Forum: Wirtschaft
Roboterbauer: Kuka plant Stellenabbau
DPA

Die Konjunkturabkühlung in der Autobranche hat auch den Roboterhersteller Kuka erwischt. Nach einer gesenkten Prognose will das Unternehmen nun Millionen einsparen und Arbeitsplätze streichen.

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equigen 11.01.2019, 15:37
1. Danke DUH

Ihr hab es geschafft einen ganzen Wirtschaftszweig zu ruinieren. Tolle Leistung! Wegen 40ug Grenzwert, der schon von einer Kerze 3x und von einer Zigarette 1000x überschritten wird. Das Ausland wird sich freuen über diese Selbstzerstörung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

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dirkcoe 11.01.2019, 15:50
2. Der Strukturwandel nimmt Fahrt auf

Erst kündigen die Autobauer massiven Stellenabbau an, dann Bosch, jetzt Kuka. Es ist anzunehmen, das wir jetzt in immer kürzeren Zeit solche Nachrichten lesen. Einmal begonnen, nimmt ein Strukturwandel rasend schnell Fährt auf. Wir kennen das Kohle und Stahl.

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smartphone 11.01.2019, 16:00
3. logische konsequenz

hier ein O-Zitat dieser Firma ggb einem für dieses Genre sehr gut passenden Profils ( btw Excellenzuniabsolvent) Man schrieb wörtlich als Absage " Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen, wenn sich bei uns ein Hochqualifizierter bewirbt" Die Konssequenz ist ersichtlich.... Mitleid - Fehlanzeige !

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dirkcoe 11.01.2019, 16:04
4. @1. Wie bitte?

Hat denn die DUH den illegalen Schrott gebaut und die Kunden betrogen? Nein hat sie nicht. Aber zu Ihrer Beruhigung - das Diesel Elend hat den Strukturwandel vielleicht etwas beschleunigt, aber nicht ausgelöst.

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thomasgermany2001 11.01.2019, 16:15
5. Nur freiwillige Jobaufgabe mit Abfindung mit Einstellungstop möglich?

Gerade noch vor 2h mich über Midea/Kuka informiert nach der Gewinnwarnung und folgendes in der Wikipedia gefunden:
"Der Kuka-Vorstand hatte mit Midea eine Investorenvereinbarung geschlossen wonach dem Unternehmen bis 2023 weitgehende Unabhängigkeit garantiert wird. [....] Darüber hinaus sollten für die nächsten siebeneinhalb Jahre die 14.200 Kuka-Beschäftigten ihre Jobs behalten, bestehende Standorte für diesen Zeitraum festgeschrieben werden. Auch die Unternehmenszentrale in Augsburg, in der allein 4.000 Menschen arbeiten, soll erhalten werden"

Schätze da wird keine unfreiwillig gekickt werden, oder seh ich das falsch?

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Zentrist 11.01.2019, 16:27
6.

Zitat von smartphone
hier ein O-Zitat dieser Firma ggb einem für dieses Genre sehr gut passenden Profils ( btw Excellenzuniabsolvent) Man schrieb wörtlich als Absage " Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen, wenn sich bei uns ein Hochqualifizierter bewirbt" Die Konssequenz ist ersichtlich.... Mitleid - Fehlanzeige !
Wer soll Ihnen das denn glauben?

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Nachteuie 11.01.2019, 17:56
7. Was erwartet Ihr denn?

Na das war doch klar: Die Chinesen haben jetzt die Patente, Konstruktionszeichnungen, Kundenlisten und Preiskalkulation und den guten Namen - jetzt brauchte es nur noch einen Vorwand um ganz schnell die Produktion im Hochlohnland Deutschland runter zu fahren und die Arbeitsplätze nach China zu verlagern. Genau so plant und macht das die Regierung der VR China seit Jahren und gibt das übrigens auch ganz ehrlich offen und ganz offiziell zu. die dann bald "dem deutschen Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung gestellten" (aka entlassenen) dann Ex-KUKA-Mitarbeiter dürfen sich dann bei den Herren in unserer Regierung und unseren Ämtern bedanken, die vor wenigen Monaten dieser Übernahme zugestimmt haben. Viele unserer Regierenden werden erst merken dass ihre neoliberalen-globalisierte-Marktwirtschafts-Ideen nicht funktionieren wenn in Deutschland nur noch Kuckucksuhren und Lederhosen produziert werden.

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flohego 11.01.2019, 18:54
8. ... alles nach China?

Vielleicht ist das ganze auch nur eine gute Erklärung, wenn dann man die hiesige Produktion runterfährt und gleichzeitig in anderen Betrieben des Kuka-Aufkäufers im Ausland die Produktion zu geringeren Kosten hochfährt. Am Ende bleibt dann in Deutschland nur noch eine Entwicklungsabteilung und eine Art Prototypen- und Kleinserienproduktion.

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Postwachstumsökonom 11.01.2019, 19:41
9. Gezeitenwende

Nun beginnt es also! Zunächst muss man aber wissen, dass es schon immer Konjunkturzyklen gegeben hat. Nur die Unternehmen sorgen heute im Wissen dieser nicht mehr mit großen Kapitalpolstern vor, sondern reagieren mit Flexibilität - im Produktionstandort, im Portfolio und eben auch in der Mitarbeiterzahl. Aufgrund der Digitalisierung und Globalisierung ist es doch logische Konsequenz, das Synergieeffekte und sich schnell ändernde Wettbewerbsituations dann natürlich auch ein Stellenabbuchen mit sich ziehen. Die DUH kann hier am wenigsten dafür. Der Wandel zur E-Mobilität und der Trend zum Carsharing findet sowieso statt, mit und ohne Dieselkandal etc. pp.

Wir müssen langsam davon wegkommen, Arbeitsplätze nur wegen der Arbeitsplätze an sich zu erhalten. Entscheidend ist, was langfristig ökologisch sinnvoll und ökonomisch machbar ist. Das Märchen der Vollbeschäftigung ist zuende erzählt. Lassen Sie sich von dieser Regierung keine Badeferien mehr verkaufen. Was wir brauchen ist ein BGE!Dann würde man auch mit dem Kuka-Fall und anderen kommenden Wandlungen anders und insbesondere lockerer in der Gesellschaft umgehen.

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