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Nach Waldbränden in Kalifornien: Größter US-Energieversorger muss Insolvenz anmelden
REUTERS

Nach dem schlimmsten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens bereitet der Energieversorger PG&E seine Insolvenz vor. Die Firma gilt als Mitverursacher der Brände.

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labellen 14.01.2019, 21:17
10. Stromleitungen oberirdisch ist in einem Waldbrandgebiet

natürlich nicht die optimale Lösung. Dasselbe gilt auch für die Hauskonstruktionen aus Holz, die in diesen Gebieten ein Gutteil der ländlichen Bebauung ausmachen.

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In Kognito 14.01.2019, 21:52
11. Erdkabel = beheizte Atobahn über tausende km!

Zitat von labellen
natürlich nicht die optimale Lösung. Dasselbe gilt auch für die Hauskonstruktionen aus Holz, die in diesen Gebieten ein Gutteil der ländlichen Bebauung ausmachen.
Sie haben sicher noch nie eine unterirdische Hochvolt-Leitung gesehen? Armdicke Kabel in einer befahrbaren Betonwanne (zur Verlegung und Wartung), mit Badewannen-großen Muffen alle paar hundert Meter, auf der kein Baum wachsen und kein Haus stehen darf. Gibt's da mal einen Kurz-/Masse-Schluss, knallt's ganz gewaltig.
Energieversorgung geht nicht nach Prinzip "Klingeldraht".

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Revisor 14.01.2019, 22:45
12. Innerhalb der USA ist aber Kalifornien ein besonders

Zitat von soisses1
Wenn man davon absieht, dass die Infrastruktur gerade zu Überlandleitungen in den USA zum Teil verheerend ist und der Teil ist nicht klein, dann ist es schon immer wieder verwunderlich, wie sich die Firmen in Gewissheit einer kompletten Pleite aus Verantwortungen ziehen und Gläubigerschutz beantragen können. Das ist gerade für das und von dem Management eigentlich ausgesprochen dreist. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, weshalb es in USA inzwischen landstrichweise wie in einem Viertweltland ausschaut.
abschreckender Fall maroder Infrastruktur, und das obwohl es von der Natur mehr gesegnet ist als die meisten anderen Gebiete der USA. Zwanzig Jahre von der demokratischen Partei gelenkt, zeigt der sogenannte "Golden State" die typischen Folgen linkssozialer Politik und rangiert fast nach jedem Kriterium im unteren Drittel der Staaten. In Kalifornien geht es nur den Reichsten und den wohlversorgten Staatsdienern gut; auch die Ärmsten (darunter viele Illegale) leben dank großzügiger Transferleistungen nicht allzu schlecht. Die produktive Mittelschicht hingegen steht durch exzessiv hohe Abgaben und Steuern (höchster Einkommensteuersatz der USA) miserabel da. Darum gibt es auch eine ständige Abwanderung in andere Staaten, besonders nach Texas.

Die Sprecherin der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nanci Pelosi, vertritt übrigens einen Teil San Franciscos.

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chattnix 15.01.2019, 23:36
13. Ball flachhalten

Bevor hier wieder die germanische Überheblichkeit angesichts der super deutschen Infrastruktur aus den Kommentaren tropft: die Strommasten, die 2005 im Münsterland im Schnee zerbröselt sind, waren 65 Jahre alt! und das ist nicht die Ausnahme....

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aufreger1970 15.01.2019, 00:30
14. Hmm,

Zitat von torx
Solch wichtige Infrastruktur gehört auch nicht in die Hände von Konzernen und Aktionären, da haben die Amerikaner ja sowieso ein Grundsatzproblem damit.
einfach mal ne blöde Frage an Sie!
In welchen Händen ist das Stromnetz und die Stromerzeugung in Deutschland?

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aufreger1970 15.01.2019, 00:40
15. Wow

Zitat von In Kognito
Sie haben sicher noch nie eine unterirdische Hochvolt-Leitung gesehen? Armdicke Kabel in einer befahrbaren Betonwanne (zur Verlegung und Wartung), mit Badewannen-großen Muffen alle paar hundert Meter, auf der kein Baum wachsen und kein Haus stehen darf. Gibt's da mal einen Kurz-/Masse-Schluss, knallt's ganz gewaltig. Energieversorgung geht nicht nach Prinzip "Klingeldraht".
so wie Sie das beschreiben klingt das doch als "DIE LÖSUNG"!
"Erdkabel = beheizte Atobahn über tausende km!"
Erst einmal nur unter der Autobahn!
Das heißt doch, wir brauchen auf den Autobahnen keinen Winterdienst mehr, der Schnee schmilzt durch die freigesetzte Energie/Wärme! Und zweitens kann man damit Induktionsschleifen zum Aufladen der ganzen E-Autos betreiben!

