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Miete, Wegstrecke, Fahrtkosten : In diesen Städten lohnt sich das Pendeln aus dem Uml
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Weil das Wohnen in Großstädten teurer wird, ziehen Menschen oft in die Peripherie und pendeln zur Arbeit. Aber ist das sinnvoll? Eine Auswertung für den SPIEGEL zeigt, in welchen Regionen sich Pendeln auszahlt - und wo nicht.

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Klospülung 02.01.2019, 12:24
1. Dorfleben

Ob sich das Pendeln lohnt kann man ja nicht nur von pekuniär Gründen abhängig machen. Sobald man ins Umland zieht wird der Kontakt mit den Freunden in der Stadt schwieriger, man kann nicht mehr so leicht auf das kulturelle Angebot zugreifen und Nachts nach Hause kommen wird auch schwierig.

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fehleinschätzung 02.01.2019, 12:27
2. Propaganda für noch mehr Verkehr

vielen Dank für den Artikel, es nimmt vorweg, was uns allen noch blüht...

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jujo 02.01.2019, 12:29
3. ....

Die Preis- und Zeitvergleiche Auto zum ÖPNV z.B. Bernau nach Berlin sind eindeutig.
Jeder der jetzt noch bei diesen Kriterien das Auto favorisiert dem ist nicht zu helfen.
Da ist jegliche Diskussion Zeitverschwendung.

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s.p.igel 02.01.2019, 12:33
4. Wenn Pendeln kostengünstiger ist .....

.....wieso wird es dann steuerlich gefördert? Es wäre doch sinnvoller denjeniger steuerlich zu fördern, der bereit ist, in die Nähe seines Arbeitsplatzes zu ziehen, dafür höhere Kosten in Kauf nimmt und Umwelt und Mitmenschen entlastet.

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cptlars 02.01.2019, 12:34
5. Da wurde ganz schlecht recherchiert

Die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr von Brandenburg bis Berlin sind wesentlich günstiger als die hier aufgeführten 2000 Euro. Die Pendler holen sich hier eine Monatskarte im Abo. Die Kosten liegen hier bei 1416 Euro. Bei den Kosten für die Fahrt mit dem Auto wurden leider keine Werkstatt und Abnutzungskosten einbezogen die auch als statistische Werte existieren.

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s7nw3t 02.01.2019, 12:34
6.

Warum wurde bei ÖPNV keine Entfernungspauschale abgezogen, bei Auto aber schon?

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Sibylle1969 02.01.2019, 12:39
7.

Ich hab mich gerade durch die Liste für Frankfurt geklickt. Die Ergebnisse sind letztlich nicht überraschend. Es sind aber einige Gemeinden dabei, die einen massiven Makel haben: hohe Belastung durch Fluglärm (z.B. Offenbach, Neu-Isenburg, Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim) oder ungünstiges Wohnumfeld (z.B. Offenbach oder Dietzenbach). Die Umlandgemeinden mit guter Anbindung an Frankfurt, hoher Wohnqualität und ohne oder mit nur wenig Fluglärm (z.B. Oberursel, Bad Homburg oder Bad Vilbel) sind aber wenig überraschend nicht oder kaum billiger als Frankfurt.

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MoorGraf 02.01.2019, 12:43
8. Autokosten?

Ich komme aus Neu-Isenburg bei Frankfurt und habe (laut Artikel und auch realiter) 9km nach Frankfurt; von Mörfelden aus sind es 25 km, dafür sind da die Mieten niedriger; durch die S-Bahn bzw. Regionalzug ist die Fahrtzeit nach Frankfurt mit ÖPNV rund 20min (auch wenn wir das in Isenburg im 10min Takt haben und von Mörfelden aus nur stündlich)
Was ich aber gar nicht nachvollziehen kann: mit dem Auto nach Frankfurt kostet von Isenburg aus (laut Artikel) 6.500 Euro pro Jahr und von dem fast dreimal so weit entfernten Mörfelden nur 5.500 Euro p.a.; ich schätze mal, dass das mit der Pauschale gerechnet ist, aber mir ist nicht logisch, warum das Autofahren von 9km so viel teurer sein soll, als bei 25km

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erzengel1987 02.01.2019, 12:43
9. Zu Saarbrücken

Völklingen Saarbrücken der ÖPNV ist nur in direkter Strecke gut. Also Bahnhof Völklingen zum Hauptbahnhof Saarbrücken.
Allerdings ist der ÖPNV im Saarland sehr schlecht aufgestellt. So muss man meist von einem Stadtzentrum ins nächste Stadtzentrum fahren paar mal umsteigen um dann am Zielort anzukommen.

Extrem wird es wenn man beispielsweise In einem Völklinger Stadteil wohnt der 5 Minuten vom Saarbücker Stadteil entfernt ist.
Zu Fuß 5 Minuten entfernt. Mit dem ÖPNV kann es bis zu 2 Stunden dauern bis man am Zielort ankommt.
Gut das ist jetzt ein extremes Beispiel aber die wichtigen Verbindungen zwischen einzelnen Gemeinden fehlt oft komplett. Daher ist im Saarland das Auto das wichtigste Transportmittel.
Die Kosten selbst sehen stimmig aus.

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