Forum: Wirtschaft
Ringen um CDU-Vorsitz: Kramp-Karrenbauer will Bezieher kleiner Renten entlasten
REUTERS

Fundamentale Unterschiede zwischen den Kandidaten zum CDU-Vorsitz bestehen nicht. Ein paar Details kommen inzwischen aber deutlicher zum Vorschein - bei der Rente zum Beispiel.

Seite 1 von 8
K:F 06.12.2018, 08:16
1. Gesetzliche Rente für alle

Also für Politiker, Beamte, Selbstständige, Ärzte und Rechtsanwälte, und zwar mit allen Einkünften. Politiker wie Merz können gerne ihr privates Geld nehmen und in Aktien anlegen. Vor allem sollen die Politiker ihre Finger von den Renten lassen. Es ist die Schuld Dr Politiker, dass Renten zum Leben nicht mehr reichtt. Kohl hat die Wiedervereinigung durch die Sozialversicherungen bezahlen lassen. Vor Wahlen werden Wahlgeschenke verteilt. Immer. AKK fängt auch schon an. Und das obwohl sie nur CDU Vorsitzende werden will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vantast64 06.12.2018, 08:20
2. Eine einfache Verbesserung für die ärmeren Rentner

wäre der Einschluß der Selbstständigen,Beamten und Abgeordnete in die allgemeine Rente und Festbeträge bei Rentenerhöhrungen statt
der ungerechten %-Berechnungen, die den reicheren immer mehr bringen, die ärmeren kommen nicht vom Fleck.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trex#1 06.12.2018, 08:21
3.

Es ist sicherlich gut, wenn AKK endlich erkannt hat, wie schlimm die Lage der Armutsrentner in D ist.
Aber für den Vorschlag benötigt man Mehrheiten, in der Union und im Parlament.
Es ist wohl eher unverbindlicher Populismus ("Die Rente ist sicher"-Tradition). Schließlich lebt die CDU von den Wählerstimmen der Alten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Korken 06.12.2018, 08:29
4. Rentenbetrug durch Doppelbesteuerung stoppen wäre mal was

Wie man sich vielleicht erinnern kann hat ein Beamter(!) dagegen geklagt, dass er seine Pension versteuern muss, der Rentner seine Rente allerdings nicht (zumindest kaum). Dass er sein ganzes Arbeitsleben lang sowieso keine Renten- bzw. Pensionsbeiträge zahlte und davon dann auch nichts versteuerte (was der Rentner tun muss und dazu noch in einem höheren Steuertarif während des Erwerbslebens(!!) ) hat das Bundesverfassungsgericht in einem m.M. krassen Fehlurteil verschwurbelt und die damalige Bundesregierung auch nicht hinterfragt, ja sogar gefördert. Wer war damals nochmal in der Regierung?

Ja und nun haben wir den Salat, die Rentner müssen nun einmal Steuer auf die Rentenbeiträge zahlen (zu ihrem gegenwärtigen Steuertarif) und dann noch einmal wenn sie die Rente erhalten! da der Steuerteil im Rentenbezug schneller steigt als er jetzt abgebaut wird. Die 1970er Jahrgänge sind davon insbesondere betroffen. Dies gipfelt in Doppelbesteuerungen von über 50.000 Euro.

Am besten mal danach googeln. Einen recht guten Text findet man mit dem Suchtext: "Rentner klagt gegen Steuernachteile" oder auch der ominöse "typisierte Pflichtversicherte". Recherchen ergeben einen Steuerbetrug am Steuerzahler(!) von bis zu 362.000 Euro während seines gesamten Lebens!. Man kann gar nicht so viel fressen wie man k... könnte. Es sei denn, man ist Beamter, auf dieser Seite wurden alle möglichen Vorteile addiert während der Renter alle Nachteile aufaddiert bekam (beides inkl. der unfairen Anteile).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulfilas72 06.12.2018, 08:49
5. das schlimme ist...

