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Nachfolge von Frank Bsirske: Ver.di-Kommission für Frank Werneke als künftigen Gewerk
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In der Gewerkschaft Ver.di hat sich ein wichtiges Gremium auf einen Vorschlag für den künftigen Chef festgelegt. Laut einem Bericht plädiert die Findungskommission für Frank Wernecke als Nachfolger für Frank Bsirske.

BettyB. 12.09.2018, 15:47
1. Vorschlag ohne Alternative

Irgendwie hört sich das nach Hinterzimmerkungelei an, die einen Vorschlag ergibt, für den es keine Gegenkandidaten gibt. Besser klänge, wenn wenigstens die ins Auge gefassten Kandidaten für die Stellvertreterposition als gleichwertige Kandidaten für den Vorsitz vorgeschlagen würden und somit eine nicht nur eine Wahl, sondern eine Auswahl möglich wäre.

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doke969 12.09.2018, 16:40
2. Schlechter kanns nicht werden

Es stellt sich doch ganz offensichtlich aufgrund der Fakten die Frage, für was diese Gewerkschaft gut ist. Jahr für Jahr liegen die Abschlüsse seit vielen Jahren unter dem Durchschnitt, da muss man die Frage stellen, ob Ver.di wirklich die Interessen der Angestellten im öffentlichen Dienst mehr vertritt als die geiz-ist-geil-weil-sonst ist-alles-nicht-bezahlbar 0815-Plattitüden der zuständigen Politiker. Jetzt heißt es überall, wow, es fehlen qualifizierte Leute im öffentlichen Dienst, dabei ist bei der Tarifentwicklung seit vielen Jahren klar gewesen dass das kommen musste (!). Wer heute was kann, geht nicht freiwillig mehr als Angestellter in den ÖD. Früher gabs immerhin die Betriebsrente VBL so, dass die Altersversorgung grob beamtenähnlich war, das wurde 2001 abgeschafft, weil zu sehen war, dass die gesetzliche Rente sinkt, und die VBL-Rente dann immer höher ausfallen müsste um den status quo zu erhalten.
Das Niveau des Gebarens ist von beiden Seiten unterirdisch, nur, die Gewerkschaft hätte ihren Auftrag richtig wahrnehmen müssen. So gesehen ist es eigentlich egal, ob bei der Nachfolge gekungelt wird oder nicht, es ist weiterhin zu vermuten, dass die Gewerkschaftsführer mit den Arbeitgebern gemeinsame Konsens-Sache machen. Nur ein wirklich streitbarer Querkopf mit Austeilqualitäten wäre eine gute Nachfolgeregelung.

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freudentanz 12.09.2018, 17:59
3. war ja klar

das solche Kommentare auftauchen. Dieses undifferenzierte lasche herumnöhlen. Verdi ist groß, vielleicht zu groß aber Verdi, UND SONST NIEMAND, versucht zumindest die Interessen von Angestellten in extrem vielen Kleinbetrieben zu wahren, zu stärken und etwas herauszuholen! Ich finde es immer saupeinlich wenn Nichtmitglieder am Bürofenster mit der Kaffeetasse in der Hand stehen und sich lustig machen über dieses armselige Häuflein mit Pfeifen und Fähnchen. Diese armselige Häuflein holt uU etwas raus für den ganzen Laden! Wenn alle von Euch draussen stehen würden dann wäre auch viel mehr drin! Ist das so schwer zu kapieren? Offenbar schon. Die Gewerkschaftsfutzis sind WIR. Und ihr die nicht mitmachen sind doch die Egoisten und denkt nur an Euch selbst. Und dann noch herumsabbern und sich beschweren. Ohne Gewerkschaft gibt es gar nix! Mit Gewerkschaft gibt es mehr wenn sich ALLE hinstellen. Boah, geht ihr Laberköppe mir auf den Senkel.

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lorenzcarla 12.09.2018, 18:53
4. Der Ver.di-Chef Bsirske

soll nach einem nicht dementierten Statement in der Tagespresse zwischen 400.000 und 450.000 € im Jahr verdienen. Fast das doppelte Gehalt der Kanzlerin. Nicht schlecht für einen sog. Vertreter der organisierten deutschen Arbeiterschaft. Gibt es da wiklich keinen Gegenkandidaten?

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Spiegelleserin57 13.09.2018, 08:33
5. wie ich Verdi kenne!

