Forum: Wirtschaft
Offerte von Signa: Karstadt-Eigner bietet drei Milliarden Euro für Kaufhof
DPA

Karstadt-Eigner Signa hält offenbar an seiner Idee einer deutschen Warenhaus AG fest. Das Unternehmen unterbreitete der Kaufhof-Mutter HBC ein Angebot über drei Milliarden Euro für die Kaufhaus-Kette.

Seite 1 von 2
cottoncandy86 01.11.2017, 17:57
1.

Ich kann mir seit 10, 15 Jahren nicht vorstellen, welchen Sinn ein Warenhaus in der heutigen Zeit noch hat. Gerade in den Fußgängerzonen, in denen diese Häuser stehen, hat es für beinahe jede Produktkategorie spezialisierte Konkurrenten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
günterjoachim 01.11.2017, 18:47
2. Signa vermutlich interessiert an Ware Haus...

Möglicherweise geht es nur um die Immobilien. Wer kauft heute noch im Warenhaus ein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 01.11.2017, 19:10
3.

Dem Unternehmen geht es um anderweitige Verwertung der Immobilien.

Schade, dass der angenehme Kaufhof jetzt auch demontiert werden soll.

Boutiquen und Hipster-Shops sind beim Shopping wirklich nicht genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paul Butterfield 01.11.2017, 19:12
4. Das ist ...

... 1:1 die alte Middelhoff-Idee.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
senapis 01.11.2017, 19:22
5. Selbstverständlich...

...werden Kaufhäuser wie Kaufhof weiterhin gebraucht. Unsinnige Argumente wie "spezialisierte Anbieter" in den Innenstädten sind überflüssig. Ob ich 3 Hauseingänge in der Einkaufsstraße weitergehe oder im Kaufhaus in den 3. Stock fahre macht nicht wirklich einen Unterschied aus. Und auf In-Label kann ich gut verzichten. Nachdem in Hamburg das Technikkaufhaus Brinkmann dicht machte, ist jetzt ganz in der Nähe schon länger Saturn etabliert.
Also doch pro "Kaufhaus"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Öhrny 01.11.2017, 19:23
6. Die...

Zitat von cottoncandy86
Ich kann mir seit 10, 15 Jahren nicht vorstellen, welchen Sinn ein Warenhaus in der heutigen Zeit noch hat. Gerade in den Fußgängerzonen, in denen diese Häuser stehen, hat es für beinahe jede Produktkategorie spezialisierte Konkurrenten.
...sterben auch langsam weg. Amazon usw. liefern alles nach hause. In den Einkaufmeilen gehen die Lichter aus und die bequemen Kunden jammern über die toten Innenstädte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cottoncandy86 01.11.2017, 19:33
7.

Zitat von senapis
...werden Kaufhäuser wie Kaufhof weiterhin gebraucht. Unsinnige Argumente wie "spezialisierte Anbieter" in den Innenstädten sind überflüssig. Ob ich 3 Hauseingänge in der Einkaufsstraße weitergehe oder im Kaufhaus in den 3. Stock fahre macht nicht wirklich einen Unterschied aus. Und auf In-Label kann ich gut verzichten. Nachdem in Hamburg das Technikkaufhaus Brinkmann dicht machte, ist jetzt ganz in der Nähe schon länger Saturn etabliert. Also doch pro "Kaufhaus"!
Sie mögen das so sehen... aber Fakt ist doch, dass ein spezialisierter Anbieter (Parfümerie, Bekleidung, Technik, Bücher, etc) immer mehr Produkte vor Ort haben kann als einer, der auf allen Hochzeiten tanzt. Wer alles bei einem kaufen will, bekommt das natürlich, aber eben nur mit begrenzter Auswahl. Übrigens: "Kaufhaus" ist etwas anderes als "Warenhaus".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capote 01.11.2017, 19:51
8. Die Besitzer wechseln, die Unfähigleit bleibt.

Bei KARSTADT wird man akustisch berieselt mit "Rund um die Uhr Shoppen bei KARSTADT" nur im Internet finden Sie gefühlt noch nicht 10 % des tatsächlich vorhandenen Angebotes. Wenn etwas nicht in der passenden Grösse oder Farbe da ist, und nicht nur Klamotten, suchen Sie die ganze Watengruppe im Internet bei KARSTASDT vergeblich. Bei anderen Geschäftsketten kann man im Internet sogar nachsehen, was in welcher Filiale vorhanden ist.

Weil das Ganze so ein Tohuwabohu ist, sieht KARSTADT auch nicht, wo es klemmt, dass man die ganz verkehrten Grössen bei Bekleidung einkauft, was geht und was nicht geht.

Das war bei KARSTADT so, ist so und wird auch so bleiben, die Treppe müsste mit eisernem Besen gefegt werden, von oben nach unten. "Oben" wird fröhlich gemanaged, renoviert und von Einkaufserlebnissen geschwätzt und "unten" bricht der Umsatz weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neurobi 01.11.2017, 20:42
9.

Zitat von senapis
...werden Kaufhäuser wie Kaufhof weiterhin gebraucht. Unsinnige Argumente wie "spezialisierte Anbieter" in den Innenstädten sind überflüssig. Ob ich 3 Hauseingänge in der Einkaufsstraße weitergehe oder im Kaufhaus in den 3. Stock fahre macht nicht wirklich einen Unterschied aus. Und auf In-Label kann ich gut verzichten. Nachdem in Hamburg das Technikkaufhaus Brinkmann dicht machte, ist jetzt ganz in der Nähe schon länger Saturn etabliert. Also doch pro "Kaufhaus"!
Brinkmann war der größte Verlust in der Hamburger Innenstadt. Ein Jammer, es wäre noch heute eine starke Konkurrenz für Saturn.
Und vor allem hatte es Abteilungen, deren Angebote bis heute nicht mehr existent sind.
Und bei Karstadt in der Mönkebergstraße kann man sehr gut wie unfähig heutiges Management sein kann. Man die Goldgrube Spiele direkt in Verkehrsrechsten Bahnhof Deutschlands in das Haupthaus verlegt und dafür die Unterhaltungselektronik dort eingestampft.
Am alten Standort ging es im Dezember zu wie auf dem Weihnachtsmarkt, am neuen sieht man kaum Kunden. Kein Wunder, man hat auch den eigenen Einkauf eingespart und das Angebot derart eingeschränkt, das der Hamburger sich gleich an den PC setzt.

Ein Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof würde zumindest in Hamburg wieder einen Konkurrenten zum Saturn zu etablieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2