Forum: Wirtschaft
Programm der FDP: Warum uns mit Merkels Praktikant die Krise droht
DPA

Die FDP bekommt für die angebliche Eitelkeit ihres Spitzenkandidaten viel Spott ab. Wichtiger wäre es, sich ernsthafter mit dem auseinanderzusetzen, was die Partei im Programm hat. Keine guten Aussichten für unsere Zukunft.

Seite 1 von 60
dieter 4711 08.09.2017, 11:37
1. Ist selber Schuld

Wer FDP wählt ist selber Schuld.

Beitrag melden
angelobonn 08.09.2017, 11:40
2. Vier Finger zeigen auf Herrn Fricke zurück

Herr Fricke zeigt hier mit seinem abstrusen linken Weltbild auf die FDP, aber dabei zeigen vier Finger auf ihn zurück. Fricke versucht, die Mindermeinungen linker Ökonomen als herrschende Expertenmeinung zu verkaufen, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Es ist vollkommen richtig auf den freien Markt zu setzen, anstatt auf einen Staatsdirigismus. Wohin ein solcher führt, können wir doch in der deutschen Energiepolitik beobachten. Da werden alleine über das EEG jährliche (!) 24 Mrd. EUR umverteilt, hinzu kommen weitere Milliarden für den Netzausbau. Ergebnis ist aber eine deutliche Veschlechterung der Versorgungssicherheit. Zudem wurde kein einziges Gramm CO2 eingspart, da das EEG nicht mit dem Emissionshandel harmonisiert wurde. Die Eingriffe des Gesetzgebers in die Energieplanwirtschaft erfolgen inzwischen in einem Tempo, das auch für Experten kaum mehr nachvoillziehbar ist. Es ist inzwischen Standard, dass Energiegesetze schon geändert werden, noch bevor sie in Kraft getreten sind. Die FDP tritt an, um einen solchen Irrsinn zu beenden und das ist auch gut so!

Beitrag melden
geschädigter5 08.09.2017, 11:44
3. Aber gerade SPON

Hat doch ständig die FDP gehätschelt und gegenteilige Meinungen unterdrückt. Lesen sie doch mal Fleischhauer von gestern in SPON. Das ist alles richtig, was sie schreiben. Nur wie will man das den Wählern vermitteln.

Beitrag melden
realplayer 08.09.2017, 11:44
4.

Tut mir leid. Grüne und Linke werden nicht in die Regierung kommen. Eine große Koalition wird Deutschland auch nicht weiterbringen.... Schwarz/Gelb ist zumindest aktuell wieder neu.

Beitrag melden
gauner12 08.09.2017, 11:45
5. Die Versicherungsbranche reibt sich schon die Händer, wenn..

...schwarz/gelb regiert und die private Altersvorsorge gefördert wird. Schon wie bei Rürup und Riester werden dann wieder Verträge unter das Volk gestreut, bei denen man mehr einzahlt als man später rauskommt, die man nicht kündigen kann und schlußendlich, die´auf die Mindestrente angerechnet werden. Nein, diese Politik darf nicht wieder regieren. Das hat Deutschland nicht verdient

Beitrag melden
Aberlour A ' Bunadh 08.09.2017, 11:45
6. Ökonomische Weltbilder sind ins Wanken geraten

Es gibt ja mittlerweile viele Lehrbücher mit Titeln wie "Ökonomie nach der Krise", "Fehler des Kapitalismus", "Falsche Weichenstellungen", "Mythos Markt", "Krise der Makroökonomie", "Was haben wir aus der Finanzmarktkrise gelernt?" und viele mehr. Die können Marktgläubige mit Gewinn lesen. Vielleicht sollte man für die FDP mal ein Spendenaktion diesbezüglich ins Leben rufen.

Beitrag melden
lupo44 08.09.2017, 11:47
7. alle sollten sich am 24.09. an die letzten FDP Zeiten erinnern.....

wir hatten da das "DREIER-GESPANN Rössler,Barht und Lindner.Und hier bei Spon wurde im Forum immer wieder darüber diskutiert vor der Wahl damals _ Wer brauch in diesem Land die FDP_ und siehe da es ging und wird auch weiter gehen ohzne sie. Und um Gottes Willen nicht gleich wieder in Regierungsverantwortung.
Wenn das so kommen sollte wird es uns Allen nicht gut bekommen.So würde derHerr Kubiki aus dem hohen Norden gleich das Finanzministerium übernehmen wollen,eine Äußerung in einer Talkrunde im Monat August.
Dann lieber mit der SPD weiter die nächsten 4 Jahre und dann wird sich soiwieso einiges geändert in der politischen Landschaft Europas.

Beitrag melden
volucer 08.09.2017, 11:55
8. FDP-Hate ist sowas von 2013.

