zeitpunkt des Schweinezyklus man in der Lage ist mit der Bildung einer Alterssicherrung zu beginnen und ob man sein Rentenalter gerade auf dem Gipfel der Aktienentwicklung oder in deren Tal erreicht. Das ist doch exakt das Gegenteil von sicher. Darauf kann doch niemand ernsthaft seine Alterssicherung aufbauen.

Und das propagiert der Herr Merz gerade zu einem Zeitpunkt, wo die angeblich größten und sichersten Aktien der bedeutendsten und traditionsreichsten deutschen AGs, unsere Bluechips, gerade mal ungefähr so viel wert sind wie 1999.

Klar wenn man glücklicherweise 1 Jahr nach der letzten großen Krise einsteigen konnte und rechtzeitig vor dem nächsten Crash aussteigen kann, dann gibt das eine super Rendite. Vereinfacht kann man wohl sagen und jeder kann das nachvollziehen, dass man ungefähr eine 25% Chance hat zu Top Konditionen ein- und/oder auszusteigen, 25% mittelmäßig bis gut, 25% mittelmäßig bis schlecht und 25% echt mies.

Da kann man ja gleich ins Casino gehen.

Merke: Rente will man zu einem bestimmten planbaren Lebensabschnitt bekommen, der sich nicht nach dem Stand der Aktienkurse richten will und wenn es dann um Notfälle geht, wie womöglich die Notwendigkeit ein gutes Pflegeheim bezahlen zu können, dann hat man schlicht null zeitliche Flexibilität.

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