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Marihuana-Legalisierung in Kalifornien: Das komplizierte Geschäft mit dem Kiffen
DPA

Colorado, Washington, Oregon, Alaska, Nevada - und jetzt auch Kalifornien: Der sechste US-Bundesstaat hat seit Neujahr den Verkauf von Marihuana legalisiert. Viele neue Läden freuen sich auf ein Milliardengeschäft - doch es gibt Probleme.

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dasfred 01.01.2018, 15:45
20. Endlich Zeit für geregelte Abgabe

In Grossstädten bekommt man Cannabis so leicht wie Kopfschmerztabletten, nur ist eben nichts geregelt. Gefährdet sind vor allem Jugendliche im Wachstum auf die der Konsum erheblich stärker ins System eingreift als in den ausgewachsenen Organismus. Nach langen Beobachtungen kann ich sagen, dass Menschen die eher einem Feierabend Joint als dem Alkohol zugeneigt sind, für ihre Umwelt eher zu ertragen sind. Wenn jemand für sich mit etwas Betäuben möchte, sollte er zumindest die Möglichkeit haben, auf das sozial verträglichere Mittel legal zugreifen zu können. Daneben ergibt sich dann vielleicht auch ein Weg, Nutzhanf zur u.A. Fasergewinnung wieder flächendeckend anzubauen. Das amerikanische Gesetz über den Umgang mit Geld aus Cannabis Handel ist in Anbetracht des Milliardenbetrugs im Bankensektor mit Finanzderivaten schon fast lächerlich.

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frankfurtbeat 01.01.2018, 15:46
21. "Die große Mehrheit der Deutschen möchte das auch so belassen."

"Die große Mehrheit der Deutschen möchte das auch so belassen." Kein Wunder da die Mehrzahl der Deutschen der Rente entgegen steuern bzw. bereits dabei sind diese bei Bier+Schnaps+TV hinter sich zu bringen. Das gleiche Bild zeigt sich in der verkrusteten pensionsfähigen Politikerbande ... daher muss man abwarten, bis intelligentere Generationen am Politik machen sind.

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schumbitrus 01.01.2018, 15:47
22. Man muss keiner VT anhängen, um den Cannabis-Kritikern ..

Man muss keiner VT anhängen, um den Cannabis- und anderen Drogen-Kritikern eine besondere Nähe zur Mafia bzw. eine besondere Sorge um deren Einkommens-Situation zu unterstellen: Stumpfe Verbote verschleißen sinnlos Steuergelder und das Leben der Polizisten.

Marktwirtschaftlich gesehen halten die Verbote aber nur die Preise hoch und sorgen damit dafür, dass es genügend Anreize für Kriminielle gibt. Wenn sich Menschen in Drogen flüchten, dann muss man sich um sie kümmern und sie nicht kriminalisieren. Die Kriminalisierung führt zur Abkehr von der Gesellschaft, zu einer Verbrüderung mit den kriminellen Drogenhändlern und natürlich zur Beschaffungskriminalität für die illegal-überteuerten Drogen.

Mir kann niemand erzählen, dass diese ökonomischen und menschlichen Zusammenhänge den angeblichen Hardlinern aus CDU/CSU und afd unbekannt sein sollen - oder sie kollektiv zu blöd sind, die simple Zusammenhänge zu begreifen .. Wenn ihnen die Fakten aber bekannt sind und sie wider besseren Wissens die Finanzierung der Kriminellen betreiben, dann fragt man sich, warum sie das tun?!! Warum sind sie für die hohen Schwarzmarktpreise und warum sind sie für das menschliche Leid, das die Opfer - egal, ob die Süchtige oder die Opfer der Beschaffungskriminalität - ertragen müssen?!

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ingnazwobel 01.01.2018, 15:47
23. Längst überfällig

die Engstirnigkeit der konserativen ist bezeichnend. Statt an dem Verkauf dieses Genussmittels (wie Tee, Kaffee, Alkohol und Tabak) zu vedienen (durch Steuer und Umsatzsteuer) wird es kriminalisiert und der Unterwelt die Taschen damit gefüllt. Dabei ist Canabis in Deutschland längst mehr oder weniger im Eigenverbrauch legal, nur nicht der Handel damit. In Holland darf man sogar 4 Pflanzen selbst anbauen.