1. Thema Elektroautos: Der Autor postuliert, dass die FDP gegen die Unterstützung des Elektroautos ist, was einfach falsch ist. Die FDP will nicht, dass das Elektroauto bevorzugt wird. Planwirtschaft hat noch nie geholfen, Beispiel Energiesparlampen. Vergleichbares Szenario wie jetzt mit dem Benzin/Dieselauto. Das Ende der konventionellen Glühbirne wurde beschlossen und gleichzeitig auf die Energiesparlampe gesetzt. Was haben wir heute? Die Energiesparlampe ist praktisch tot und überall wird auf LED gesetzt. Eine erzwungene Lösung, die sich nicht am Markt etabliert hat, wird keine lange Zeit existieren. Da sind die vielen Milliarden an Forschungsgeldern leider verschwendet. Es gibt viele alternative Entwicklungskonzepte, die mindestens die gleiche Förderung erhalten müssten. Power to Gas oder ähnliches ist hochinteressant und viel praxisnaher, als das E-Auto.
2. Thema Mietpreise: Der Autor kritisiert die Konzepte der FDP, bringt aber keine Alternativen ins Spiel. So kann man es sich auch einfach machen. Die Mietpreisbremse ist ein Rohrkrepierer. Da werden Symptome aber nicht die Ursachen behandelt. Mieten sind teuer. Warum? Nunja, als Vermieter wird man immer mehr gegängelt. Mietnomaden in der Wohnung, hohe Kosten und ein jahrelanger Prozess. Dem Mieter kündigen? Nahezu unmöglich. Mieter zahlt keine Miete, zahlt die Nebenkosten zu spät -> jahrelanger Gerichtsprozess.
Der Mieter geht nicht pfleglich mit der Wohnung um? Unter Umständen erhalten sie da garnichts. Ich habe in meinem Haus Holzboden, der mittlerweile nach 18 Jahren immer noch super aussieht. Wenn ein Mieter 15 Jahre in ihrer Wohnung lebt und den Holzboden ruiniert, kann man keinen Schadensersatz fordern.
Dazu kommt. dass gerne Grunderwerbssteuern erhöht wurden und Bauvorschriften gestärkt werden, zusätzlich der soziale Wohnungsbau vernachlässigt wurde. (Warum wohl? Die Leute dort können rechnen und wissen, dass Sozialbauten ein Verlustgeschäft sind.)
Man vermietet jahrelang günstig und der Mieter ruiniert Einrichtung und fordert dann eine Renovierung oder Mietminderung. Jeder Vermieter, der nicht das maximale fordert, hat entweder noch keine schlechten Erfahrungen gemacht (die werden kommen) oder hat genug Geld, dass es ihn nicht tangiert.
3. Eigenheim/Eigentumswohnung:
Mit Eigentum schlägt man viele Fliegen mit einer Klappe. Eigentumswohnung hebt die Mietpreisproblematik auf. Zusätzlich häuft man Vermögen an, welches im Alter dann aufgebraucht werden kann. Mietzins geht "verloren", während eine Rate für den Kredit nur durch Wertverlust und Abschreibung verloren geht.
4. Schäuble und Steuern:
Unser Finanzminister und seine schwarze Null sind doch wie Pech und Schwefel. Die Null lässt sich mit mehr Steuern immer besser erreichen, als mit weniger Steuern. Wenn jetzt noch zusätzlich unsere Sozialsysteme mit Flüchtlingen belastet werden, braucht man mehr Steuern.
Viele weitere Kritikpunkte lassen sich ebenfalls entkräften.
Alles in allem scheint mir, dass der Autor aktuell sehr unzufrieden mit den Umfragewerten seiner Partei ist ;)

Beitrag melden
Wirbelwind 08.09.2017, 11:57
9. Was für eine kleine, gehässige Polemik

Was für eine kleine, gehässige Polemik. Häuslebauer sollten nur dann einen Kredit erhalten, wenn sie soviel Eigenkapital vorweisen können, dass der Restwert des Hauses auch bei einem deutlichen Preisverfall noch immer die Verbindlichkeiten deckt. Dann gäbe es auch kein Problem mit Immobilienblasen. Und unter diesen Bedingungen dürfte auch der Staat Kredite aufnehmen, um Infrastrukturinvestitionen zu tätigen. Die entsprechenden Infrastruktureinrichtungen können dann als Sicherheit dienen.
Wenn es nach den Anhängern von Rot-Grün ginge, würde der Staat aber Kredite aufnehmen, um dieses Geld in *Menschen* und deren Konsum zu investieren. Und Menschen können nun einmal nicht als Sicherheit dienen.

Beitrag melden
Seite 1 von 60
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!