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Milliardenverlust: RWE meldet schlechtestes Ergebnis der Nachkriegszeit
DPA

Die Umbrüche am Strommarkt treffen RWE hart. Der Essener Energieversorger meldet einen Nettoverlust von 2,8 Milliarden Euro. Es ist das erste Minus seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

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fort-perfect 04.03.2014, 07:25
1. Über 60 Jahre

Zitat von sysop
Die Umbrüche am Strommarkt treffen RWE hart. Der Essener Energieversorger meldet einen Nettoverlust von 2,8 Milliarden Euro. Es ist das erste Minus seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
Über 60 Jahre hat RWE mit staatlicher Unterstützung die Kunden gemolken und regelmässig einen grossen Schnitt eingefahren. Anstatt in alternative Energien zu investieren, zusätzliche Geschäftsfelder zu erschliessen, oder zumindest ihre Infrastruktur zu unterhalten, haben sie mit ihren Dividenden die Aktionäre und den Staat gepämpert und gleichzeitig innovative Konzepte potentieller Mitbewerber verhindert.
Jetzt rollt der Rubel nicht mehr so schön und sofort wird mit dem "Totschlagargument Arbeitsplatzverluste" nach staatlicher Unterstützung geschrien....
Was für ein Saftladen......

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dr.drum 04.03.2014, 07:28
2. so so,

also nu noch ÜBER 7 TAUSEND MILLIONEN!!! gewinn. das tut mir jetzt wirklich sehr leid. da will tatsächlich der spiegel mitleid mit diesem artikel erzeugen. ich schlage ein jahr steuerftei für rwe vor, damit das gleichgewicht wieder hergestellt ist....

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fraenki999 04.03.2014, 07:40
3. Endlich...

mal eine gute Nachricht.
Doch wissen wir doch zu gut, wie man Bilanzen manipulieren kann. Je nach dem, was man mit dem Ergebnis erreichen möchte....

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bbj 04.03.2014, 07:41
4.

na... so kann man sich arm rechnen. das ist doch ein witz.

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yggdra 04.03.2014, 07:43
5. Strategie?

Wie, wenn es gar keine erfolgversprechende gäbe? Wenn die Zeit der (Energie-)Giganten einfach vorbei wäre?

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jonas4711 04.03.2014, 07:45
6. Das ist doch

Zitat von sysop
Die Umbrüche am Strommarkt treffen RWE hart. Der Essener Energieversorger meldet einen Nettoverlust von 2,8 Milliarden Euro. Es ist das erste Minus seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
eine "Bereicherung", "wenn Gas- und Kohlekraftwerke wegen des Booms erneuerbaren Energien immer seltener am Netz sind" die wir unseren grünen Weltverbesserern zu verdanken haben. Während auf der ganzen Welt sich nur wenig, wenn überhaupt (China) sich um die Umwelt gekümmert wird, meinen diese Gutmenschen mit aufgesetzten Scheuklappen, und einer im Bundestag Happy-"Birtsday" trällernden Vorsitzender (und Betroffenheitsbeauftragte), in Deutschland eine Insel der Glückseeligen bauen zu können und vergessen dabei, dass diese "Umweltspinnerei" mit all ihren Abarten, (z. B. Vollwärmeschutz der Häuser, dessen Wirksamkeit (Amortisation) inzwischen von Wissenschaftlern angezweifelt, aber wegen der horrenden Verdienstmöglichkeiten auf "Teufel komm raus"...durchgezogen wird) schließlich von jemand bezahlt werden muss....denn eines ist doch klar, die Verluste werden sozialisiert.

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angestellter159 04.03.2014, 07:52
7. Strategie

die BASF in Rheinland Pfalz hat einfach mit der Landesregierung ein ernstes Wort gesprochen und schon marschiert die Landesregierung mit der BASF "Seit an Seit". Empfehlung an RWE: Einfach mal 5000 Leute entlassen....

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festuca 04.03.2014, 07:59
8. Marktwirtschaft

So, jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Überangebot und sinkende Preise schmälern die Konzerngewinne. Bestimmt bin ich aber nicht der einzige Verbraucher, der sich fragt warum davon nichts bei ihm ankommt, ganz im Gegenteil. Und nein, bevor hier wieder die erneuerbaren Energien gebasht werden - der Fehler liegt wohl eher im Management und weniger in der Politik.

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anderermeinung 04.03.2014, 08:04
9. Geschäftmodell

wie soll ein Eigentümer von Stromerzeugungsanlagen mehr Geld verdienen, wenn es genug Strom gibt und die am höchsten subventionierten Anlagen nicht mehr betrieben werden sollen? Vielleicht an des Strom-Trassen - das darf er aber auch nicht. Tempi passati.

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