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Milliarden-Sparpaket: Japanische Regierung fürchtet Zahlungsunfähigkeit
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Dem japanischen Staat droht das Geld auszugehen. Grund ist ein Parteienstreit, Regierung und Opposition können sich nicht auf die Ausgabe neuer Anleihen einigen. In einer Blitzaktion werden nun Ausgaben gestrichen, es geht um umgerechnet 50 Milliarden Euro.

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hubertrudnick1 07.09.2012, 09:48
1. Fianzkrise

Zitat von sysop
Dem japanischen Staat droht das Geld auszugehen. Grund ist ein Parteienstreit, Regierung und Opposition können sich nicht auf die Ausgabe neuer Anleihen einigen. In einer Blitzaktion werden nun Ausgaben gestrichen, es geht um umgerechnet 50 Milliarden Euro.
Da kann man sehen, dass nicht nur der €uro und die USA eine große Finanzkrise durchlaufen, sondern das gesamte kapitalistische System, aber mal darüber nachzudenken was man am System verändern müsste, dass wird von allen Beteiligten immer nur wieder unterdrückt.

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QuixX 07.09.2012, 09:52
2. Sofern sie Renditen erwarten.

Zitat von sysop
Dem japanischen Staat droht das Geld auszugehen. Grund ist ein Parteienstreit, Regierung und Opposition können sich nicht auf die Ausgabe neuer Anleihen einigen. In einer Blitzaktion werden nun Ausgaben gestrichen, es geht um umgerechnet 50 Milliarden Euro.
Das ist ja fürchterlich. Wenn weitere Staaten mit dem Leben auf Pump aufhören, müssen die Investoren ihr Geld womöglich in Industrie und Handel stecken.
Sofern sie Renditen erwarten.

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pepe_sargnagel 07.09.2012, 09:54
3.

Blöd nur, dass man für alle Schäden vom Atomkraftwerk in Fukushima haftet und bezahlt. Wofür gibt es Versicherungen oder die Milliardengewinne der Unternehmen? Aber bei der Verstrickung von Politik und Wirtschaft wird man wohl davon ausgehen können, dass niemals nie Subventionen angetastet werden. An der Bildung der Jugend aber kann man sparen! Auch an der Infrastruktur und der Steuerfahndung.

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anbue 07.09.2012, 10:20
4. Dabei ist das*

Zitat von hubertrudnick1
Da kann man sehen, dass nicht nur der €uro und die USA eine große Finanzkrise durchlaufen, sondern das gesamte kapitalistische System, aber mal darüber nachzudenken was man am System verändern müsste, dass wird von allen Beteiligten immer nur wieder unterdrückt.
wirklich alternativlos. Allerdings müssten dem Denken auch Taten folgen.

* das Nachdenken in der von Ihnen genannten Richtung ;-)

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curiosus_ 07.09.2012, 10:37
5. Wieso,

Zitat von hubertrudnick1
Da kann man sehen, dass nicht nur der €uro und die USA eine große Finanzkrise durchlaufen, sondern das gesamte kapitalistische System, aber mal darüber nachzudenken was man am System verändern müsste, dass wird von allen Beteiligten immer nur wieder unterdrückt.
die Lösungen sind doch klar:

1. Weginflationieren. Da sind wir doch schon auf dem besten Weg. Oder

2. Staatspleite.

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hubertrudnick1 07.09.2012, 10:38
6. Nachdenken über die Welt

Zitat von anbue
wirklich alternativlos. Allerdings müssten dem Denken auch Taten folgen. * das Nachdenken in der von Ihnen genannten Richtung ;-)
Ich habe hier in vielen Beiträgen schon oft genug über Veränderungen geschrieben, bin nicht nur bei Sprüchen geblieben.
Veränderungen wären, wenn man dieses System mal wieder in seinen Grenzen hält und es nicht sinnlos ausufern lassen würde.
Ich bin kein Revolutionär, es reicht im Augenblick schon aus, wenn es einen gezügelten Kapitalismus erneut gebe, die soziale Marktwirtschaft ist imgrunde nicht zu schlecht.
Aber mit dem Zusammenbruch des Ostblocks hat man eben all das wieder zurückgefahren.
Es gibt nun für das Kapital keine entgegengesetzte Gesellschaft mehr und sie sehen sich als grenzenlose Sieger an und das lassen sie den Menschen nun auch spüren.
Refomieren kann man dieses System nicht, aber man kann versuchen es in bestimmte Grenzen zu setzen und man sollte das neoliberale Gedankengut Einhalt zugebieten, denn es schafft nur ständig kürzere Abstände zwischen den Krisen.
Es gibt kein Gesellschaftssystem dass nicht auch von Zeit zu Zeit Probleme und Krisen durchlaufen muss, nur sollte man daraus lernen und Schlußfolgerungen ziehen.
Aber für einige wenige zählt nicht mehr das Gesellschaftliche, sondern nur noch der schnelle Maximalprofit und das muss zwangsläufig immer gegen die Wand gehen.
HR

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NormanMuc 07.09.2012, 10:38
7. Sparzwang

Warum probieren sie denn nicht mal, mit den aktuellen Einnahmen hinzukommen, auch wenns schmerzhaft ist.

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metrodream 07.09.2012, 10:39
8. zu viel geld...

zu viel geld scheint der japanische Staat aber trotzdem zu haben.

immerhin stecken sie jaehrlich millionen an staatsgeldern in die subventionierung des hoch defizitaeren Walfangs, ja selbst aus spendengeldern die eigentlich den erdbebenopfern zugute kommen sollten wurde der Walfang unterstuetzt.

zumindest mitleid ist da erst mal fehl am platz...

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wolffm 07.09.2012, 10:43
9. Grüsse an Hr Münchau

Hatte SPON-Kommentator Münchau uns nicht Japan als besonderes gutes Beispiel empfohlen?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/muenchau-warum-draghis-programme-keine-inflation-bringen-a-854001.html

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