Forum: Wirtschaft
Luxusimmobilien in New York: Manhattan wird zur Geisterstadt
SPIEGEL ONLINE

Die Millionärspaläste in New York werden immer teurer - und immer öfter kaufen sich ausländische Finanziers in die Luxus-Wolkenkratzer ein. Jedes dritte Apartment steht mindestens zehn Monate im Jahr leer.

Seite 2 von 9
irobot 31.01.2016, 15:31
10.

Mal abgesehen vom nötigen Kleingeld wär das nichts für mich. Nicht mit meiner panischen Höhenangst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
womo88 31.01.2016, 15:31
11. Grausam dort zu wohnen

Grausam, wenn man dort mitten in dem vielen Beton wohnen muss! Ich würde sofort abhauen.
Wir haben von unserem Haus aus auch Blick, aber wir blicken auf Wiesen, Weiden und Wald. In unserem Ort ist quasi jedes Haus Feldrandlage. Wer will sich denn schon Betonklötze anschauen? Normal ist das nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
0forearth 31.01.2016, 15:32
12.

Wenn ich eine New Yorker wäre, würde ich dies beunruhigend finden. Ich habe kein Problem damit, wenn reiche Leute in luxuriösen Häusern leben, aber offensichtlich werden die meisten dieser Wohnungen nicht erworben, um wirklich dort zu leben. Sie sind nur eine Möglichkeit, sein Geld zu investieren, und zu spekulieren, dass die Preise steigen oder die Immobilien zumindest ohne Verlust wieder verkauft werden können. Auf diese Weise wird Manhattan in der Tat eine seelenlose Geisterstadt werden.

Ich denke, Orte wie New York und London sind gute Beispiele dafür, was im schlimmsten Fall auf den Immobilienmärkten passieren kann. Auch dort wurde und wird regulierend eingegriffen, aber anscheinend war keine der Maßnahmen wirklich erfolgreich. Die Anfänge dieser Entwicklung können wir auch in unseren großen Städten sehen: Die Neubauten sind oft recht luxuriös, obwohl dies nicht die Preisklasse ist, die wirklich von den Wohnungssuchenden benötigt wird. Luxussanierungen und Immobilienspekulanten sind zu einem Problem geworden.
Natürlich sind dies nicht dieselben Probleme, die New York hat, aber man muss erst einmal eine Dimension kleiner denken, um solche Fehlentwicklungen von Anfang an zu vermeiden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uhu_13 31.01.2016, 15:44
13. unverständlich und verständlich

NY rechtfertigt mit seiner heruntergekommenen Infrastruktur kaum die Preise. Da ist fast jede Deutsche Mittelstadt besser in Schuss. Die Kosten fuer ein Stueck Lebensqualitaet sind abartig. Selbst Singapore hat ein besseres Preis-,Leistungsverhaeltbis. Was ist es; was Asiaten kaufen laesst? Es ist der moegliche Rueckzugsort an den Geburtsort des Kapitalismus; wenn der Rest der Welt schon mal wieder in Flammen steht. Ich glaube nicht, das die Endphase der Geldologarchie hier eingeläutet wird. Die Posaunen werden woanders erschallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mlr.arnhold 31.01.2016, 15:56
14. Bedenkliche Entwicklung

Wohnungen als Spekulationsobjekt. Die gleiche Entwicklung gibt es bereits in China, Lodon und Berlin. Erschreckend nur, das die Regierungen tatenlos zusehen.

Nicht der Souverän regiert, sondern die Oligarchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rmny 31.01.2016, 16:01
15. Einseitige und fehlerhafte Berichterstattung

Schade, dass der Autor dieses Thema so aufreisserisch behandeln darf. Erstmal einige Richitigstellungen: Nicht ein Drittel aller Wohnungen in Manhattan stehen leer, sondern ein Drittel aller Eigentumswohnungen in bestimmten Teilen der Insel sind nicht durchgehend bewohnt. Wer in Manhattan auf die Strasse geht, seht jederzeit, Tag und Nacht, hunderttausende von Menschen. Alles andere als eine seelenlose Geisterstadt; solche Behauptungen sind oberflaechlich und von Unkenntnis gezeichnet. One Vanderbilt, oben angefuehrt, wird uebrigens nicht zu den neuen Luxustuermen zaehlen, das wird ein Bueroturm. Auch nennt hier niemand die Gebaeude "Viagra" Tuerme, dies entsprang wohl eher der schluepfrigen Fantasie des Autors. Der Autor haette auch mal anfuehren koennen, wie viele tausende von Jobs und wieviele Millionen in Steuereinkommen der Markt generiert. Aber nein, man laestert lieber ueber diese Reichen aus dem Ausland und schert sie alle ueber einen Kamm.

Als New Yorker erstaunt und enttaeuscht es mich immer wieder, wie flach die Berichterstattung im Spiegel aus den USA und NY speziell ist. Wirklich schade, weil es hier so viele spannende und wirklich weltbewegende Geschichten zu erzaehlen gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 31.01.2016, 16:04
16. Hmm

zum einen würde ich da nicht mal leben wollen, auch nicht für geschenkt. Man sieht nur langweilige Häuser und bei den Panorama-Aussichten könne auch jemand in einem anderen Hochhaus mit dem Fernglas lauern.
Zum anderen frage ich micht mittlerweile für welche absurden Preise die Eigner ihr Geld rausschleudern. Sieht wohl eher nach Protzerei aus.

New York ist zwar ganz nett aber dort leben, nee, würde ich auch nicht wollen. Da wäre mir die Region Virginia viel lieber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dunnhaupt 31.01.2016, 16:05
17. Wenn man ein halbes Dutzend Wohnsitze hat

... kann man eben nur ein paar Wochen in jedem verbringen. Das ist ja auch das Problem der Queen -- sie hat einfach zu viele Paläste.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 31.01.2016, 16:05
18. ...

Jeder starrt nur aufs Geld, wie das Kaninchen auf die Schlange. Wäre New York die Stadt, die es angeblich sein soll, würde man da unterbinden. Wie heißt es so schön, "Eigentum verpflichtet". Z.B. es zu nutzen. Wer eine Wohnung 10 Monate im Jahr leerstehen lassen kann, braucht diese offenbar nicht, und sollte enteignet werden. Und schon wäre der Spuk vorbei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alias Alias 31.01.2016, 16:07
19. Das ist Kapitalismus!

Herzlichen Glückwunsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 9