Forum: Wirtschaft
Pläne der EU-Kommission: Industrie bangt um "Made in Germany"-Siegel

Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.

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spongie2000 16.01.2012, 08:32
1. Die EU

Es gab eine Zeit, da waren eher Linke gegen die EU.
Heute sind fast nur noch Rechte gegen die EU, obwohl sie unsozialer, bürokratischer und korrupter als jemals zuvor ist.

Die Tatsache, dass die Schweiz Exportweltmeister ist (pro Kopf), zeigt deutlich, dass man auch ohne EU wirtschaften kann. Die EU hat NICHTS, NICHTS, NICHTS positives gebracht. Und dass unsere Parteien von rechts bis links im Parlament diese Monstrum stützen zeigt den Zustand Deutschlands.

Die FDP stand beispielsweise früher für Freiheit und Selbstbestimmung und gegen Bürokratie und Staatseinflüsse. Mit einem Nein zur EU wäre sie heute eine starke Kraft, sie hat aber jegliches Profil verloren. Man kann nicht Nein zu Bürokratie und gleichzeitig Ja zur EU sagen.

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ottohuebner 16.01.2012, 08:35
2. Die eu ..............

tut alles um der europaeischen 'melk-kuh' - deutschland - das leben so schwer wie moeglich zu machen.

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frahowi 16.01.2012, 08:39
3.

Zitat von sysop
Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.
neue kennzeichnung ist überfällig.....denn in der verpackung ist schon lange nicht mehr drin was drauf steht!!!!

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althus 16.01.2012, 08:39
4. Konkurrenzneid?

Zitat von sysop
Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.
Mich würde es nicht wundern, wenn hinter solchen absurden Ideen die ,,lateinische'' Konkurrenz stecken würde,denn wer außer Frankreich und anderen Südstaaten könnte an einer weiteren Schwächung unseres Landes Interesse haben ?

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octopuss 16.01.2012, 08:40
5.

Zitat von sysop
EU-Kommissar Algirdas Semeta plant, das Gütesiegel "Made in Germany" nur noch für Produkte zulassen, bei denen mindestens 45 Prozent des Wertanteils aus Deutschland stammen. Bisher gilt laut EU-Regeln das Land als Herkunftsland, in dem "die letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung" vorgenommen wurde. Daher können heute Produkte auch dann mit dem Label "Made in Germany" gekennzeichnet werden, wenn sie zu mehr als 90 Prozent im Ausland gefertigt, aber zuletzt in Deutschland bearbeitet wurden.
Völlig richtig!
Die Industrie verschaukelt den Verbraucher wo sie nur kann. Wer noch noch Komponenten in Fernost kauft oder auf Kleidung Logo und Sticker annäht darf sich m.E. das Label "made in Germany" nicht anheften.

Da hilft selbst kein "German Engineering" und andere Marketingsprüche: Die Ware ist zum Gutteil im Ausland entstanden. Es gibt eine Reihe von Kunden die bereit sind für Ware aus Europa einen höheren Preis zu zahlen; nicht nur in der Hoffung das die Qualität besser ist.
Beispiele gefällig?
Consumerelektronik: Telefunken (China), Grundig (Türkei) etc
Motorräder: BMW (F-Serie) - hier kommt angeblich der Motor aus China
Audi: Motoren angeblich aus Ungarn
Mobiltelefonie: die Richtung ist bekannt (Fernost), Ausnahme ich hatte kürzlich ein nagelneues Nokia mit "made in Hungary" in Händen hielt.
usw. usf

octopuss

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Kaygeebee 16.01.2012, 08:41
6.

Wenn ein T-Shit, das unter grausamsten Bedingungen in einem fensterlosen Keller in Bangladesch von kleinen Kindern genäht wurde, nach Deutschland geschifft wird und dann als "Made in Germany" deklariert wird, dann stimmt etwas nicht.

Und als ob "Made in Germany" automatisch bessere Qualität bedeutet. Deutsche Hersteller beziehen ihre Teile heute auch aus China oder lassen die hier hergestellten dort endmontieren.

100%ige hier hergestellte Produkte gibt es nur noch selten. Das Siegel erhalten zu wollen ist mal wieder reiner Wirtschaftsprotektionismus und das Festklammern an einem Mythos der seit über 20 Jahren tot ist.

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Systemrelevanter 16.01.2012, 08:54
7. Etikettenschwindel

Für mich klingt das so, als würde einem Etikettenschwindel endlich ein Ende bereitet. Wenn 90% eben nicht in Dtl. hergestellt wurden, kann man dieses Label einfach nicht vergeben.

Jetzt wird es natürlich eng für die Unternehmen, die in den letzten Jahren die Arbeitnehmer zu Lohnverzicht gezwungen haben, immer damit drohend, sonst ins Ausland zu gehen uva. für diejenigen, die das dann auch getan haben und dennoch von Label profitieren wollen.

Denn Made in Germany ist nicht nur ein Qualitätssiegel, sondern auch ein Sozialstandard und ein Bekenntnis zum Produktionsstandort mit all seinen Arbeitnehmern.

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akrisios 16.01.2012, 08:58
8. Top!

Zitat von sysop
Die EU will die Vergabe des Labels "Made in Germany" erschweren - und bringt*damit deutsche*Unternehmen gegen sich auf: Der Industrie- und Handelsverband DIHK warnt vor den Folgen für die Wirtschaft. Auch Verbrauchern drohe der Verlust einer Orientierungshilfe.
Ja wunderbar! Wenn man dagegen ist mit dem Argument dem Verbraucher Orientierungshilfe zu nehmen ist das doch eine groteske Verschleppung und vollvera... des Verbrauchers.

Eigentlich erwartet man doch gefühlte 100% der inländischen Wertschöpfung bei einem solchen Produkt.

Das "nur" 45% drin sein sollen ist doch noch sehr nett von der EU.
Ich wäre für das doppelte: 90%.

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munkelt 16.01.2012, 09:01
9. Mogelpackungen

Zitat von frahowi
neue kennzeichnung ist überfällig.....denn in der verpackung ist schon lange nicht mehr drin was drauf steht!!!!
Richtig! Das sind heute alles Mogelpackungen.
Wenn made in Germany draufsteht, dann sollte das Produkt auch wirklich in D. hergestellt sein.

Ist auch gut für die hiesige Arbeitsplatzentwicklung.

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