Forum: Wirtschaft
Pleitekette: Schlecker-Betriebsrat will Auskunft über Familienvermögen
dapd

Besitzt die Schlecker-Familie tatsächlich noch 40 Millionen Euro? Der Betriebsrat der Pleitedrogerie verlangt Einblick in die Vermögensverhältnisse der Gründer. Das Verhalten der Schleckers sei "sozial und moralisch zutiefst verantwortungslos".

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inx_1 04.06.2012, 08:30
1.

Zitat von sysop
Das Verhalten der Schleckers sei "sozial und moralisch zutiefst verantwortungslos".
Verstehe die aktuelle Aufregung nicht, das war es bei __den Schleckers__ doch schon immer ?
Gut das dieses Konstrukt endlich den Bach runtergeht - Menschenfreundlichkeit und nachhaltiges Unternehmertum sieht anders aus. Und die Nachkommen, naja den Kommentar dazu spare ich mir jetzt.

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PK2011 04.06.2012, 08:36
2. .

Zitat von sysop
Besitzt die Schlecker-Familie tatsächlich noch 40 Millionen Euro? Der Betriebsrat der Pleitedrogerie verlangt Einblick in die Vermögensverhältnisse der Gründer. Das Verhalten der Schleckers sei "sozial und moralisch zutiefst verantwortungslos".
Die Schleckers müssten mit dem Klammerbeutel gepudert sein auch nur einen EUR herauszurücken.
Hoffentlich war die Familie so schlau, entsprechende Transaktionen wasserdicht mit guten Beratern vorzunehmen.

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mensch0817 04.06.2012, 08:40
3. Kapitalismus

Ja, es ist hart für die Tausenden Beschäftigten von Schlecker. Aber wenn man ehrlich ist, müßte man sagen: Ok, so ist Kapitalismus.

Wir leben in einer Wirtschaftsordnung, in der sich alles um's Geld dreht. Solange das so funktioniert, daß jedermann für den berühmten Apfel und das Ei jede Menge qualitativ oft minderwertiger Waren kaufen kann, sind alle begeistert. Aber manchmal schlägt das Pendel eben auch nach der anderen Seite aus. Kategorien wie "sozial und moralisch" kommen da nicht vor, nur Bilanzzahlen sind interessant. Wer das nicht möchte, sollte mal über Alternativen nachdenken.

Und obwohl ich sonst kein FDP-Freund bin - hier haben die Liberalen recht. Die Schlecker-Frauen sind über die ganze Republik verteilt. Deswegen gibt es keine Notwendigkeit, staatlicherseits einzugreifen. Diese Notwendigkeit existiert nur dort, wo Großbetriebe schließen und konzentriert in einer Region sehr viele Menschen betroffen sind.

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mischpot 04.06.2012, 08:42
4. Betriebsrat mitverantwortlich

Es dürfte dem Betriebsrat über Jahre wohl kaum entgangen sein können in welch fundamentaler Krise Schlecker steckt. Zu hohe Kosten zu wenig Gewinn, Jetzt so zu tun als wüßte man davon nichts und nur die Eigentümerfamilie sei verantwortlich, ist nichts anderes als von sich selbst abzulenken. Wenn der Betriebsrat Unternehmensentscheidungen verantwortlich mitgetragen und nicht blockiert hätte, wäre Schlecker nicht insolvent geworden. Es ist doch immer so wenn Management und Betriebsrat nicht zusammen sondern gegeneinander agieren dann bleiben beide auf der Strecke.

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Corinna 04.06.2012, 08:43
5.

Zitat von sysop
Besitzt die Schlecker-Familie tatsächlich noch 40 Millionen Euro? Der Betriebsrat der Pleitedrogerie verlangt Einblick in die Vermögensverhältnisse der Gründer. Das Verhalten der Schleckers sei "sozial und moralisch zutiefst verantwortungslos".
Selbst mit den 40 Millionen wäre die Firma pleite.

Interessanter ist doch wohl wie viel die Schleckers auf die Seite geschafft haben von dem noch nichts bekannt ist. 40 Mio erscheinen mir angesichts der Tatsache dass die Pleite lange vorab sichtbar war doch arg wenig.

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tatortreiniger 04.06.2012, 08:47
6. Schlecker-Pleite

Zitat von sysop
Besitzt die Schlecker-Familie tatsächlich noch 40 Millionen Euro? Der Betriebsrat der Pleitedrogerie verlangt Einblick in die Vermögensverhältnisse der Gründer. Das Verhalten der Schleckers sei "sozial und moralisch zutiefst verantwortungslos".
Wenn ein Vermögen von 40 Mio. Euro bekannt ist, möchte ich nicht wissen, was noch alles so auf Schweizer Nummernkonten schlummert.

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einsteinalbert 04.06.2012, 08:52
7. eine legitime Forderung

aber glaubt man wirklich, dass der Schlecker - Clan die Karten auf den Tisch legt ? Vor Wochen hiesss es schon " Alles weg - nichts mehr da". Man kann dies nachlesen.

Jetzt sollen noch 40 Mio da sein. Aber auch dies scheint mir nicht der Wahrheit zu entsprechen. Ich versuch's mal mit dem altbekannten "Metzgerpraktik " . . . . . darfs vielleicht auch bischen mehr sein ? Dazu drückte man den Daumen geschickt auf die Waage.

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M. Michaelis 04.06.2012, 08:55
8.

Ist es sozial und verantwortungsvoll sinnlos alles bis auf den letzten Euro in in unrettbares Unternehmen zu stecken ?
Wann kapiert die Gewerkschaft endlich, dass der Laden am Ende ist. Die Firma hat bereits eine Menge Geld verbrannt, auch etliches von Schleckre persönlich.

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M. Michaelis 04.06.2012, 08:56
9.

Zitat von mensch0817
Wir leben in einer Wirtschaftsordnung, in der sich alles um's Geld dreht.
Um was denn sonst ? Und glauben Sie mit Tauschhandel wären wir besser dran ?

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