Forum: Wirtschaft
Reporter-Podcast "Hörweite": Was Palmöl-Bauern in Thailand richtig machen
Karl Vandenhole

Palmöl hat einen schlechten Ruf. Doch nicht überall wird für den Anbau Regenwald abgeholzt. Wie es auch nachhaltiger geht, erzählt Vanessa Steinmetz im Reporter-Podcast.

PolitBarometer 06.01.2018, 19:24
1.

Was hier gerne vergessen wird zu erwähnen ist, dass Palmöl ein ungesundes und billiges Ersatzöl für wesentlich kostbarere und gesündere Öle wie Sonnenblumen-, Kokos- oder Distelöle ist.

So gut wie alle billigen und auch mittlerweile teuren Backwaren bekommen dieses Substitut untergejubelt; oftmals wird es noch nicht mal ordentlich deklariert. Der Kunde zahlt aber den gleichen, hohen Preis für das Endprodukt.

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thsa 06.01.2018, 19:37
2. Nudossi aus Radebeul

Macht es vor. Nougat Aufstrich mit 36 % Nüssen und im Glas ohne Palmöl.
Der Osten zeigt wie es geht.

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moev 07.01.2018, 11:14
3.

Zitat von thsa
Macht es vor. Nougat Aufstrich mit 36 % Nüssen und im Glas ohne Palmöl. Der Osten zeigt wie es geht.
Schmeckt nur eben leider nicht so gut wie Nutella. Das hat eben die beliebteste Gesamtkomposition der Geschmäcker. Nur weil eine Zutat ans ich besonders hochwertig ist muss sie deswegen nicht auch am besten schmecken.

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mama_arbeitet 09.01.2018, 08:36
4. großer Unterschied

Zitat von PolitBarometer
Was hier gerne vergessen wird zu erwähnen ist, dass Palmöl ein ungesundes und billiges Ersatzöl für wesentlich kostbarere und gesündere Öle wie Sonnenblumen-, Kokos- oder Distelöle ist. So gut wie alle billigen und auch mittlerweile teuren Backwaren bekommen dieses Substitut untergejubelt; oftmals wird es noch nicht mal ordentlich deklariert. Der Kunde zahlt aber den gleichen, hohen Preis für das Endprodukt.
Man kann Palmöl nicht mit Sonnenblumen- oder Distelöl vergleichen, denn Palmöl wird insbesondere aufgrund seiner (wie bei Kokosöl) Fähigkeit fest zu werden, genutzt. Das ersetzt man nicht einfach so durch ein beliebiges Öl, vor allem im Kosmetikbereich.

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wordfix 09.01.2018, 14:10
5. Katastrophales Marketing

Ich laufe seit Längerem beim Einkaufen wie ein Vollidiot durch die Regale und untersuche meine Einkäufe mit Palmölzusatz darauf, ob a) dieses nachhaltig angebaut und b) möglichst schonend verarbeitet wurde ( Transport, Lagerung und schonende Erhitzungsprozesse ).
De facto gibt es bis heute weder ein verläßliches Siegel für a) ( RSPO ist eher mit DIN zu vergleichen) und erst recht keines für b), womit ich als Konsument gerne die potenziell kanzerogene Wirkung vermeiden würde.
Wir zahlen bereits das Doppelte für Produkte, die wenigstens zur Hälfte wirkich Bio sind, wieso bekommt unsere Industrie es nicht auf die Kette, extrem geldwerte (!) Standards zu etablieren, selber die gesamte Kette von Anbau bis Fertigung zu kontrollieren oder notfalls in Eigenregie zu betreiben, valide zu zertifizieren ?
Wofür geben die eigentlich Milliarden für Marketing aus, wenn sie solch lukrative Geschäfte verpennen ?

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