Zitat von freudentanz
das solche Kommentare auftauchen. Dieses undifferenzierte lasche herumnöhlen. Verdi ist groß, vielleicht zu groß aber Verdi, UND SONST NIEMAND, versucht zumindest die Interessen von Angestellten in extrem vielen Kleinbetrieben zu wahren, zu stärken und etwas herauszuholen! Ich finde es immer saupeinlich wenn Nichtmitglieder am Bürofenster mit der Kaffeetasse in der Hand stehen und sich lustig machen über dieses armselige Häuflein mit Pfeifen und Fähnchen. Diese armselige Häuflein holt uU etwas raus für den ganzen Laden! Wenn alle von Euch draussen stehen würden dann wäre auch viel mehr drin! Ist das so schwer zu kapieren? Offenbar schon. Die Gewerkschaftsfutzis sind WIR. Und ihr die nicht mitmachen sind doch die Egoisten und denkt nur an Euch selbst. Und dann noch herumsabbern und sich beschweren. Ohne Gewerkschaft gibt es gar nix! Mit Gewerkschaft gibt es mehr wenn sich ALLE hinstellen. Boah, geht ihr Laberköppe mir auf den Senkel.
immer wenn ich versucht habe dort jemand zu erreichen bekam ich folgende Antwort: die sind gerade in einer Besprechung!
Letztendlich ist der Arbeitnehmer direkt vor seinem Chef auf sich selbst gestellt, da hilft auch kein Verdi. Das wurde mir auch schon von einem Verdi- Betriebsratsvorsitzenden wörtlich so gesagt.
Übrigens sind auch die Beiträge sehr hoch , besonders für Leute die nur kleine Gehälter verdienen. Berechnet wird der Beitrag vom Brutto, eben daher auch wesentlich höher als vom Netto.
Da ich diese Erfahrungen gemacht habe habe ich Verdi gekündigt.
Es gibt auch woanders Rechtsanwälte für Arbeitsrecht und wer diese sowieso nicht braucht ist mit einer umfassenden Rechtsschutzversicherung besser bedient.
Ich habe nur an Verdi gezahlt, Hilfe bekam ich nie!

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Spiegelleserin57 13.09.2018, 08:50
6. sehr guter Beitrag!

Zitat von doke969
Es stellt sich doch ganz offensichtlich aufgrund der Fakten die Frage, für was diese Gewerkschaft gut ist. Jahr für Jahr liegen die Abschlüsse seit vielen Jahren unter dem Durchschnitt, da muss man die Frage stellen, ob Ver.di wirklich die Interessen der Angestellten im öffentlichen Dienst mehr vertritt als die geiz-ist-geil-weil-sonst ist-alles-nicht-bezahlbar 0815-Plattitüden der zuständigen Politiker. Jetzt heißt es überall, wow, es fehlen qualifizierte Leute im öffentlichen Dienst, dabei ist bei der Tarifentwicklung seit vielen Jahren klar gewesen dass das kommen musste (!). Wer heute was kann, geht nicht freiwillig mehr als Angestellter in den ÖD. Früher gabs immerhin die Betriebsrente VBL so, dass die Altersversorgung grob beamtenähnlich war, das wurde 2001 abgeschafft, weil zu sehen war, dass die gesetzliche Rente sinkt, und die VBL-Rente dann immer höher ausfallen müsste um den status quo zu erhalten. Das Niveau des Gebarens ist von beiden Seiten unterirdisch, nur, die Gewerkschaft hätte ihren Auftrag richtig wahrnehmen müssen. So gesehen ist es eigentlich egal, ob bei der Nachfolge gekungelt wird oder nicht, es ist weiterhin zu vermuten, dass die Gewerkschaftsführer mit den Arbeitgebern gemeinsame Konsens-Sache machen. Nur ein wirklich streitbarer Querkopf mit Austeilqualitäten wäre eine gute Nachfolgeregelung.
es bleibt nur zu ergänzen dass die VBL-Rente jedes Jahr nur ein Prozent steigt, unabhängig wie die Inflation steigt.
Auch sei eine weitere Ungerechtigkeit erwähnt: Leute die am Stichtag der Rentenumwandlung verheiratet waren bekommen 50% mehr Rente wie Alleinstehende, eine schreiende Ungerechtigkeit.
Es geht doch eine Rente für geleistete Arbeit und diese hat kein Ehepartner abgeleistet.
Es wäre ein Trick gewesen sich nur für ein Jahr zu verheiraten aber später dann ein Leben eine höhere Rente von der VBL zu erhalten, ein sehr lukratives Geschäft!

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