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Oxfam-Bericht: Acht Milliardäre sind so reich wie 3,6 Milliarden Menschen
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Die globale soziale Ungleichheit ist offenkundiger als je zuvor: Laut Oxfam besitzen die acht reichsten Männer der Welt 426 Milliarden Dollar - und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

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cerberus66 16.01.2017, 08:30
30. Und was ist daran jetzt nicht gerecht?

Die "Superrreichen" kommen überwiegend aus einem Staat, in dem Marktwirtschaft und Unternehmertum gleichsam kultureller Bestandteil der Gesellschaft ist. Die Armen leben überwiegend in Staaten, in denen marktwirtschaftliche Prinzipien gar nicht oder sehr schlecht funktionieren. Und sie gehören zu Gesellschaftsschichten, bei denen Reichtum generell verpönt ist. Also kurz gesagt, alles eine Frage der persönlichen Einstellung und des Wirtschaftssystems. Hier mal wieder die olle Kamelle "Steuererhöhung" zu fordern ist nicht zielführend. Besser sollten alle Länder der Welt sich marktwirtschaftlich organisieren - das heisst inklusive funktionierendem Rechtssystem und funktionierender Gewaltenteilung.

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hanfiey 16.01.2017, 08:31
31.

Zitat von Lagrange
..., wenn es Superreiche gibt, doe das Geld bunkern, als wenn das Geld verteilt auf den oberen 25% liegen würde. Das würde das unter Hälfte der Bevölkerung arm machen. So ist es einfach totes Kapital, was man eh nicht ausgeben kann
Die wirklich reichen werden kein Geld durch "bunkern" verbrennen. das Geld "arbeitet" bei denen.

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mirror999999999 16.01.2017, 08:32
32. Naja

ich gönne jedem seinen Erfolg. Wer eine gute Idee hat, soll auch Geld dafür ernten.
Ich würde mir nur wünschen, dass diese steinreichen Menschen dann auch ihr vieles Geld investieren und somit die Allgemeinheit davon auch etwas hat. Wen ich eine Mrd oder mehr habe, kann das doch nicht so schwer sein.
Es bleibt die Frage, ob der Lohn oder das Gehalt, Gage etc. so hoch sein darf, dass im gleichen Land Menschen nicht mal in 1000 Jahren soviel Geld verdienen würden.
Es bleibt die Frage der Gerechtigkeit, ob für die extremen Gehaltssteigerungen der Manageretage immer andere bluten müssen, in Form von Entlassung oder Gehaltskürzungen.

Und ich stimme dem zu, solange Unternehmen und Unternehmer mit Schlupflöchern oder ominösen Steuerpraktiken ständig Steuerzahlungen umgehen oder illegale Steueroasen im Ausland haben und sich so der Solidargemeinschaft entziehen, das ist ungerecht. Diese Unternehmen müssten dann im Land anders besteuert werden. Siehe Coffeeshops, der eine zahlt 30% mehr Steuern, weil er in Deutschland eine Niederlassung hat. Der andere, aus dem Ausland zahlt diese Steuern nicht und streicht 30% mehr Gewinn ein oder kann ca. 30% billiger anbieten. Sieht so deutsche Unternehmenskultur aus?

Aber die Welt und Politiker werden in diesem Punkt nie an einem Strang ziehen. Geld regiert die Welt.

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ulrich_loose 16.01.2017, 08:33
33. Da haben Sie sicher recht

Zitat von RalfHenrichs
Tipp: Besuchen Sie erst einmal "Grundlage der Volkswirtschaftslehre I", bevor Sie sich so unqualifiziert äußern. 1. Niemand glaubt, dass das Vermögen der Superreichen unterm Kopfkissen liegt oder verprassen. Darum geht es gar nicht. Zumal niemand mehrere Milliarden Dollar verprassen kann, selbst wenn er es wollte. 2. Natürlich steckt das Geld in Firmen, aber das bedeutet dann auch wirtschaftliche und politische Macht, ist.....
Würde man das Vermögen der acht Reichen unter der halben Menschheit verteilen, bekäme jeder 118 Dollar oder Euro. Das würde sicher in affenartiger Geschwindigkeit zu einer erhöhten "Umlaufgeschwindigkeit" führen. Dumm nur, nach einem einzigen Einkauf wäre die halbe Menschheit wieder genau so Mittellos wie vorher und das Vermögen wäre auf immer zerstört.