es wirkt alles so konzept- und visionslos. Der Blick für das Gesamtwerk fehlt. Es wird hier geflickt, es wird da geflickt und gleichzeitig schneidet die Union an Zöpfen rum, die dazu führen, dass die Einnahmeseite stabil bleibt, bzw. dass der Solidaritätsgedanke, auf der unsere Gesellschaft basiert, völlig demoliert wird. Man, was haben sich die Stuerschmarotzer gefreut, dass Schwarz-Gelb in NRW gewonnen haben. Die Konsequenzen sind bekannt.
Merz trat mal mit "revolutionären" Ideen an, die, konsequent zuende gedacht, dazu geführt hätten, das alle Einnahmen und Ausgaben des Staates, der Länder und Kommunen, geprüft und neu geordnet werden. Diese Konsequenz fehlt an allen Ecken und es wird sich im Klein-Klein verloren, Lobbyismus hofiert und am Ende steht der normale Bürger da und denkt sich "Wait, what?"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dancar 06.12.2018, 08:53
6. wie wäre es Renten immer absolut zu erhöhen und nicht prozentual?

wo steht eigentlich geschrieben, dass Renten immer prozentual (=exponentiell) erhöht werden müssen und nicht in gleichen absoluten Beträgen für alle? Exponentielle Erhöhung ist extrem ungerecht wegen Zinzeszinseffekt (lernt man schon in der 5. Klasse).
Bzw. max. 1 Prozent exponentiell und den Rest als absoluten Betrag für alle identisch hoch.
Noch schlimmer ist diese prozentuelle Erhöhung bei Angestellten z. B. siehe IG Metall! Dort sind die Leistungsabstände ja bereits in den ERA Stufen hinterlegt. Trotzdem erhöht die Gewerkschaft prozentuell, was komplett ungerecht für die niedrigen Gehaltsstufen ist. Meine Anfragen an die Gewerkschaften blieben bisher unbeantwortet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
machts.sinn 06.12.2018, 09:03
7. CDU-Vorsitz und Sozialstaat

Wenn das Ringen um den CDU-Vorsitz beiläufig auch zum Wettbewerb um den Sozialstaat wird, freuen sich die Wähler. Neben abgestuften Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung auf niedrige Renten und der privaten ergänzenden Altersvorsorge über Aktien darf dann allerdings auch Jens Spahn´s bisher unter der Decke gehaltene Initiative nicht unerwähnt bleiben, die inzwischen 13-jährige illegale BSG-Krankengeld-Falle in der Konstruktionsstufe der unverhältnismäßigen gesetzlichen Krankengeld-Falle, GKV-VSG ab 23.07.2015, zu entschärfen (Art. 1 Nr. 22 Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG). Bundesregierung und Bundesrat sind mit ihm einig, dass der vollständige und dauerhafte Verlust des (mit Zwangsbeiträgen erworbenen) Rechtsanspruchs im Verhältnis zur Schwere der (formalen) Obliegenheitsverletzung unangemessen ist und das vollständige und dauerhafte Entfallen des Krankengeldes bei nicht überschneidender bzw. nicht lückenloser Feststellung der weiteren Arbeitsunfähigkeit für die Versicherten eine besondere Härte darstellt. Mit den aktuellen Überschüssen der Krankenversicherung drängt sich neben künftigen Verbesserungen geradezu, nun auch bisheriges Unrecht aufzuarbeiten und die vielen tausend Opfer staatlichen Versagens in der Vergangenheit zu entschädigen. Diese Idee sollte auch den Damen und Herrn der Bundesregierung nicht mehr ganz neu sein:
https://www.krankenkassenforum.de/aktuelles-und-meinungen-zur-gesundheitspolitik-f9/krankengeldfalle-terminservice-und-versorgungsgese-t10146-s105.html#p90476

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 06.12.2018, 09:04
8. Interessanter Vorschlag

bedíngt er doch das komplette offenlegen der Steuerzahlerfinanzen.
Nennt sich dann wohl Win WIn....
Und wer stellt das fest und bewertet die Daten?
Unausgegorener Kram und ich frage mich warum , denn der Wähler wählt hier doch garnicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kannebichler 06.12.2018, 09:05
9. Cda

Purer Populismus von AKK, um die Stimmen des CDA zu sichern. Die Frau ist seit Jahren in verantwortlicher Position in der Partei, die seit 12 Jahren in der Regierung ist. Und genau JETZT kommt so ein Vorschlag. Hätte sie doch längst anstossen können!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8