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Mehr Transparenz: Aktivisten rufen zu Anfragen an Jobcenter auf
DPA

Weisungen und Zielvorgaben: Jobcenter handeln nach festen Regeln, legen diese aber nicht offen. Das will die Transparenz-Initiative "Frag das Jobcenter" ändern - mithilfe Hunderter Online-Bürgeranfragen.

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karljosef 20.10.2016, 18:22
1. Und jedes Jobcenter hat als wesentliches Ziel:

die offizielle Arbeitslosenstatistik aufzuhübschen...

Das muss der normale Bürger (Wähler) aber nicht verstehen, da fehlen ihm wichtige Kenntnisse, schwurbel, schwurbel...

Oder kann mir das jemand als nur ein Beispiel erklären:
Ein 450€-Jobber, der freiwillig in die Rentenversicherung bezahlt, zählt nicht mehr als Arbeitsloser.

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in-teressant! 20.10.2016, 18:41
2. Blödsinn

Die Weisungen sind vollkommen laaaangweilig und für Außenstehende und Kunden ohne Kenntnisse des Sozialgesetzbuches II nicht verständlich. Müssen sie auch nicht, sie dienen ja internen Zwecken.

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moneysac123 20.10.2016, 18:42
3.

Wenn jeder Interessierte stattdessen eine Petition im Parlament seines Bundeslandes oder dem Bundestag einreicht - dieses Recht ist grundgesetzlich verbrieft - dann muss das jeweilige Parlament diese Petition bearbeiten und beantworten, was viel Verwaltungsarbeit ist. Wenn das Arbeitsamt dann jedes mal eine Stellungsnahme schreiben muss, wird es ganz schnell die gewünschten Daten freiwillig veröffentlichen. Übrigens: Petitionen kann man praktisch per Onlineformular einreichen und dem Behördenzirkus so ordentlich Arbeit verschaffen.

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karljosef 20.10.2016, 18:43
4. Ergänzung, wir erinnern uns doch gerne:

War es nicht von der Leyen, die als Ministerin für Arbeit und Soziales mehr Ehrlichkeit erwartete?

Laut lachende Grüße!
karljosef

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widower+2 20.10.2016, 19:30
5. Darauf kommt es nicht an

Zitat von in-teressant!
Die Weisungen sind vollkommen laaaangweilig und für Außenstehende und Kunden ohne Kenntnisse des Sozialgesetzbuches II nicht verständlich. Müssen sie auch nicht, sie dienen ja internen Zwecken.
Bei den meisten Behörden dürfte es überhaupt keine "Interna" mehr geben. Verwaltungshandeln hat transparent und öffentlich zu sein, um glaubwürdig zu bleiben. Schweden ist da zum Beispiel schon wesentlich weiter.

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Leser161 20.10.2016, 19:37
6. Irreal

Also Jobcentermitarbeiter X soll Y Arbeitssuchende dingsbummsen. Das diese Arbeitssuchenden ecentuell verschieden schwierig zu dingsbummsen sind - egal. Das verschiedene Mitarbeiter verschiedene Fähigkeiten haben - Hörensagen. Jetzt nichts Besonderes, die freie Wirtschaft verfährt genauso, aber es wäre doch schön wenn irgendwo gesunder Menschenverstand einkehren würde - oder nicht?

Es tut mir leid liebe Steuerungs-BWLer eure Modelle sind dysfunktional. Würdet ihr merken, wenn ihr eurem Grundstudium mehr als Kreuzchen machen würdet.

PS: Geile Aktion, würde mitmachen wenn ich betroffen wäre.

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germ 20.10.2016, 20:32
7. Wo

Zitat von karljosef
die offizielle Arbeitslosenstatistik aufzuhübschen... Das muss der normale Bürger (Wähler) aber nicht verstehen, da fehlen ihm wichtige Kenntnisse, schwurbel, schwurbel... Oder kann mir das jemand als nur ein Beispiel erklären: Ein 450€-Jobber, der freiwillig in die Rentenversicherung bezahlt, zählt nicht mehr als Arbeitsloser.
wo kämen wir denn hin, wenn Arbeitslose das System Jobcenter durchschauen würden und Mitarbeiter bloßstellen könnten?!

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warum? 20.10.2016, 21:03
8. manche Berater

sind da ja recht offen. Da wir beide wussten, dass ich durch einen baldigen Umzug und mangelnde Schichtfähigkeit in meinem Beruf keinen Job finden würde. Da ich es mir aber nicht bei potentiellen Arbeitgebern für die Zukunft, mit unsinnigen Bewerbungen, verbauen wollte, haben wir eine Lösung gefunden. Er sagte mir wie viele Bewerbungen ich mindestens auf eine Liste eintragen musste, damit er etwas zum rückmelden hat. Er sagte mir aber auch gleich es würde ausreichen wenn ich "telefonisch" bei Betrieben anfrage irrelevant in welcher Branche. Es ginge nur darum, dass er etwas von mir für seine nächste Instanz brauche. Ich war im System, er war im System und wir beide kamen klar. Keine Sorge ich hatte dann schon vor dem Umzug einen Job an meinem neuen Wohnort.

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Dr.Fuzzi 20.10.2016, 23:37
9. Och Joh!

"So könnten die Behörden für eine einzige derart umfangreiche Anfrage Gebühren verlangen.", entsprechend des Artikels "http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/informationsfreiheit-journalisten-gewinnen-gegen-ministerium-a-1117597.html", vermutlich also exakt maximal 500 € für eine umfassende Auskunft zur Praxis aller Job-Center!

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