Forum: Wirtschaft
Mietpreisexplosion: Jeder vierte Mieter sucht billigere Wohnung
Getty Images

Nicht nur Geringverdiener - auch die Mittelschicht leidet unter den steigenden Mieten in Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen sucht fast jeder vierte Mieter nach preiswerterem Wohnraum. Doch es fehlen auch rund 70.000 Studentenwohnungen.

Seite 1 von 13
dani216 25.11.2012, 14:34
1. Der Kommentar von Herrn Ramsauer

Zitat von sysop
Nicht nur Geringverdiener - auch die Mittelschicht leidet unter den steigenden Mieten in Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen sucht fast jeder vierte Mieter nach preiswerterem Wohnraum. Doch es fehlen auch rund 70.000 Studentenwohnungen.
"Mich wundert manchmal, dass die Studenten sich das Geschäftsgebaren mancher Vermieter oder Makler bieten lassen", sagte der CSU-Politiker.

zeigt einmal mehr, wie weit unsere Politiker der Wirklichkeit entrückt sind.
Glaubt der Mann allen Ernstes, irgendjemand würde sich das bieten lassen, wenn es Alternativen gäbe?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
amidelis 25.11.2012, 14:35
2. Berliner Realitätsverlust

Dass sich Studenten das bieten lassen, wundert sich Ramsauer?!! Ja was denn?! Was denn sonst? Schimmlige Wände, schäbige Wohnungen an vier Leute getrennt vermietet, statt 400 Eur Warm eben 1200 kassiert - das ist die Realität in vielen Städten - oder eben campen. Was hält denn Herr Ramsauer davon den Wohnungsbau für Studenten und Geringverdiener wieder selber in die Hand zu nehmen, statt in dubiose Privatwirtschaftliche Unternehmen zu setzen? Es ist doch gerade der Rückzug des Bundes und der Länder der für katastrophale Verhältnisse gesorgt hat!! Ich selber streite mich noch ein Jahr nach Auszug mit einem privaten Studentenwohnheim und ohne Rechtsschutzversicherung die damals meine Eltern noch bezahlt haben würde ich noch mal extra abgezogen werden. Herr Ramsauer verkennt die Situation so komplett und völlig aber ich wette, in der Legislaturperiode wird sich auch wieder nichts ändern!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neu_ab 25.11.2012, 14:37
3.

Mal ne Frage: Wieso steigen denn die Mieten überhaupt? Wurde das vielleicht auch von Rot-Grün "dereguliert"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chmb 25.11.2012, 14:42
4.

Zitat von sysop
Nicht nur Geringverdiener - auch die Mittelschicht leidet unter den steigenden Mieten in Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen sucht fast jeder vierte Mieter nach preiswerterem Wohnraum. Doch es fehlen auch rund 70.000 Studentenwohnungen.
Tja, so geht das schon länger. Teuro, Energiepreise, Lebensmittelpreise, sinkende Löhne und nun auch noch explodierende Mietpreise. Dadurch natürlich extrem einbrechende Binnenwirtschaft, weil sich keiner mehr was anderes als die Lebenshaltungskosten leisten kann, und einige (nicht wenige) nichtmal mehr das.

Die Politik hat einen Tunnelblick der extrem gefährlich ist, und sie führt diesen einfach weiter, trotz enormer Kritik.
Wer sich mit Geschichte auskennt, erkennt viele Gemeinsamkeiten zu früheren Ereignissen, die nicht gut geendet sind, besonders für die Regierungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eisbaerchen 25.11.2012, 14:45
5. So, und nun

Zitat von sysop
Nicht nur Geringverdiener - auch die Mittelschicht leidet unter den steigenden Mieten in Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen sucht fast jeder vierte Mieter nach preiswerterem Wohnraum. Doch es fehlen auch rund 70.000 Studentenwohnungen.
sollen auch noch alle die pendeln in die Stadt ziehen weil es ja solche Zeitgenossen gibt die meinen man müsste zu seinem Arbeitsplatz ziehen und die Pendlerpauschale gehöre abgeschafft......dann wird es erst richtig zur Katastrophe...wäre gut, wenn das wohnen auf dem Land wieder mehr Akzeptanz finden würde..dort ist es noch (gut) und günstig..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
labudaw 25.11.2012, 14:47
6. Der Journalist ist ein Vollpfosten - er sollte erstmal klarstellen, ob es sich um

Zitat von sysop
Nicht nur Geringverdiener - auch die Mittelschicht leidet unter den steigenden Mieten in Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen sucht fast jeder vierte Mieter nach preiswerterem Wohnraum. Doch es fehlen auch rund 70.000 Studentenwohnungen.
Netto- oder Bruttomieten handelt.

