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Miete, Nebenkosten, Wohnungsgröße: So wohnt Deutschland
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Hohe Mieten, steigende Nebenkosten, horrende Immobilienpreise: Wird das Wohnen in Deutschland wirklich immer teurer? Und was macht die Bundesregierung, um den Mangel zu beheben? Ein Überblick in Zahlen.

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muellerthomas 23.08.2017, 10:51
1.

Der Staat tritt kaum noch als Investor auf. Die Kommunen legen aber fest, dass 25% bis 33% der Wohnfläche bei Neubauprojekten als Sozialwohnungen bereitgestellt werden müssen.

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Crom 23.08.2017, 10:52
2.

Wenn die Wohnfläche je Einwohner steigt, so ist es doch auch nicht verwunderlich, wenn die Miete steigt oder auf welcher Basis ist die erste Grafik? Ansonsten ist es schon sehr erstaunlich, dass trotz höhere Mieten, man sich mehr Wohnfläche leisten kann. Zudem gibt es mehr Wohneigentümer. Alles in allem doch eine recht positive Entwicklung.

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tomxxx 23.08.2017, 10:53
3. Ein Vermieter

ist ein böser Mensch, der nur vermietet um seine Mieter zu ärgern. Und obwohl die Regierung immer versucht ihm mehr Kosten aufzubürden.... senkt er die Mieten nicht.
Wie doof ist eigentlich die Regierung? Die Wahrheit ist das ALLE Kosten einer Mietimmobilie langfristig der Mieter trägt!

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matti99 23.08.2017, 10:54
4. und die Parkplätze und e-Aufladungsplätze?

und bei diesen Wohnsituationen soll in naher Zukunft auch die WohnungsEigentümer und WohnungsMieter-eigene Fahrzeugflotte mit e-Mobilen und e-Tankstellen aufgerüstet werden oder gar aufrüstbar sein?

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Spiegelleserin57 23.08.2017, 10:57
5. einen Mietvertrag kann man schnell kündigen...

bei den heute so sehr flexiblen Jobs ist die Zukunft nicht mehr planbar, ebenso ist die Finanzierung trotz der
niedrigen Zinsen immer mehr zu einem Risiko geworden. Wer weiß denn ob er morgen noch einen Job hat oder ob er im nächsten Jahr nicht von der Firma versetzt wird?
Sich heute zu verschulden ist sehr riskant auch wenn das Geld billig auf dem Markt liegt. Der Arbeitnehmer ist zum Spielball der Unternehmen geworden die auch oft alle paar Jahre den Eigentümer wechseln und jedes Mal wird Personal eingespart auf Kosten der Mittelschicht. Da kann keiner Risiken eingehen.
Da die Gehälter niedriger werden werden die Mieten auch im Verhältnis dazu immer teurer. Letztendlich muss ein Mieter immer die Nebenkosten in Zusammenhang mit der Miete sehen und nicht nur die Kaltmiete. In Zukunft trifft es auch die Vermieter denn die Renditen aus Immobilien werden weiter schrumpfen und die Großstädte sich leeren da nur eiche diese mieten noch bezahlen können und auch die wollen nicht im Lärm und
den Abgasen der Großstädte wohnen. Es ist daher nachvollziehbar dass die Menschen die Städte immer mehr verlassen und diese am Abend einfach tot sind.

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chx 23.08.2017, 10:58
6. Steigerungen

Sind die Angaben inflationsbereinigt?

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Teigkonaut 23.08.2017, 11:00
7. interessante Daten

nun wissen wir es schwarz auf weiss, dass die Kommunen über die Nebenkosten der größte Preistreiber sind. Das dürfte auch zum Teil erklären warum die Mietpreisbremse nicht spürbar Wirkung entfaltet. Hinzu kommt die Preistreiberei der BL bei der Grunderwerbssteuer und eine permanente Verschärfung der Bauvorschriften. Eine Möglichkeit besteht darin den Kommunal- und Landespolitikern bei Wahlen die rote Karte zu zeigen.

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Kanalysiert 23.08.2017, 11:00
8. Spässle gemacht?

Eigentum....die meisten sind froh, wen sie von den bescheidenen Löhnen genug übrig haben, um nach Abzug der Festkosten sowie der Sonderkosten (ja, die gibt es nämlich auch, Unerwartetes, was man auch aufbringen muß) überhaupt was für eine kleine Zusatzrente zurücklegen können. Wenn man diese Artikel liest, kommt einem regelmäßig das Ko..en! Zieht man in die Stadt, kann man sich gar nichts mehr leisten, zieht man auf das Land, geht das Geld in die Pendelkosten. Sehr witzig, meine Damen und Herren Autoren.

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flopi3 23.08.2017, 11:00
9. Wo bitte ist eigentlich das Problem ?

Die oben gezeigten Zahlen sind ja nun alles andere als dramatisch. Die Nebenkosten stiegen 44,5% (oder 2,12% pro Jahr) und die Mieten um 31,9% (oder 1,52% pro Jahr). Ebenfalls von 1995 bis 2016 stieg der durchschnittliche Bruttoarbeitslohn um rund 39% (oder 1,86% pro Jahr). Aus der Entwicklung jetzt eine Krise zu konstruieren, erscheint schon sehr populistisch. Natürlich sieht die Preisentwicklung in begehrten Innenstadtlagen anders aus. Aber wo steht geschrieben, dass jeder in der Innenstadt wohnen muss?

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