Forum: Wirtschaft
Mehr als 80 Cent: Bundesregierung will Post noch stärkere Portoerhöhung ermöglichen
DPA

Die Deutsche Post will das Briefporto von derzeit 70 auf mehr als 80 Cent erhöhen - und bekommt Hilfe aus dem Wirtschaftsministerium. "Völlig unangemessen", kritisieren Verbraucherverbände.

Seite 1 von 6
Pfaffenwinkel 11.02.2019, 16:24
1. Alle Jahre wieder

eine neue Portoerhöhung. Jetzt schaffe ich mir Brieftauben an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
krautrockfreak 11.02.2019, 16:27
2. Gerne das Porto erhöhen, wenn dann das Personal was davon abkriegt!

Und vielleicht finden dann auch wieder mehr gut gebildete Menschen den Job attraktiv bei der Post. Zur Zeit sieht es da nämlich nicht gut aus....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Michael Kn 11.02.2019, 16:31
3. Die Preise werden ehe bald erheblich steigen müssen

Schließlich müssen immer mehr Kommunen von Firmen Rechnungen von Firmen auf elektronsiche Wege annehmen. Sicherlich werden die Firmen dann auch vermehrt diesen Trend folgen. Dann fällt schon ein erheblicher Portoblock (Versand von Rechnungen) weg. Werden dann noch die Bürger wieder angehalten DE-Mail zu nutzen, erfolgt die Zustellungen von Bescheiden etc. ebenfalls über diesen Weg. Der Briefversand im "gewerblichen" bzw. "gewerblich zu privaten" Umfeld wird senken. Die Kosten sind auf weniger Briefsendungen umzulegen. Wo keine Versandzentren und Logistik zur Kostensenkung abgebaut werden kann, bleibt nur die Umlage der Kosten auf nun weniger Briefsendungen. Das mag nun noch nicht morgen der Fall sein, in der Perspektive 5-10 Jahre wird es sich deutlich verschieben. Und wenn wir ehrlich sind, können wir auch dieses Papier und die Transportemissionen getrost einsparen. Müssen nur noch Firmen die Kündigung ihrer Kunden auch per signierte E-Mail akzeptieren. Aber da wird wohl auch erst weiterer Regulierungszwang ausgelöst werden müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajueberlin 11.02.2019, 16:31
4. Aha

Das Porto soll also umgerechnet zukünftig 1,56 DM oder sogar 1,76 DM kosten. Ob die Löhne wohl auch so gestiegen sind? Oder nur die Bezahlungen für die Vorstände? Beschiss wo man hinguckt. Und alle lassen sich alles gefallen. Na ja. Fast alle. Dieses Land hat meiner Meinung nach keine Zukunft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
toll_er 11.02.2019, 16:32
5. Strategie

Die Strategie ist doch klar. Portoerhöhung, weil immer mehr Menschen auf Briefe verzichten, und wenn das noch teurer wird, schreibt oder schickt nur noch Oma und Opa Briefe, das lohnt sich dann noch weniger , und die Briefpost wird eingestampft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laermgegner 11.02.2019, 16:33
6. Nocheinmal

das ist Wucher ! Wenn man nicht wirtschaften kann, ist es unsinnig sich mit anderen Ländern verglichen zu wollen. Auch ist die Verschiebung der Tarife untereinander eine Zumutung ! Vorallem trifft es wieder Oma und OPa, die nochklassische Briefe schreiben. Ansonsten wird der Briefverkehr weiter zurückgehen- selbst die Ämter versenden nur noch PIN - Post! Von Umweltverschmutzung durch doppelte Zustelleung ganz zu schweigen.
Die Deutsche Post sollte sich mal auf ihr Kerngeschäft konzentzrieren und nicht Gelder in die Entwicklung von Autos stecken.
Und ich wiederhole mich - jeder kann bald selber Briefträger spielen und mit dem Flugzeug seine Post austragen - bei den Ticketpreisen ist das billiger !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
die_WahrheitXXL 11.02.2019, 16:34
7. Aber klar will das die Bundesregierung

denn das zahlt ja an Ende der kleine Steuerzahler mit seinen Gebühren, und da ist die Regierung Merkel immer direkt ganz vorne. Geht es aber um Erhöhung des Spitzensteuersatzes incl dessen überfällige Grenzerhöhung, so sind sie mehr als verdächtig zimperlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kraftmeier2000 11.02.2019, 16:36
8. Na und,

bei den 4-5 Briefen im Jahr, würde ich auch 1,00-1,50€ Porto zahlen, wichtig wäre mir bei dem ganzen aber auch, das die Zusteller dann besser entlohnt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
123541 11.02.2019, 16:37
9. Kann man nur begrüßen

Vielleicht nimmt dann die Anzahl sinnloser und werbeorientierter Post weiterhin für den Privatbereich ab...
Wieviel Post erhält man denn noch wirklich, die relevant ist? Lässt sich in meinen Augen umweltgerecht auf eMail umstellen und bis auf 2-3 Briefe pro Monat eindämmen. Und natürlich auch im Geschäftsbereich weiter durch neue, sichere Technologien digitalisieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6