Die Nettomieten sind die Mieten, die der Besitzer erhält - darauf werden die Heiz- und Betriebskosten aufgeschlagen - das sind dann die Bruttomieten.

Gestiegen sind die Bruttomieten, aber nicht die Nettomieten !

Das heisst:

erhöhte Heizkosten-Wasser-/Abwasserkosten-Grundsteuern-Versicherungen-Müllabfuhr und Strassenreinigung-Schornsteinfeger-Hausstrom-usw.

Alles Kosten, die der Vermieter im Auftrag des jeweiligen Unternehmens zwangskassieren muss und für die er haftet, wenn der Mieter nicht zahlt.

Es ist unzulässig von Mieterhöhung zu schreiben - steigende Heiz- und Betriebskosten sind keine Mieten.

Mir als Vermieter wäre es sehr recht, wenn die Unternehmen und Städte diese Kosten selbst berechnen und kassieren - ich kann mir unter Umständen von beiden Seiten ein Gerichtsverfahren einfangen und bin nur der Blödmann, der die Arbeit hat.

Vielleicht gehe ich auch mal den Rechtsweg, denn ich sehe niht ein, daßß ich dem Sissig hoch drei.taat und den Versorgungsunternehmen die Arbeit abnehme, sondern auch noch mit meinem Geld bürge, wenn der Endverbraucher nicht zahlt - das ist doch hirnrissig hoch drei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000283853 25.11.2012, 14:48
7. optional

Nichts machen Politiker lieber, als "sozialen" Wohnungsbau anschieben - die nächste Schicht darf dann mit den garantierten Verlusten klar kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wobbitwz 25.11.2012, 14:49
8.

Zitat von sysop
"Es kann nicht sein, dass wir in den Stadtzentren nur noch aufpolierte Luxusapartments sehen und preiswerter Wohnraum immer mehr verschwindet", sagte Ramsauer dem SPIEGEL.
Dann soll er gefälligst mal was dagegen tun, der Schwätzer! (Und er ist ein Schätzer! Gerade vom Ramsauer kommt oft nur heisse Luft.) Das ist schliesslich sein verdammter Job als Politiker! Es kann ja wohl nicht sein, dass das hier ständig der Wirtschaft in den A.... gekrochen wird und das gemeine Volk langsam vor die Hunde geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ron777 25.11.2012, 14:50
9. Nichtssagende Zahlen

Zitat von sysop
Nicht nur Geringverdiener - auch die Mittelschicht leidet unter den steigenden Mieten in Deutschland: Nach SPIEGEL-Informationen sucht fast jeder vierte Mieter nach preiswerterem Wohnraum. Doch es fehlen auch rund 70.000 Studentenwohnungen.
Wenn die Bestandsmieten im Jahr 2012 um 1,2 Prozent gestiegen sind, dann bedeutet das nichts anderes, als dass bei Berücksichtigung der Inflation und der allegemeinen Lohnentwicklung Wohnen billiger geworden ist! Ihre Daten sagen nichts über die tatsächlichen Belastungen aus. Auch die Behauptung, jeder Vierte würde nach billigerem Wohnraum Ausschau halten, ist doch schlicht eine Nullinformation. Ich halte in vielen Dingen des täglichen Lebens Ausschau nach Schnäppchen und Angeboten, was aber rein gar nichts mit meiner Zahlungsfähigkeit zu tun hat. Und wenn Sie hier anführen, 40 Prozent der Nettoeinkünfte würden für das Wohnen ausgegeben, dann sollten Sie auch sagen, dass nur ein Teil davon in die eigentlichen Wohnungsmieten geht, denn ihr Posten beinhaltet auch die Nebenkosten für z.B. Strom, Heizung, Abgaben, Versicherungen und eventuell sogar Einrichtungsgegenstände. Vermieter haben darauf keinerlei Einfluss, politische Ökofundamentalisten dagegen um so mehr! Plappern Sie nicht schlicht die Propaganda der Mietervereine nach...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 13