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Nach Rekordverlust: RWE steuert wieder auf Milliardengewinne zu
DPA

Deutschlands größter Stromproduzent RWE Konzern steuert nach einem Rekordverlust wieder auf Milliardengewinne zu. Der Konzern profitiert vom Energiehandel und der vom Bund zurückgezahlten Brennelementesteuer.

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ziehenimbein 14.11.2017, 09:01
1. Kein Wunder,

wer als Grundversorger rund 29 Cent je kWh nehmen darf, kann nur Gewinn machen. Ich heize leider mit Strom und spare seit dem Wechsel knapp 500 Euro pro Jahr.

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regula2 14.11.2017, 09:29
2. Milliardengewinne

Schön, Milliardengewinne - aber deshalb kann man doch von diesem Vorbildkonzern nicht gleich verlangen, seine Kohleförderung und
-kraftwerke zu schliessen !

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mit66jahren 14.11.2017, 09:38
3. Subventionsbetrieb mit Milliardengewinnen?

Die Rückzahlung der Brennelemente Steuer dürfte ein einmaliger Vorgang sein und die Milliardengewinne dürften sich nur als Milliardengewinn entpuppen. Mit der Stromerzeugung aus Kohle und Gas hat RWE nach der Aufspaltung des Konzerns nur noch eine Stellvertreterfunktion in der Stromerzeugung. Aus RWE ist mit seiner Backupfunktion ein Subventionsbetrieb geworden.

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jowitt 14.11.2017, 09:39
4. @ziehenimbein

Zitat von ziehenimbein
wer als Grundversorger rund 29 Cent je kWh nehmen darf, kann nur Gewinn machen. Ich heize leider mit Strom und spare seit dem Wechsel knapp 500 Euro pro Jahr.
Natürlich darf RWE noch viel mehr nehmen. Mal abgesehen davon, dass von Ihren angesprochenen 29 ct ja nur 1-2 ct für die tatsächliche Leistung von RWE gezahlt wird, der Rest geht an den Staat, in die EEG-Umlage und in das Netzentgelt.
Aber wie Sie schon sagten: Dann könnte man ja wechseln. Der Preis richtet sich hier nach dem Markt. So ist nunmal das System.

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jowitt 14.11.2017, 09:47
5. @regula2

Zitat von regula2
Schön, Milliardengewinne - aber deshalb kann man doch von diesem Vorbildkonzern nicht gleich verlangen, seine Kohleförderung und -kraftwerke zu schliessen !
Oh jeh. Von der Kohleförderung profitiert nicht RWE, sondern RAG. Im Übrigen läuft diese 2018 aus. Dann werden auch die letzten drei Zechen dicht gemacht haben und 5-8000 weitere Industriearbeitsplätze in NRW wegfallen.

Die Kohleförderung senkt lediglich den Preis unserer Steinkohle auf das Weltniveau ab. Ich wäre dafür, diese Förderung insofern aufrecht zu erhalten, als das man wenigstens zwei Zechen offen hält, um Know How im Land zu halten.
Denn neben den eigentlichen direkten Arbeitsplätzen hängen da noch zehntausende dran, wenn es z.B. darum geht, hochmoderne Gerätschaften für den Abbau herzustellen. Diese müssen allerdings in der Praxis erprobt werden.

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geode 14.11.2017, 10:00
6. Brennelementsteuer

Der Gewinn der REW basiert also hauptsächlich aus der Rückzahlung der Brennelementsteuer. Da diese Steuer auf den Strompreis aufgeschlagen wurde, gehört das Geld nicht dem Konzern, sondern dem Endverbraucher. Wird jetzt der Strompreis um diesen Betrag gesenkt oder sackt sich der Konzern das Geld zusätzlich ein? Die Antwort darauf dürfte jeder kennen.

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jowitt 14.11.2017, 10:37
7. @geode

Zitat von geode
Der Gewinn der REW basiert also hauptsächlich aus der Rückzahlung der Brennelementsteuer. Da diese Steuer auf den Strompreis aufgeschlagen wurde, gehört das Geld nicht dem Konzern, sondern dem Endverbraucher. Wird jetzt der Strompreis um diesen Betrag gesenkt oder sackt sich der Konzern das Geld zusätzlich ein? Die Antwort darauf dürfte jeder kennen.
Das ist unlogisch. RWE konnte die Brennelementesteuer eben nicht so einfach auf den Verbraucher abwälzen, da der Strompreis sich ja nach den Marktgesetzen bildet. Im Übrigen kam ja ein Teil des Verlustes von RWE der letzten Jahre genau da her.

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Michael123Michael 14.11.2017, 10:51
8. Und noch ein gebrochenes Versprechen

2012 hat Merkel die paritätische Beteiligung an den Kosten für die Energiewende versprochen. Ein Weg dahin war die Einführung der Brennelementesteuer, die Eon, RWE und Konsorten zur Finanzierung beitragen sollten. Das Ergebnis ist bekannt. Nun sind die Kosten ausschließlich bei den Verbrauchern verblieben...... und die Konzerne, Dank des politischen Dilletantismus, fein heraus.

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jowitt 14.11.2017, 14:10
9. @Michael123Michael

Zitat von Michael123Michael
2012 hat Merkel die paritätische Beteiligung an den Kosten für die Energiewende versprochen. Ein Weg dahin war die Einführung der Brennelementesteuer, die Eon, RWE und Konsorten zur Finanzierung beitragen sollten. Das Ergebnis ist bekannt. Nun sind die Kosten ausschließlich bei den Verbrauchern verblieben...... und die Konzerne, Dank des politischen Dilletantismus, fein heraus.
Die Brennelementesteuer hatte ja nichts mit der "paritätischen Beteiligung an der Energiewende" zu tun.

Und: Etwaige Kosten für den Rückbau der Anlagen müssen die Betreiber wuppen. Weitere Lasten kommen aber auf die Steuerzahler zu. Keinesfalls also auf die "Verbraucher", sondern eben auf alle Firmen und Konzerne, sowie auch auf Privatpersonen.

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