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Neuseeland: Google-Mitgründer startet Tests für Flugtaxis
Kitty Hawk

In Neuseeland werden bald fliegende Autos getestet. Hinter den Experimenten steckt eine private Geschäftsidee von Google-Mitgründer Larry Page.

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C-Hochwald 13.03.2018, 09:57
1. Rückständig

In Deutschland wird so vieles belächelt oder für unmöglich gehalten, was anderenorts ohne Scheu vor Veränderungen vorangebracht wird. Wer sich nicht visionär und proaktiv verhält, verschwindet. Das gilt vor allem für Firmen, aber auch für die wirtschaftspolitische Bedeutung ganzer Nationen. Siehe Nokia, die über das iPhone lachten - nun lacht Apple. Die am Diesel festhaltenden deutschen Autobauer sind hochgradig gefährdet. Daimler hat schon für 2012 eine wasserstoffbetriebene Serien- B-Klasse angekündigt; Ankündigungsmeister sind sie geblieben, die Wasserstoffautos kommen nun aus Korea und Japan.
Das beste Beispiel ist der Online-Handel. Quelle und Neckermann haben die Zeichen der Zeit verschlafen und ruhen daher seit Jahren in Frieden. Das schaffte Raum für Amazon & Co.
Schade, daß so internationale Konzerne in unserem Land mehr und mehr das Sagen haben; sei es durch "Auslagern" der Steuerpflicht oder der Aushölung der Arbeitnehmerrechte.
Leider wird man Versäumnisse der Vergangenheit nur äußerst schwer aufholen, da ja anderenorts die bereits bestehenden technologischen Vorsprünge auch ständig weiter ausgebaut werden.
Es gab mal das Stichwort "Deutschland AG". Ein Konsortium aus Digitaler Infrastruktur, Emissionsfreie Energiegewinnung und Mobilität, verbunden mit den Herausforderungen einer Verbesserung bei Bildung, Gesundheit und Pflege würde dem Land die dringenden Impulse für die kommenden Jahrzehnte geben.
Das scheint unser Wirtschaftssystem und die Denkweise von Vorständen und Aktionären jedoch nicht herzugeben - traurig.

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bernhard.geisser 13.03.2018, 10:11
2.

Das ist das erste Konzept, welches mir wirklich einsatzfähig erscheint. Bei der zu erwartenden Dichte an solchen Fluggeräten muss jederzeit in der Lust an Ort angehalten werden können, damit die Kollisionsvermeidung 100-prozentig zuverlässig sein kann. Andererseits ist der reine Helikopter-Auftrieb zu ineffizient. Für den grössten Teil der Reise muss der Auftrieb von Flügeln genutzt werden können. Zudem habe ich den Eindruck dass hier 2 bis 3 Motoren-Ausfälle noch kein Problem sind.

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Henning Boetel 13.03.2018, 10:47
3.

Zitat von C-Hochwald
In Deutschland wird so vieles belächelt oder für unmöglich gehalten, was anderenorts ohne Scheu vor Veränderungen vorangebracht wird. Wer sich nicht visionär und proaktiv verhält, verschwindet. Das gilt vor allem für Firmen, aber auch für .....
Und was hat Ihr Beitrag über die ach so rückständige deutsche Wirtschaft jetzt mit dem Artikel zu tun?

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Draw2001 13.03.2018, 10:57
4. Deutschland ist Meister der Bürokratie....

Wenn woanders Steine aus dem Weg geräumt werden, dann haben in Deutschland die Menschen hochkonjunktur, die einem erklären, warum etwas nicht geht. Von dieser Sorte gibt es genug. Insbesondere diese, die darauf tagelang verfasste Schriftsätze erzeugen können. Es soll alles bleiben wie es war oder ist. Es soll alles seine“Ordnung „ haben! Es ist eigentlich nur das trügerische Gefühl der Sicherheit, das diese Menschen motiviert, eine Veränderung keinesfalls zuzulassen. Vorstände haben Angst um Boni und um den nächsten Posten. Mitarbeiter Angst vor Arbeitsplatzverlust. Beamte haben Angst vor Verlust ihrer Pension. Eigentlich bedeutet jede Veränderung etwas Neues, auf das man sich einstellen muss. Dieser Aufwand ist für einige einfach zuviel.

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KuGen 13.03.2018, 11:08
5. Die Neuseeländer lieben Motorengeräusch.

Meine Frau und ich haben letztes Jahr ein paar Tage zentral im Ort Franz-Josef-Glacier verbracht. Der Hubschrauberlandeplatz liegt zentral im Ort, bei gutem Wetter starten und landen Copter im 10 Minuten-Takt. Die Neuseeländer hören das gar nicht, aber jeden Normalo treibt das in den Wahnsinn.

Also wissen Sie jetzt, warum das Experiment in NZ gemacht wird. Rückschlüsse hins. der Akzeptanz in Europa wären aber vollkommen verfehlt.

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hup 13.03.2018, 11:33
6. Kein Thread hier wäre vollständig ohne

Zitat von C-Hochwald
In Deutschland wird so vieles belächelt oder für unmöglich gehalten, was anderenorts ohne Scheu vor Veränderungen vorangebracht wird.
das ganze "Deutschland ist so rückständig und technikfeindlich"-Geschnatter. Wenn eins wirklich typisch ist für Deutschland, dann sind es die selbsternannten Foren-Oberkritiker. Normal kommt am Ende immer noch ein rotziges "...und deshalb wandere ich aus!" (was die Poster wohl als Drohung meinen, der Rest der Leser wünscht sich aber nichts sehnlicher, als dass es die Wahrheit sein möge), bis mit den nächsten 30 Postings klar wird, dass der coole Foren-Analyst immer noch visionär und mutig im Keller bei Mama wohnt und weiter Weisheiten zum Besten gibt.

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themistokles 13.03.2018, 11:49
7.

Zitat von C-Hochwald
In Deutschland wird so vieles belächelt oder für unmöglich gehalten, was anderenorts ohne Scheu vor Veränderungen vorangebracht wird. Wer sich nicht visionär und proaktiv verhält, verschwindet.
Grundsätzlich haben Sie recht und ich befüworte Fortschritte in diesem Bereich sehr. Genauso wie ich Visionäre wie Musk, etc. die Stange halte. Nur ist beim Thema Lufttaxis die Einführung in großen Ballungszentren bzw. dicht besiedelten Gebieten die Sachlage leider nicht ganz so einfach. Zum einen geht es um die Bereitsstellung von benötigten Landeplätzen im öffentlichen Raum (der normale Taxistand am Bahnhof kann es nicht sein) und zum anderen um die Regelungen im Luftraum über öffentlichem Raum. Und hier zum einen um das Thema Sicherheit (keiner will, dass die Dinger in der Fußgängerzone runtergehen) und zum anderen um die Verkehrsregelung. Anders als normale Autos bewegen sich Fluggeräte in drei Dimensionen. Hierfür braucht es komplett neue Regelungen und Denkansätze. "Flugampeln" gibt es ja schließlich nicht...

In ländlichen Gebieten ist das alles ja kein Problem. Deshalb der Versuch mit Neuseeland. Aber hier gibt es schon Luftverkehr in Form von kleinen Privatmaschinen und gewerblichen Maschinen siehe zB Kanada oder USA.

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albinoooo 13.03.2018, 11:56
9. sehr gutes konzept

für etwas weitere Strecken muss man auf Flächenluftfahrzeuge setzen, um den Energieverbrauch gering zu halten.
Der volocopter hat auch seine Berechtigung. Allerdings eher für kürzere Distanzen.

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