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Kryptowährungen: Südkorea kündigt Verbot von Bitcoin-Handel an
REUTERS

Südkorea hat angekündigt, den Börsenhandel mit Kryptowährungen zu verbieten. In China wollen die Behörden offenbar die Erzeugung von Bitcoins stoppen. Digitalwährungen verzeichnen starke Kursverluste.

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jujo 11.01.2018, 12:45
1. ....

Mit Bitcoins handeln ist so als ich in ein Automatenspielhalle gehe. EsGewinnt immer (!) jemand anderes.

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jj2005 11.01.2018, 12:49
2. Der Energieverbrauch ist absurd hoch

Bitcoins waren eine nette Idee, aber ihr Stromverbrauch ist absurd hoch - übrigens nicht nur der zur Generierung, auch die Transaktionen kosten schwachsinnige Mengen an Strom. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dem ein Ende gesetzt wird, zumal die Hauptnutzniesser Mafia und andere Geldwäscher sind. In China und der Mongolei wird Strom teils subventioniert, aus unerfindlichen Gründen, also werden dort Bitcoins auf Kosten der Steuerzahler UND der Umwelt generiert. Wenn die Regierungschefs, die alljährlich zu Klimagipfeln pilgern und dort CO2-Reduktionen versprechen, nicht als Volltrottel dastehen wollen, dann werden sie den Unsinn beenden. Buffett hat also vollkommen recht, wenn er auf fallende Kurse wettet.

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reiwolf 11.01.2018, 12:53
3. klar wie wasser

das die machtgeilen banken wahrscheinlich dahinter stecken....

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jacki 11.01.2018, 12:59
4. Die Idee ist ausbaufähig

da wird so einiges an Börsen gehandelt was schädlich ist. Den Schaden von Bitcoin sehe ich jetzt zwar nicht aber wenn es als Denkanstoss reicht soll es mir recht sein

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Charly de Gohl 11.01.2018, 13:06
5. Angst schüren

Selbst wenn der Gesetzesentwurf in das Parlament eingebracht wird, bräuchte es eine mehrheitliche Zustimmung der 297 Mitglieder der Nationalversammlung, was Monate, wenn nicht Jahre dauern würde.

So sehr sich die Regierungen auch bemühen werden, Cryptowährungen zu bekämpfen. Diese Technologie wird bleiben.

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michaelgr 11.01.2018, 13:07
6. falsch

Sorry, aber das ist faktisch nicht richtig. Die Regierung ist gerade dabei die Börsen zu regulieren. Aber eine Abschaffung ist eine maßlose Übertreibung.
Hier per Google-Translate von einer koreanischen News-Seite:
"Cheong Wa Dae sagte, dass die Bemerkungen des Justizministers Park Sang-ki, dass der virtuelle Währungsaustausch geschlossen wird, nicht von der Regierung koordiniert wird.

Ein hochrangiger Beamter des Präsidialamtes sagte in einem Telefonat mit YTN, dass die Äußerungen von Park die Position des Justizministeriums sind und dass andere Ministerien verschiedene Positionen einnehmen.
Inzwischen hat sich das Justizministerium aus der Dimension der Eliminierung von Spekulationen angesprochen, aber die Finanzdienstekommission sagte, dass das Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Kommunikation daran interessiert sei, Kerntechnologien des virtuellen Geldes zu fördern.

Er fügte hinzu, dass virtuelle währungspolitische Richtlinien den besten Zeitpunkt für die Umsetzung von Richtlinien bei der Betrachtung der Marktbedingungen bestimmen. "

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michaelgr 11.01.2018, 13:09
7.

Zitat von jj2005
Bitcoins waren eine nette Idee, aber ihr Stromverbrauch ist absurd hoch - übrigens nicht nur der zur Generierung, auch die Transaktionen kosten schwachsinnige Mengen an Strom. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dem ein Ende gesetzt wird, zumal die ......
deswegen gilt die "proof of work" Variante von Cryptowährungen als veraltet. Es gibt schon mehrere Währungen, die ohne den massiven Energieverbrauch funktionieren. So genannte "Proof of Stake" -Währungen.

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andjessi 11.01.2018, 13:12
8. Das Geldmonopol muss beim Staat liegen

"Freies" Geld hört sich natürlich erstmal gut an. Es ist aber das Ende von staatlichen Einfluss (Geldpolitik etc.) und am Ende bescheidet es den Einfluss von Demokratie (aber azugegebenerweise auch Autokratien). Gegen das Horten von Geld (gleich welcher Art) auch in Ersatzwährungen muss sich ein Staat wehren. Historische Vorbilder gibt es: Goldbesitzverbot, außer Kraft setzen von Währungen u.ä. Eine Währung, die wie der Bitcoin einen eingebauten Deflationsmotor hat, kann wenn sie wirklich relvant wäre sehr negative Auswirkungen auf die Wirtschaft insbesondere in Wirtschaftskrisen haben.

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frogle 11.01.2018, 13:17
9. Fud

Und hier wieder ein wunderbares Beispiel, wie sich sogenannter FUD im Netz verbreitet und sogar von großen Nachrichtenseiten übernommen wird. Vllt sollten nicht einfach nur Meldungen von Reuters übernommen werden.
Südkorea verbietet den Handel von Cryptowährungen an Börsen, die sich nicht an an aktuelle Know-your-Customer-Regelungen halten und das ist auch gut so! So wird Geldwäsche, Steuerhinterziehung etc. verhindert. Südkorea hat absolut kein Interesse daran, den Handel generell zu verbieten, eher das Gegenteil.

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