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zynik 16.01.2017, 08:35
34.

Zitat von ulrich_loose
wider und wieder das selbe Klassenkampfthema... Bleibt nur die Frage zu klären, was aus dem Geld werden würde, wenn man die 8 Reichen enteignete und den Besitz unter der halben Weltbevölkerung aufteilt... Reicht es da wohl für einen Malleurlaub? Das selbe in Grün bei den .....
Ich frage mich immer was solche Beiträge eigentlich bezwecken. Was ist die Intention das Offensichtliche zu leugnen? Was bringt es den rosa Elephanten im Raum wortreich zu ignorieren und des Kaisers neue Kleider zu bewundern?

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nic 16.01.2017, 08:36
35.

Zitat von snoook
Ich kenne zwar nicht alle Biographien dieser acht Leute, aber auf den ersten Blick würde ich sagen: Mindestens die Hälfte sind "selfmade-Milliardäre", die eine sehr gute Geschäftsidee hatten. In einigen Ländern dieser Erde (insbesondere USA) führt diese .....
Ganz ohne Bashing: der enorme Reichtum weniger ist das größte Problem.

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thomas_gr 16.01.2017, 08:37
36.

Das Problem ist ja systemisch. Zins und Zinseszins konzentrieren automatisch das Vermögen der Welt immer weiter auf immer weniger Menschen.

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kzs.games 16.01.2017, 08:38
37. Idealisten, Grüne oder Aluhüte

@spätaufsteher

Wenn Sie einen Maximalbesitz von 20Millionen Euro einführen wollen können sie morgen die Wirtschaft zu machen. 20 Millionen sind absolut gar nichts. Mit einem Vermögen von 20 Millionen können sie überhaupt nichts anfangen. Ein Haus, bzw mehrere Häuser da man als Geschäftsführer eben weltweit präsent sein können muss, laufende Kosten dafür. Kosten für Personenschutz, Flüge, Personal etc...

Und wie wollen sie Investitionen wie Elon Musk (Tesla, SpaceX....) ermöglichen wenn es nicht Personen gibt die 20 Milliarden haben und einen jährlichen Verlust von ca. 300 Millionen Euro problemlos verkraften können?
Das über mehrer Jahre hinweg mit dem Ziel neue Technologien zu entwickeln und schlussendlich sogar die Patente freizugeben um ALLEN die Forschung damit zu ermöglichen (siehe Tesla). Mit 20 Millionen können sie nicht mal eine Projektgruppe dafür bilden :D

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nic 16.01.2017, 08:40
38.

Zitat von Lagrange
..., wenn es Superreiche gibt, doe das Geld bunkern, als wenn das Geld verteilt auf den oberen 25% liegen würde. Das würde das unter Hälfte der Bevölkerung arm machen. So ist es einfach totes Kapital, was man eh nicht ausgeben kann
Je mehr Kapital von diesen Leuten gebunkert wird, um so mehr fehlt es den Staaten und dem Rest der Weltbevölkerung. Es wird Zeit, dass die Umverteilung von Oben nach Unten wieder in Gang kommt.

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nic 16.01.2017, 08:42
39.

Zitat von Ben Major
Die richtige Frage in diesem Zusammenhang wäre doch, warum sind die Armen arm, doch nicht weil einige Menschen reich sind, oder?
Ich denke schon. Ist ja nicht so, als hätten diese Superreichen einen Gelddrucker im Keller.

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