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Neue Berechnungsmethode: Familien drohen Einbußen beim Elterngeld
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Die neue Berechnungsmethode fürs Elterngeld sollte alles einfacher machen - stattdessen drückt sie offenbar massiv die Bezüge. Laut "Süddeutscher Zeitung" müssen Mütter und Väter auf bis zu 40 Euro pro Monat verzichten.

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RenegadeOtis 26.02.2013, 07:53
1.

Zitat von sysop
Die neue Berechnungsmethode fürs Elterngeld sollte alles einfacher machen - stattdessen drückt sie offenbar massiv die Bezüge. Laut "Süddeutscher Zeitung" müssen Mütter und Väter auf bis zu 40 Euro pro Monat verzichten.
Bei 2.000 brutto sinds 10 Euro
Bei 4.000 brutto sinds 40 Euro.
Das gilt als massiv? Wie hoch ist bei den beiden Verdiensten die Entlastung durch den Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte?

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spiegelleser_1981 26.02.2013, 07:58
2. 4100 Bitte ???

Zitat von sysop
verheirateten Vater mit einem Bruttoeinkommen von 4100 Euro im Monat[/url]
Also jetzt mal echt .... was stört ein Mann der 4.100 Euro Brutto verdient wenn er 40 Euro weniger auf dem Konto hat ?

4.100 als verheirateter Mann, geht er mit Kinderfreibetrag mal mit 3.500 Euro netto nach Hause. Was machen da schon 40 Euro aus.

Und übrigens gbit es ja wohl bis auf Deutschland fast kein Land das so viel für Familien mit Kinder macht wie wir. Elterngeld, Bereuungsgeld, Kindergeld, Kinderfreibeträge usw. !

Wir jammern auf sehr hohem Niveau ! Deutschland zahlt z.B. Europaweit das höchste Kindergeld und so was wie Elterngeld gibt es in fast keinem anderen Land der Erde !

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socke86 26.02.2013, 08:00
3. 40€ weniger...

Mal ganz ehrlich: Wer 4100€ brutto im Monat hat, dem stören die 40€ weniger wohl nicht wirklich.
Realistischer ist das schon mit den 2000€ brutto. Jedoch sind jetzt 10€ weniger im Monat nicht wirklich schlimm. Wiedermal ein aufgebauschter Artikel...

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mortimer001 26.02.2013, 08:04
4. also wir wandern dann mal nach Skandinavien aus...

...diese Familienpolitik ist dermaßen unerträglich rückständig -man wird ja beinaje zum Auswandern gezwungen. ln skandinavischen Ländern kann Familie ohne größere finanzielle Einbußen realisiert werden, es gibt genug quasi kostenlose, hochqualifizierte Betreuungsstellen -und wenn insbesondere der Vater mal ein Jahr beim Kind bleibt, ist das ein 'Plus' im Lebenslauf. Da muss unsere Politik -und Gesellschaft- noch viel lernen...

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derworch 26.02.2013, 08:10
5. Immer das Gleiche!

Schade, ich als Vater von 3 Kindern weiß, dass eine engagierte Erziehung von Deutschlands zukünftigen Steuerzahlern nicht billig ist, aber nicht wirklich gefördert wird. Andere Länder sind uns Deutschland da weit voraus!

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elwu 26.02.2013, 08:15
6. Da

das Elterngeld familienpolitisch bestenfalls unwirksam ist, sollte es eh komplett eingestellt werden. Ebenso wie die unsägliche Herdprämie.

Die freigewordenen Milliarden sollten natürlich in den Ausbau und qualifizierten Betrieb von Kindertagesstätten gesteckt werden.

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Wirbelwind 26.02.2013, 08:25
7. Vereinfachung und Entbürokratisierung

Wenn eine Änderung damit begründet wird, dass alles einfacher und unbürokratischer werden soll, dann ist immer besondere Vorsicht geboten. Häufig gibt es dann eine versteckte Agenda, bei der ganz andere Ziele im Vordergrund stehen.

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mehrgedanken 26.02.2013, 08:28
8. wie gehabt

Zitat von sysop
Die neue Berechnungsmethode fürs Elterngeld sollte alles einfacher machen - stattdessen drückt sie offenbar massiv die Bezüge. Laut "Süddeutscher Zeitung" müssen Mütter und Väter auf bis zu 40 Euro pro Monat verzichten.
die beste Regierung seit...

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protoscorsair 26.02.2013, 08:29
9. Die Elterngeldlüge

Das Elterngeld zeigt, wie Politiker Kommunizieren:

1. Bezugsdauer. Von der L. sagt: 12 Monate Elterngeld 2 wenn der Partner mitmacht. Die Wahrheit: Im Mutterschutz wird das Elterngeld vollständig mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet. Nur im (wohl eher Ausnahmefalle) dass die Mutter keinen Job hat, gibt es also 14 Monate. Normalerweise 12 maximum. Prinzip: Der Ausnahmefall wird in der Kommunikation zur Regel. Genauso richtig wäre es zu sagen, dass es gar kein Elterngeld gibt (Das ist nämlich im Ausnahmefall, dass beide Eltern mehr als 250tEUR im Jahr verdienen.
2. Berechnung
Was uns klammheimlich im Sommer als "vereinfachte Berechnung" verkauft wurde, ist in Wahrheit eine Kürzung: Durch die neue Bruttoberechnung finden nämlich Freibeträge gar keine Berücksichtigung, die früher das Nettogehalt und damit das Elterngeld erhöht haben.
In der Kommunikation wird das dann als geschlossenes "Schlupfloch" verkauft, so als ob gierige Eltern nur Kinder bekommen, um möglichst maximal abzusahnen.
Im Vergleich dazu sind die 30EUR, über die sich hier der Artikel aufregt PEanuts und Ablenkungsmanöver!

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