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Mögliche Haftentlassung: Klinikbetreiber Marseille könnte Kaution für Middelhoff stel
DPA

Thomas Middelhoff darf aus dem Gefängnis - gegen eine Kaution von 895.000 Euro. Nach SPIEGEL-Informationen könnte Klinikbetreiber Ulrich Marseille dem früheren Top-Manager finanziell aushelfen. Es wäre wohl nicht das erste Mal.

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gigi76 24.04.2015, 17:19
1. Presseauskünfte gegen Bezahlung

Eine sehr gute Idee der Marseille-Kliniken die Presse für komplexe Anfragen zur Kasse zu bitten. Ich hoffe das macht Schule.

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stadtverordneter 24.04.2015, 17:20
2. Täter

Dieser neue Typen von Geschäftemachern sind Kinder des alten BRD-Systems. Sie wurde groß in der kapitalistischen Gesellschaft, die kein anderes Ziel hat, sich Profite anzueignen. Ullrich Hansel, alias Marseille, ist ein überall auffälliger Mann, der nur Recht bekommen will, aber nie hat. Er ist der ALDI-Pfleger, dem nie richtig auf die Finger geschaut wurde, der politische Einflussnahme versuchte und eigentlich der hingehört, wo seine Kumpels sind. Entweder in den Knast, wo Middelhoff sich befindet oder sein anderer Freund, der ehemaliger Richter Schill. Deutschland braucht solche Leute nicht, sie verderben das Ansehen breiter Kreise ehrlicher Unternehmer. Die Pflege von alten Menschen gehört nicht in die Hände von solchen Geschäftemachern, die dadurch zu Millionären geworden sind.

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michelinmännchen 24.04.2015, 17:22
3. Das ist

Der von uns gelebte kapitalismus.

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Inuk 24.04.2015, 17:27
4.

Offensichtlich scheint Herr Middelhoff, trotz Privatinsolvenz noch über ausreichend Sicherheiten zu verfügen, denn wer leiht einem Pleitegeier sonst knapp 900.000 Euro. Ob der Insolvenzverwalter auch davon weiß?

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heinrich-wilhelm 24.04.2015, 17:43
5. In Bielefeld

"Das es garnicht gibt" 4,5Mill. Grundschuld auf ein Grundstück eintragen zulassen, zeigt ja wohl mehr als deutlich auf welch grossem Fuss dieser Typ gelebt hat. Dass ein Kliniken Betreiber diese Grundschuld ablöst zeigt einmal mehr die Schieflage unseres Gesundheitssystemes, in dem sehr viele Kliniken um ihre Existenz kämpfen müssen, obwohl sie ordentlich kaufmännisch und ärztlich geführt werden und für ihre Region zwingend sind. Nur müssen diese einen öffentlichen Verdorgungsauftrag erfüllen, der sich wirtschaftlich
nicht rechnet. Rosinen picken wie bei den Privatkliniken ala Marseille ist ihnen verwehrt. Ob Middelhoff eine Rosine ist darf allerdings bezweifelt werden. Viel Spass mit ihm.

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distel61 24.04.2015, 17:46
6. Der Brüller!

Zitat von gigi76
Presseauskünfte gegen Bezahlung. Eine sehr gute Idee der Marseille-Kliniken die Presse für komplexe Anfragen zur Kasse zu bitten. Ich hoffe das macht Schule.
"Der SPIEGEL hatte die Marseille-Kliniken AG um Stellungnahme zu diesem Komplex gebeten. Diese wollte die Fragen nur gegen Zahlung einer Gebühr von 199,20 Euro beantworten. Man habe "entgegenkommender Weise nur die Mindestsätze unserer Preisliste veranschlagt". Der SPIEGEL zahlte nicht. Die Marseille-Kliniken nahmen das Angebot, kostenfrei zu antworten, nicht wahr."

Ich finde das auch klasse von den Marseille-Klinken!

Daumen hoch!

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Aloysius Pankburn 24.04.2015, 18:25
7. Ich hoffe, Herr Middelhoff kommt gegen

Kaution frei und verdünnisiert sich an einen mindestens 10.000 Kilometer entfernten Ort. Sein dämliches Grinsen nicht mehr sehen zu müssen, wäre schon ein Trost für das juristische Kasperletheater, das da im Moment abgeht. Und mit dem die Öffentlichkeit belästigt wird.

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ernsth 24.04.2015, 20:49
8. ...das Geld machts

Da sieht man es mal wieder. Wer Geld hat oder Leute kennt, die was für einen zahlen, der kann sich Recht kaufen. Hoeneß, Middelhoff usw... Wer reich und berühmt ist der darf tun und lassen was er will und kann sich nachher freikaufen.
Ein schönes System ist das in dem wir hier leben. Das macht Freude.

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jewiberg 24.04.2015, 22:44
9. Beim Arzt müssen Sie doch auch zahlen!

Offenbar hat die Klinik hier die Gebührenordnung für Ärzte benutzt: Eingehende Untersuchung und eine schriftlivhes Gutachten das alles zum 3,5 fachen Satz. Passt! Aber eben wegen dieser Gebühren kann der Klinkbetreiber dem Herrn Middelhoff auch so großzügig unter die Arme greifen. Ein einfacher Hausarzt auf dem Land, der 5 mal im Mont die Oma zu Hause aufsuchen muß, wäre dazu sicher nicht in der Lage.Aber jetzt weiß ich wenigstens wo meine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge geblieben sind!

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