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Actionscript 15.01.2019, 08:14
16. Sie reden Unsinn.

Ich lebe hier schon ewig. Reagan hat die psychiatrische Krankenhäuser geschlossen. sodass alle psychisch Kranken auf der Strasse standen. Wilson, ein anderer republikanischer Gouverneur hat die Steuern erhöht, etwas, was sie als Republikaner mit Sicherheit nicht gutheissen. Schwarzenegger, der letzte republikanische Gouverneur hat Kaliforniens Defizit verdoppelt. Erst unter Jerry Brown wird das Defizit langsam abgebaut, die Steuern erhöht, eine gute Sache. Dafür konnten die Schulen verbessert werden, Familien mit niedrigen Einkommen geholfen werden, Tuition Fee der UC verhindert werden und auch wurden die Erhöhung der Exekutiv Gehälter der UC gestoppt. Kalifornien geht es gut. Für die natural Disaster kann keiner was.

Die Waldbrände gehen auch auf die Regierung in Washington zurück, die zu 70% für die Wälder verantwortlich ist aber das Geld gekürzt hat. PG/E ist eine typische Korporation, die nur auf Profit aus ist und nichts für den Erhalt und die Erneuerung von Leitungen getan hat. Eine Gasexplosion in der Bay Area gehen auch auf deren Konto.

Ich gehöre zur Mittelschicht und der Herr Trump hat uns nichts mit dem Sch...ss Taxcut gegeben sondern eher genommen. und ist es nicht gut, dass die Ärmsten auch einigermassen leben können? Dafür zahle ich gerne Steuern. Viele der Illegalen zahlen auch Steuern sogar freiwillig, was man von den 1% der Reichsten nicht behaupten kann, denen alles in den Ar...h geworfen wird.

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Actionscript 15.01.2019, 08:18
17. @Revisor Gestern, 22:45

Habe noch vergessen zu erwähnen, dass Strassen und Brücken erneuert werden, von den Kaliforniern gewollt, die dafür gestimmt haben, höhere Benzinsteuern zu zahlen. Wo ist denn die Infrastruktur nicht in Ordnung?

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isikat 15.01.2019, 10:16
18. Waldbrände

Wer hier immer noch von normalen Waldbränden spricht, nachdem er sich sehr genau die Bilder angesehen und Informationen eingeholt hat, der muss blind sein.

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duke_van_hudde 15.01.2019, 11:37
19. Meine güte was hier los ist

Ob die Firma nun rechtlich Schuld an den Waldbränden ist werdne die Gerichte entscheiden müssen.
Sollte die Schuld festgestellt sein wird sie heftige Strafzahlungen leistne müssen. In diesen Fall werden die so hoch sein können das das Unternehmen sie nicht tragen kann.
Nun hat man folgendes Problem.
1.Über 5 Mio Kunden brauchen weiter Strom und das heisst irgendwer muss diese mit Strom liefern.
2.Es ist nicht genug Masse da um alle Schäden unter Umständen zu begleichen.

Es bleibt dann einfach nichts anderes übrig wie GLäubigerschutz. Dann kann das Unternehmen die Kunden weiter mit Strom versorgen und ist handlungsfähig. Das das Unternehmen Geld in die Hand nehmen muss um die Leitungen wieder in Schuss zu bringen kommt noch dazu.

Meine Lösung für solch einen Fall würde aber anders sein. Alle Altaktionäre bekommen nichts mehr. Alle die Anspruche an dem Unternehmen haben bekommen dann Anteile von dme unternehmen in Form von Aktien jenachdem wie hohc ihr Anteil an Schaden von der GEsammtschadenssumme war.
Der Vorteil ist ganz klar. Das Unternehmen kann weiter Strom liefern an die Kunden, aber auch de Geshcädigten bekommen eine Entschädigung so hoch wie man den Firmenwert ansetzt.
Mehr ist dann eigentlich eh nicht aus dem Unternehmen herauszupressen. Für die Geschädigten die dann Geld brauchen können ja sofort ihre Aktien verkaufen.

Am Ende gibt es aber eine ganze Reihe von Unternehmen die ein solches Geschäft betreiben bei dem sie sofort Konkurs sind wenn ein Schwarzer Schwan sie trifft. Das ist ja auch daSD Problem der Atomenergie.
Hier hat man eine sehr kleine chance auf einen Schadensfall, aber diese Chance muss mit einer gigantisch hohen Summe multipliziert werden. Die man nie versichern kann oder die eine Firma je entschädigen könnte.

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