Forum: Wirtschaft
Nach Skandaljahr: Uber macht 4,5 Milliarden Dollar Verlust
AFP

Das vergangene Jahr war für Uber von Skandalen geprägt und auch finanziell lief es schlecht. Der Fahrdienstvermittler machte 2017 einen Verlust von 4,5 Milliarden Dollar.

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napoleonwilson 14.02.2018, 08:19
1. Uberflüssig

Wann darf man zur Insolvenz gratulieren. Also lebt Uber von den Einnahmen und die Kosten gehen durch die Decke. Weshalb ist das Unternehmen nicht Insolvenzreif ? Das Unternehmen wird doch nur künstlich von Anlegergeld uber Wasser gehalten. Da stehen keine Realen Werte dagegen. Beim zu erwarteten Börsencrash geht der Ausbeuterverein uber den Jordan. Uber ist uberflüssig.

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ardbeg17 14.02.2018, 08:29
2.

Warum geht so ein Laden, der sich über bestehende Regelungen beständig hinwegsetzt, nicht einfach pleite?

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DerRömer 14.02.2018, 08:42
3. Wie kann...

Wie kann eine Taxivermittlung Millarden wert sein? Warum sollte man Aktien von denen kaufen, welche großartige Idee steht dahinter, man müsste nach menschlichen ermessen das platzen gesehen haben. Aber die Naivität mit der Menschen Geld an der Börse versenken ist schon erstaunlich.

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stak74 14.02.2018, 09:09
4. Uber find' ich als Kunde super

Ich besuchte Nevada geschäftlich vor wenigen Wochen und genoß schnell den Vorteil von Uber. Ich wusste genau wann mein Fahrer kommt und wohin, hatte immer neue, sehr saubere PKWs und nette Gespräche mit dem Fahrern. Ausserdem war der Preis zirka die Hälfte zu den alten, meist übelriechenden Taxis und deren wortkargen Fahrern.
Daher: Gerne wieder!

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bimbambum 14.02.2018, 09:13
5. tja

scheint so als würde das "ich verdiene Geld auf Kosten anderer" Geschäft doch nicht so toll funktionieren. Mögen sie schnell in den Tiefen des Insolvenzrechtes verschwinden und nie wieder kommen. Ebenso die Leute die in diese Form von "Geschäften" investieren.

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stefanbodensee 14.02.2018, 09:48
6. Ganz ehrlich - hoffentlich ...

sind die bald weg vom Fenster. Für mich sind Firmen wie diese nichts anderes als Geier, die in angestammtem Gebiet Anderer grasen, deren Leistung zu Lasten vieler - und zum Vorteil weniger Menschen geht - und die sich letztendlich auch wieder nur die Taschen vollstopfen. zusätzlich werden die Uber-Fahrer aufgrund der 'Billigschiene' auch noch in finanziell prekäre Situationen getrieben, sind nicht ausreichend versichert und und und. Sorry, kein Verständnis für Uber, weg damit und gut ...

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bobby.dittmann 14.02.2018, 10:05
7. Verluste in Milliardenhöhe?

Wie kann das Unternehmen Verluste in Milliardenhöhe machen? Die relevanten Kosten und Risiken sind doch auf die Fahrer_innen abgewälzt. Uber muss so aggressiv auf dem Markt auftreten, dass Werbung und Verwaltung nicht durch die Provisionen gedeckt sind. Eigentlich unvorstellbar. Ziel kann nur Verdrängung anderer Unternehmen sein.
Uber ist eigentlich das perfekte Neoliberale Unternehmen. Pseudoselbstständige, die von ihrem ersten Job nicht leben können, verdienen sich noch etwas in Extraschichten hinzu und müssen dabei auch noch immer gute Laune haben. Von Betriebswirtschaft dürfen die Fahrer_innen keine Ahnung haben bzw. sie müssen so unter Druck stehen, dass die Minieinkommen jetzt notwendiger sind als dass man über die irgendwann fällige Neuinvestition in ein Auto nachdenkt.

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MartinS. 14.02.2018, 10:19
8. ...

Zitat von napoleonwilson
Wann darf man zur Insolvenz gratulieren. Also lebt Uber von den Einnahmen und die Kosten gehen durch die Decke. Weshalb ist das Unternehmen nicht Insolvenzreif ? Das Unternehmen wird doch nur künstlich von Anlegergeld uber Wasser gehalten. Da stehen keine Realen Werte dagegen. Beim zu erwarteten Börsencrash geht der Ausbeuterverein uber den Jordan. Uber ist uberflüssig.
Tja - solange der Laden dank ausreichend Börsenwert noch zahlungsfähig ist, hat das doch alles seine Richtigkeit.
Als Anleger sollte man sich halt schon darüber im klaren sein, dass der Anteilserwerb pures Glücksspiel ist.
Nun ja, wenn ich bei Tesla schon skeptisch bin, dass sie aufgrund ihrer beständigen Verluste ganz schnell zum Übernahmekandidaten werden, wenn die Anleger den Glauben an den Erfolg verlieren.... bei Uber könnte mich nichts dazu bringen, hier Geld zu investieren. Einen derart defizitären Laden wird man nicht mal durch eine Übernahme retten können, wenn der Kurs erst rutscht.
Das erinnert doch zu sehr an das Debakel mit dem neuen Markt.

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ambulans 14.02.2018, 10:53
9. überflüssiger

jubel-artikel: uber macht aufs jahr 4,5 mrd.$ minus - in Q4 dagegen "nur" ca. 1,1 mrd.$: das entspricht doch ziemlich genau dem durchschnitt aller quartale, oder? und: 4,5 mrd.$ verlust bei einem jahresgesamtumsatz von 7,4 mrd.$ ergeben stattliche 60% - respekt! so und nicht anders erobert man (aus US-sicht) die welt ...

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