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Denkentutnichtweh! 01.01.2018, 15:48
24. Wenn man die Gefahrenpotenziale objektiv vergleicht,

müsste man Alkohl sofort verbieten und Grass legalisieren. Man kann den Teufel Psychose noch so dick an die Wand malen, Alkohol ist und bleibt wesentlich gefährlicher.

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HARK 01.01.2018, 15:49
25. Problemchen...

Haha, weil Transaktionen in Cash erfolgen, gibt es Probleme? Wie konnte die Menschheit nur vor Erfindung der Kreditkarte exisitieren? Bei den geschilderten Problemchen gehe ich jede Wette ein: Die Kalifornier finden eine Lösung!

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Flugor 01.01.2018, 15:50
26. Erinnert mich an Stefan Raab:

Zitat von Pontifaz
"Bei etwa einem von zehn Cannabis-Konsumenten*droht eine Abhängigkeit. Zur sehr geringen Gefahr einer Psychose kommen laut Forschern zudem harmlosere Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel." In der Tat furchtbare Nebenwirkungen. Natürlich sind sie bei weitem nicht so schlimm wie die Nebenwirkungen von Alkohol. Wäre es da nicht logisch entweder Cannabis trotzdem zu legalisieren oder aber konsequent zu sein und Alkohol als das Rauschgift mit den schlimmeren Nebenwirkungen zu verbieten?
http://tvtotal.prosieben.de/videos/Wir-kiffen-Videopremiere--/12477/

Einfach ein toller Song.

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joG 01.01.2018, 15:53
27. Wie so viele Dinge....

....sind die Amis gesellschaftlich weiter entwickelt als wir. Da gibt es so viele Beispiele größerer und kleinerer Art. Bald machen wir das hier auch übernehmen und werden vermutlich dann so tun, als wäre es auf unserem Mist gereift.

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jonhalto 01.01.2018, 15:54
28.

Zitat von kriskross
Ein Freund von mir hat mit 15 angefangen zu kiffen und nicht mehr aufgehört. Derzeit lebt er in einer betreuten Wohngruppe. Ach ja: Entmündigt ist er inzwischen auch. Dennoch kann ich mir ständig von irgendwelchen 68er-Ideologen anhören, wie harmlos kiffen doch sei. Das hochgezüchtete Zeug heute ist einfach zu stark und macht meiner Meinung nach nachhaltig ... nun ja, bekloppt.
Na ja... kennen Sie niemanden der durch Alkohol Probleme bekommen hat? Oder durch Tabak? Oder einfach durch zuviel und falsches Essen? Was die Leute machen und wie sie sich entscheiden bleibt ja ihnen überlassen aber Cannabis so zu kriminalisieren ist einfach nicht verhältnismäßig.

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sparrenburger 01.01.2018, 15:58
29. Zeichen des Abstiegs

Die USA geben ja nicht ohne Grund Canabis frei. Die Mittelschicht entdeckt gerade das Heroin, um den gesellschaftlichen Abstieg den der Neoliberalismus seit den 90ern angerichtet hat, zu kompensieren. Da ist das Gras für den Staat das kleinere Übel. Solange werden auch die Bundesbehörden stillhalten. Hauptsache die Wirtschaftsstatistik brummt.
Ja kiffen macht Spass - aber ich hab Zweifel das die USA aus purer Filantropie ihren Bürgern diesen Spass gönnen.
In Deutschand übernimmt der Alkohol die Aufgabe des amerikanischen Grases, von je her schon. Wir hatten in den 60/70ern nicht die Befreiung des Geistes, hier hat sich die Befölkerung in der Zeit mit politischen Experimenten die Zeit vertrieben.
Wer sich von der Gesellschaft unfäir behandelt fühlt, der säuft. Das war schon immer so. Die wenigen die das nicht tun steigen in die Drogenszene ab. Der Staat hat natürlich keine Schuld. also warum sollte Deutschland jetzt dem Beispiel der 5-6 US-Staaten folgen. Es läuft doch. Die deutsche Bevölkerung beschwert sich doch kaum.
Das war in den USA deutlich anders. Kiffer rebieleren nicht - sind nicht gewalttätig, also läßt man sie kiffen. Immer noch besser als ein Land voller Fixxer.

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