Forum: Wirtschaft
Niedrige Erzeugerpreise: Bauern können Finanzhilfe beim Bund beantragen
DPA

Die deutsche Landwirtschaft leidet unter niedrigen Preisen, Absatzproblemen und dem russischen Embargo - jetzt hilft der Bund aus: Wer als Bauer in ernste finanzielle Nöte gerät, kann Geld vom Staat bekommen.

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ackergold 20.11.2015, 10:17
1.

Die Erzeugerpreise werden erst dann nochmal richtig fallen, wenn die Amerikaner TTIP durchgedrückt haben und dann das Billig-Genfood ungekennzeichnet auf die Märkte kommt. Wer dann noch ordentlich Landwirtschaft betreiben will, muss auf gekennzeichnete Ökoprodukte umsteigen.

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suedseefrachter 20.11.2015, 10:27
2.

Das will ich dann auch für meine Produkte!

Marktverzerrung durch den Staat anscheinend fliegt ihm die Wirtschaft bereits um die Ohren.

Ich zahle ca 60% Steuern (inkl. Umsatzsteuer) als kleiner Unternehmer.
Finanziere durch die Arbeit direkt weitere andere Arbeitsplätze beim Staat oder halt solche Förderungen -- und das als Einzelperson der mit eigener Arbeit sein Einkommen bestreitet.

Das ist der Grund warum ich den deutschen Staat nicht respektiere. Ich will ihn nur fern halten damit er mir nicht noch mehr Probleme bereitet.

Das ich das noch lange in Deutschland mitmachen werde bezweifle ich aber auch, im Ausland gibt's deutlich bessere Konditionen und dort sind sie einem freundlicher gesinnt.

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nine1011 20.11.2015, 10:31
3. ja genau...

...subventioniert mal schön weiter die ehh schon subventionierten Wirtschaftszweige. Subventionen sind ein Eingriff in den Markt, der sich selbst reguliert.
Die konventionellen Bauern haben vor allen Dingen deshalb Erneteinbußen, weil sie immer noch nicht verstanden haben, dass petrochemischer Dünger die Mikroorganismen im Boden abtöten und dadurch mehr pertrochemischer Dünger und mehr Subventionen nötig werden - übrigens auch sehr zur Freude der VEGANER, die ja Fleisch uns somit auch die in der Produktion von Fleisch die natürlichen Düngemittel ablehnen... aber das nur nebenbei...
Würden die Subventionen endlich mal gestrichen werden, würde ein Umdenken statt finden, der biologisch (dynamische) und vor allem nachhaltige Landbau OHNE Bodenerosion durch schwere bodenverdichtende Landmaschinen und synthetischen Dünger würde sich durchsetzen und für die allgemeinheit würden gesunde Lebensmittel erschwinglicher werden, die Natur würde es uns danken und die Tiere in artgerechter Haltung auch!
Mal drüber nachdenken!

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Gregor Weißenborn 20.11.2015, 10:32
4.

Also, wenn die Bauern mehr produzieren, als sie verkaufen können, und die Preise deswegen verfallen, stützt mal wieder der Steuerzahler die Preise. So viel Glück hat sonst kein Industriezweig!

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Rubyconacer 20.11.2015, 10:34
5. Weniger aus Gewächshäusern

Vielleicht sollten wir weniger Tomaten etc. aus holländischen Gewächshäusern mit Kunstlicht kaufen. Besser sind da sonnengereifte Gemüse aus Spanien oder Griechenland oder lokales, plus saisonales Gemüse. Ich kaufe seit 15 Jahren nur noch Bio-Eier und -Milch, obwohl ich wenig verdiene, aber den Mehrpreis verkrafte ich.

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kv21061929 20.11.2015, 10:41
6. die Bundesregierung lügt

denn unterstützt werden nur Agrakonzerne. Kleinbauern werden wie immer leer ausgehen. Wer glaubt dieser Bundesregierung noch?

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Jens Rudolf 20.11.2015, 10:42
7. Hiermit beantrage ich

Hilfe für meine Bank, die unter den niedrigen Zinsen leidet und für mich gleich mit. Die Zinssätze resultieren aus einer EZB Geldpolitik, die nicht der deutschen Wirtschaftslage entspricht und nicht von ihren Statuten gedeckt ist.

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hj.binder@t-online.de 20.11.2015, 10:43
8. Die Energieversorger

erhöhen kräftig die Preise für mich Rentner; kriege ich jetzt auch Finanzhilfe vom Staat ?
Leider kann ich mich nicht bemerkbar machen wie die hochsubventionierten Landwirte: Ich habe nicht das Geld um nach Brüssel zu fahren und auch keinen großen Reifen um den anzuzünden.

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RainerHoffmann 20.11.2015, 10:48
9.

Die Erlöse für Stockfotos sind seit Mitte der 90er Jahre von ca. 150 Dollar auf jetzt ca. 20 Dollar gesunken... Als freiberuflicher Fotograf bekomme ich leider keine Subventionen aus Brüssel oder Berlin. Als Selbstständiger muss man sich dann halt andere Einkommensquellen suchen. Wie wäre es z.B. wenn unsere Milchbauern mal anständiges Rindfleisch produzieren würden, anstatt uns die abgehalfterten Milchkühe am Ende ihrer produktiven Zeit auch noch als Fleisch zu verkaufen.

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